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Türkische Presse Türkei

22.05.2011 – Gül, Israel, Obama, Nato, Gaddafi, Merkel, Spanien

Die Themen des Tages sind: Präsident Gül begrüßt Obamas Israel-Kritik; Neues Ziel der NATO sind die Schiffe von Gaddafi; USA und Merkel unterstützen Christine Lagarde; Spanischen Jugendlichem protestieren gegen das Wahlsystem

Von TRT Sonntag, 22.05.2011, 20:29 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 22.05.2011, 20:29 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Präsident Gül begrüßt Obamas Israel-Kritik
Sabah berichtet, nach der Aussage von US-Präsident Barack Obama, wonach ein palästinensischer Staat auf der Grundlage der Grenzen von 1967 gegründet werden müsse habe Staatspräsident Abdullah Gül betont, es sei ein wichtiger Schritt, dass die Grenzen von 1967 als Referenz angegeben worden seien. Dem Blatt zufolge habe Staatspräsident Gül in einem Interview für die US-Zeitung Wall Street Journal gesagt, es sei verständlich, dass Israel der Sicherheit höchste Priorität einräumt. Gleichzeitig müsse aber Israel die Bedeutung der Aufstände in der arabischen Welt verstehen.

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Neues Ziel der NATO sind die Schiffe von Gaddafi
Star meldet unter der Schlagzeile „neues Ziel der NATO sind die Schiffe von Gaddafi“, nach dem die Bodeneinheiten des libyschen Machthabers zum Großteil handlungsunfähig gemacht worden seien, hätten die NATO-Einheiten in drei verschiedenen Städten acht Kriegsschiffe der libyschen Armee versenkt. Unter Berufung auf eine NATO-Erklärung schreibt das Blatt, in den Städten Tripolis, Khums und Sirte seien bei zeitgleichen Angriffen acht Kriegsschiffe versenkt worden. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen habe gesagt, die NATO habe die Kriegsmaschine Gaddafis entscheidend geschwächt.

USA und Merkel unterstützen Christine Lagarde
Aus Yeni Safak erfahren wir, nach der Unterstützung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel habe Christine Lagarde auch Unterstützung aus den USA erhalten. Somit sei schon fast sicher, dass die derzeitige französische Finanzministerin den Posten des neuen IWF-Chefs übernehmen werde. Einem informellen Übereinkommen zwischen dem Europa und den USA nach würden wichtige Posten aufgeteilt. Demnach würden die USA den Direktor der Weltbank und die EU-Staaten den Geschäftsführenden Direktor des IWF stellen.

Spanischen Jugendlichem protestieren gegen das Wahlsystem
In Milliyet lesen wir, die Proteste der spanischen Jugendlichen gegen das Wahlsystem, das die Repräsentation von kleinen Parteien verhindert sowie gegen die Arbeitslosigkeit auf dem Platz Puerta del Sol in Madrid würden nun schon eine Woche anhalten. Trotz des 48 Stunden vor den heutigen Kommunalwahlen begonnenen Demonstrationsverbots würden tausende Jugendliche die Proteste fortsetzten. Auf Anordnung der Regierung greife die Polizei nicht gegen die Demonstranten ein, obwohl diese gegen das Gesetz verstoßen. Um den zentralen Platz in Madrid seien lediglich die Sicherheitsmaßnahmen verschärft worden.

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