Deutsche Presse

31.03.2011 – Religionsunterricht, Berlin, Wulff, Islamkonferenz, Wilders, Türkei

Kirchen wünschen Islamunterricht; Jeder vierte Berliner hat ausländische Wurzeln; Wulff fordert weniger Religion in der Islam-Debatte; SPD fordert Muslime zum Boykott der Islamkonferenz auf; Islamfeind Wilders muss sich Hass-Prozess stellen; Flüchtlingsdrama auf Lampedusa; Libyen-Einsatz; Türkei möchte Armenier zum Botschafter ernennen

Von Donnerstag, 31.03.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 30.03.2011, 22:24 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Die evangelische und katholische Kirche machen sich für den islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache an den Friedrichsfelder Grundschulen stark.

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Ende vergangenen Jahres lebten mehr als 870.000 Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt. Das waren 30.000 mehr als drei Jahre zuvor, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte.

Bundespräsident Christian Wulff hat vor einer Fortsetzung der Debatte um die Rolle des Islam in Deutschland gewarnt.

Nach der heftigen Konfrontation von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) mit Muslimen ist eine Debatte über die Zukunft der Islamkonferenz entbrannt.

Nach dem Vorstoß von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) für eine Sicherheitspartnerschaft hat die SPD Muslime aufgefordert, sich künftig nicht mehr an der Islamkonferenz zu beteiligen.

Muslime auf der Islamkonferenz nennen den Boykottaufruf der SPD „Blödsinn“. Die Partei muss lernen, dass Dialog kein Kaffeekränzchen ist.

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) hat eine Neuausrichtung der Islamkonferenz gefordert.

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat seinem Amtskollegen in Berlin, Hans-Peter Friedrich (CSU), im Streit um die Islamkonferenz den Rücken gestärkt.

Die Rufe nach Ablösung von Parteichef Westerwelle mehren sich. Allerdings aus zweiter Reihe.

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders zündelt weiter. In einem Magazin behauptet er Abenteuerliches über den Propheten Mohammed.

Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat am Mittwoch versprochen, die Tausenden nordafrikanischen Flüchtlinge auf der Insel Lampedusa in andere Auffanglager in Italien bringen zu lassen.

Die Anhänger des Diktators Gaddafi sind auf dem Vormarsch. Trotz Luftangriffen der Militärallianz vertrieben sie die Rebellen aus Ras Lanuf und Brega.

Die Reaktorblöcke 1 bis 4 in Fukushima sind weiterhin außer Kontrolle. Japans Regierung greift jetzt zu verzweifelten Mitteln, um die Strahlung einzudämmen.

Die türkische Regierung möchte erstmals einen Armenischstämmigen zum Botschafter ernennen. Der Wunschkandidat zögert, dem Angebot nachzukommen.

Beim Sieg gegen Österreich spielt sich die junge türkische Generation in den Vordergrund. Mit dabei: Mehmet Ekici sowie vier weitere in Deutschland geborene Profis.

Integration und Migration

Jeder vierte Berliner hat ausländische Wurzeln

Wulff fordert weniger Religion in der Islam-Debatte

SPD fordert Muslime nach Eklat zum Boykott auf

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Islamfeind Wilders muss sich Hass-Prozess stellen

Flüchtlingsdrama auf Lampedusa

Libyen-Einsatz

AKW-Desaster in Fukushima

Türkei

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