Deutsche Presse

02.05.2011 – Ausländer, Tarkan, Sarrazin, 1. Mai, Terror-Gesetze, Türkei

Ausländer rein!; Tarkan singt und die Parallelgesellschaft tanzt; Rechte profitieren von antimuslimischen Mainstreamdebatten; Neonazis greifen gezielt Linke an; 1. Mai Elf Polizisten verletzt; Koalition streitet über Anti-Terror-Gesetze; Frankreichs Fußballverband unter Rassismus-Verdacht; Gül: "Vielleicht sagen die Türken Nein zur EU"

Von Montag, 02.05.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 01.05.2011, 23:37 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Mit dem ersten Arbeitstag im Mai endet am Montag in Deutschland die Abschottung gegenüber Arbeitnehmern aus Polen, Ungarn und anderen osteuropäischen Staaten.

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Popstar Tarkan, der berühmteste lebende Türke, besucht Berlin – und führt bei einem Konzert vor, was Recep Erdogan mit „Integration ohne Assimilation“ meinen könnte.

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SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sieht ihr Verhältnis zu Parteichef Sigmar Gabriel auch nach dem gescheiterten Parteiausschluss von Thilo Sarrazin als intakt an.

In Greifswald kommt es vor einem NPD-Aufmarsch am 1. Mai zu Überfällen durch Rechte: Maskierte jagen die DGB-Jugend. In mehreren Städten gibt es Anti-Nazi-Demos.

Nach der Festnahme dreier Terrorverdächtiger in NRW bahnt sich in der Koalition neuer Ärger an: In der SZ lehnt Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger eine pauschale Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze ab

Der französische Fußballverband suspendiert nach Vorwürfen des Rassismus einen Direktor. Eine Quote für weiße Nachwuchsspieler sei nicht diskutiert worden.

Die syrischen Streitkräfte verstärken offenbar ihren Einsatz in der von ihnen abgeriegelten Stadt Daraa. Am Sonntag sind Panzerwagen und mit Soldaten besetzte Busse in die Stadt eingerollt.

Gaddafis zweitjüngster Sohn Saif al-Arab soll bei einem Nato-Angriff getötet worden sein. Bekannt wurde er als Lebemann in München.

Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz will mit einem ersten Schwerpunkt Sprachprojekte gezielt fördern vor allem, wenn sie mit einer Berufsausbildung verbunden sind.

Libyens Regierung hat der Nato einen gezielten Angriff auf Machthaber Muammar el Gaddafi vorgeworfen.

Präsident Abdullah Gül beginnt am Montag seinen Staatsbesuch in Österreich. Politisch ist das Verhältnis der beiden Länder schwierig: vom Start der EU-Verhandlungen 2005 bis zum Botschafterinterview 2010.

Integration und Migration

Deutschland

Krawalle am 1. Mai Elf Polizisten verletzt

Düsseldorfer Terrorzelle

Koalition streitet über Anti-Terror-Gesetze

Ausland

Frankreichs Fußballverband unter Rassismus-Verdacht

Nato bestreitet gezielte Angriffe auf Gaddafi-Clan

Türkei

Nachtrag vom 01.05.2011

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