Buchtipp zum Wochenende

Beim Griechen – Wie mein Vater in unserer Taverne Geschichte schrieb

Die eigentliche Stärke dieses Buches ist, dass es eine griechische Familiengeschichte im deutschen Kontext spiegelt. Damit belegt es klug und eindringlich, dass die bundesrepublikanische Sozialisationsgeschichte auch ein erfolgreiches und vor allem gelebtes und erlebtes Integrationsmodell war und ist.

Freitag, 04.02.2011, 8:24 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 08.02.2011, 22:48 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Alexandros Stefanidis erzählt die Geschichte seiner Familie, in deren Zentrum sein Vater Christoforos und das familiengeführte Restaurant „Der Grieche“ in Karlsruhe stehen. Seit 1971 spielt sich dort im „Wohnzimmer“ der Stefanidis nicht nur das Leben der sechsköpfigen Familie ab, es ist gleichzeitig eine einzigartige Bühne für deutsche Zeitgeschichte.

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Von der Gründerszene der Grünen bis zu absurden Situationen mit rassistischen Stammgästen, von der Zeit, als griechisches Essen fast schon ein politisches Statement war, bis zur Kapitulation vor der Döner-Welle hat die Geschichte des „Griechen“ neben todkomischen Alltagsgeschichten alle Elemente einer griechischen Tragödie.

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Pressestimmen:
»Es ist eine wunderbare Geschichte, voller Herzenswärme, humorvoll und mit leichter Feder geschrieben – auch ein bisschen tragisch, wie das Leben halt so spielt.« Gerlinde Knoller, Augsburger Allgemeine, 20.1.2011

»Amüsant und lebendig, berührend und scharfsinnig unternimmt Alexandros Stefanidis in seinem Buch auch eine spannende Zeitreise: nicht nur in die eigene Familiengeschichte, sondern auch durch fast fünf Jahrzehnte bundesrepublikanischer Vergangenheit.« Özlem Sarikaya, BR, 27.12.2010

»Die eigentliche Stärke dieses Buches ist, dass es Stefanidis gelingt, seine eigene griechische Familiengeschichte im deutschen Kontext zu spiegeln – und mit diesem zu verweben. Damit belegt er klug und eindringlich, dass die bundesrepublikanische Sozialisationsgeschichte auch ein erfolgreiches und vor allem gelebtes und erlebtes Integrationsmodell war und ist.« Walter Schoendorf, Travelbook, 1.11.2010

Der Autor
Alexandros Stefanidis, Jahrgang 1975, hat in Heidelberg, Thessaloniki und Toronto Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie studiert und anschließend die Deutsche Journalistenschule in München besucht. Er schrieb als freier Autor für Die Zeit und den Stern. Seit 2005 arbeitet er für das Magazin der Süddeutschen Zeitung. Dort betreut er als verantwortlicher Redakteur die Rubrik „Sagen Sie jetzt nichts“. 2007 wurde er vom MediumMagazin zum „Journalist des Jahres“ gekürt. 2008 gewann er den CNN Journalist Award in der Kategorie Print. (ck)

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