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05.06.2011 – Türkei, Plassnik, Hama-Massaker, Terror, Griechenland, Jemen

Die Themen des Tages sind: Veto der Türkei gegen Plassnik; Zweites Hama-Massaker; Meistgesuchter Terroristen der Welt tot; Empörte Griechen; Aufstand hat sich in Bürgerkrieg verwandelt

Von TRT Sonntag, 05.06.2011, 12:59 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 05.06.2011, 20:23 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Veto der Türkei gegen Plassnik
Yeni Safak berichtet unter der Schlagzeile „Veto der Türkei gegen Plassnik“, die Türkei habe Veto gegen die Nominierung der ehemaligen österreichischen Außenministerin Ursula Plassnik für den Posten des neuen Generalsekretärs der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE eingelegt. Das Außenministerium in Ankara habe der litauischen OSZE-Ratspräsidentschaft offiziell mitgeteilt, die Kandidatur von Plassnik als neuer Generalsekretär nicht akzeptiert werde. Dem Blatt zufolge müsse Litauen als Ratspräsident bis Montag Plassnik oder einen anderen Kandidaten offiziell vorschlagen und die Zusage der Mitgliedsstaaten erhalten.

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Zweites Hama-Massaker
Haber Türk meldet unter der Schlagzeile „zweites Hama-Massaker“, in 1982 hätten Sicherheitskräfte von Ex-Präsident Hafez al-Assad in der syrischen Stadt Hama zehntausende Menschen getötet. Nun sei die Stadt ein zweites Mal Schauplatz eines blutigen Angriffs geworden. Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad hätten am Freitag in Hama auf friedliche Demonstranten geschossen. In 24 Stunden seien in der Hochburg der Proteste mindestens 34 Menschen getötet worden.

Meistgesuchter Terroristen der Welt tot
In Radikal lesen wir unter der Schlagzeile „meistgesuchter Terroristen der Welt tot“, bei einem US-Drohnenangriff in Pakistan sei das Al-Qaida-Mitglied und einer der meistgesuchten Terroristen Ilyas Kashmiri getötet worden. Der pakistanische Geheimdienst habe die Information bestätigt. Die Terrororganisation Harakat al Dschihad Islami, dessen Anführer Kashimiri war, habe Racheakte gegen die USA angekündigt, schreibt das Blatt.

Empörte Griechen
Ferner berichtet Radikal unter der Schlagzeile „empörte Griechen“, die sogenannte Gruppe „Empörte Bürger“ komme jeden Abend zusammen und protestiere mit Töpfen und Pfeifen gegen die Sparmaßnahmen der Regierung. Dem Blatt nach stehe hinter der Gruppe keine politische Partei, Gewerkschaft oder Nichtregierungsorganisation. Zudem werfe die Gruppe nicht mit Molotowcocktails oder Steinen und die Polizei setzt kein Tränengas gegen die Gruppe ein. Zehntausende Menschen würden mit Kochtöpfen trommeln und Trillerpfeifen pfeifen und somit gegen die Sparmaßnahmen der Regierung protestieren.

Aufstand hat sich in Bürgerkrieg verwandelt
Aus Sabah erfahren wir unter der Schlagzeile „Aufstand hat sich in Bürgerkrieg verwandelt“, bei dem Angriff seien der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh und sieben hochrangige Funktionäre verletzt worden. Zudem seien sieben Menschen ums Leben gekommen. Der Aufstand in Jemen habe sich in einen Bürgerkrieg verwandelt.

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