Türkische Presse Türkei

18.02.2011 – Erdoğan, Ägypten, IWF, Türkei, Ben Ali, Ungarn

Die Themen des Tages sind: Spanischer Botschafter erstattet Arınç einen Höflichkeitsbesuch; Ministerpräsident Erdoğan plant Ägypten-Besuch; ANKA übertrifft Heron; IWF: Nationaleinkommen der Türkei kann auf 1,2 trillionen Lira aufsteigen; Ben Ali im Koma; Änderungen im ungarischen Mediengesetz

Von BYEGM, TRT Freitag, 18.02.2011, 11:45 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 18.02.2011, 11:45 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Spanischer Botschafter erstattet Arınç einen Höflichkeitsbesuch
Staatsminister und Vizepremier Bülent Arınç empfing den neuen spanischen Botschafter Cristobal Gonzalez-Aller Jurado in seinem neuen Amtsgebäude. Arınç meinte zum Besuch, dass es sich um einen Höflichkeitsbesuch des Botschafters gehandelt habe. (Türkiye)

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Ministerpräsident Erdoğan plant Ägypten-Besuch
Innerhalb eines Monates wird ein Besuch von Staatsminister Zafer Çağlayan in Begleitung von zahlreichen türkischen Geschäftsleuten nach Ägypten stattfinden. Çağlayan: „Gemeinsam mit Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan war schon am 8.-9.Februar eine Reise nach Ägypten vorgesehen, der leider verschiebt werden musste. Sobald wie möglich jedoch, gemeinsam mit dem demokratischen Neuanfang in Ägypten, wird dieser Besuch in Begleitung einer sehr großen Anzahl von türkischen Geschäftsleuten erfolgen.“ (Star)

Türkei wird bald Exporteur von Milchpulver
Der anlässlich des Crans Montana Forums sich in Belgien befindende Staatsminister Zafer Çağlayan ist gestern nach seiner Teilnahme an einem Panel mit Journalisten am Mittagessen zusammengekommen. Minister Çağlayan erläuterte gegenüber den Journalisten, dass die Türkei nunmehr ein Modell darstelle und nicht, wie manche glauben, in eine ähnliche Situation wie Ägypten geraten würde. Er erinnere sich sehr gut an die 60’er Jahre als in der Türkei in Schulen Milchpulver verteilt wurde, doch die Türkei bald Milchpulver exportieren werde, so Çağlayan.

Minister Çağlayan deutete ebenso daraufhin, dass der türkische Export nach Afrika auf Rekordkurs liege. Çağlayan: „Das Handelsvolumen mit Afrika betrug 2003, zu Anfang unserer Afrika-Strategie, 5,4 Milliarden US-Dollar, wobei 2010 das Volumen auf das dreifache, auf 15,7 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Der Export wiederum stieg im selben Zeitraum von 2,1 Milliarden auf 9 Milliarden US-Dollar.“ (Akşam-Hürriyet)

ANKA übertrifft Heron
Das erste unbemannte Flugzeugmodel der Türkei ANKA ist ein konkurrenzfähiges Model, dass sich mit ausländischen Modellen messen lässt. ANKA hat ein Gewicht von über 200 Kilo und kann 24 Stunden lang in der Luft bleiben. Bei jedem Wetter kann geflogen und gelandet werden. Mit diesen Eigenschaften übertrifft ANKA das israelische Model Heron. Dieses Jahr werden fünf ANKA-Flugzeuge, die in den Betrieben der „Turkish Aerospace Industries“ TAI von 180 türkischen Ingenieuren hergestellte wurde, angefertigt. (Sabah)

IWF: Nationaleinkommen der Türkei kann auf 1,2 trillionen Lira aufsteigen
Die Exekutivdirektoren des Internationalen Währungsfonds IWF deuteten darauf hin, dass die Produktivität der türkischen Wirtschaft das Vorkrisenniveau überschritten und die Arbeitslosigkeit in wichtigem Ausmaß abgenommen habe. Außerdem zeigten sich die Exekutivdirektoren gegenüber der starken Verbesserung der Wirtschaft in 2010 zufrieden. (Hürriyet)

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Besuch im türkischen College
Das Blatt Hürriyet titelt mit der Schlagzeile „Besuch im türkischen College“ und schreibt, Außenminister Ahmet Davutoglu habe mit seiner Gattin, Sare das türkische Meridyen Collge in Nepal besucht.
Weiter heißt es in der Zeitungsmeldung, Davutoglu habe seinen ersten Nepal-Besuch im Jahr 1983 verwirklicht. Ahmet Davutoglu habe gesagt, hätte damals ihm irgendeiner gesagt, dass man in Katmandu eine türkische Schule öffnen und die Schüler Türkisch sprechen werden, hätte er es schlichtweg für einen Traum gehalten. Aber heute sehe er, dass der Traum Wirklichkeit geworden ist.

Ben Ali im Koma
Die Tageszeitung Sabah titelt in der heutigen Ausgabe mit der Schlagzeile „Ben Ali im Koma“ und schreibt, der nach Saudi Arabien ins Exil geflüchtete gestürzte tunesische Staatspräsident, Zeynel Abidin Ben Ali läge im Koma. Laut Zeitungsmeldung sei der tunesische Ex-Präsident durch einen Schlaganfall ins Koma gefallen. Ben Ali würde in einem Krankenhaus im saudiarabischen Jeddah liegen, in dem die saudischen Prinzen behandelt werden. Weiter heißt es in der Nachricht, die Ehefrau von Bin Ali, Leyla habe den gestürzten tunesischen Präsident verlassen und sei nach Libyen geflüchtet.

25 Tote bei Explosion eines Militärdepots
Dieselbe Zeitung titelt mit der Schlagzeile „25 Tote bei Explosion eines Militärdepots“ und schreibt, die Explosion eines Munitionslagers in der Hauptstadt Tansanias Daressalam habe den Ort in einen Kriegsschauplatz verwandelt. Der Nachricht zufolge habe der Ministerpräsident Tansanias Mizengo Pinda erklärt, dass bei der Explosion des Munitionslagers auf dem Militärstützpunkt Gongo la Mbolo 25 Menschen getötet und weitere 145 verletzt worden seien.

Proteste in der Hauptstadt Bahrains Manama niedergeschlagen
Haber Türk schreibt, Sicherheitskräfte hätten die seit Wochenbeginn anhaltenden Proteste in der Hauptstadt Bahrains Manama niedergeschlagen.

Gestern Nacht seien 3.000 Soldaten mit Panzern aufgefahren und hätten die Protestkundgebung gegen die Regierung auf dem zentralen „Platz der Perle“ mit äußerster Härte aufgelöst. Dabei hätten Sicherheitskräfte Tränengas sowie Schlagstöcke eingesetzt und auf die Demonstranten geschossen.

Änderungen im ungarischen Mediengesetz
Milliyet schreibt, Ungarn, das seit dem 01. Januar 2011 die EU-Ratspräsidentschaft innehat, habe sich bereit erklärt Änderungen im ungarischen Mediengesetz vorzunehmen und diese den EU-Standards anzupassen. Laut Zeitungsmeldung hatte das zu Jahresbeginn in Ungarn in Kraft getretene Mediengesetz die Pressefreiheit massiv beschränkt. Außerdem hätten laut Mediengesetz Medien mit Geldstrafen bis zu einer Million US-Dollar belegt werden können.

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