Filiz’ Kolumne

Deutschland rutscht nach rechts und keinen stört es!

Grundsätzlich erleben wir in Deutschland nichts anderes als was es in der Menschheitsgeschichte schon immer gegeben hat: Die Angst vor Veränderung, die Angst vor Identitätsverlust und die Angst vor dem Fremden.

Von Montag, 25.10.2010, 8:28 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 12.01.2011, 23:49 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |  

Die Zuwanderung nach Deutschland und insgesamt nach Europa hat das gesellschaftliche Zusammenleben maßgeblich verändert. Aus Sicht der Aufnahmegesellschaft in Deutschland kann man feststellen, dass die Bevölkerung diese Veränderung nicht wirklich akzeptiert hat. In Europa erleben wir – auch bedingt durch den 11. September 2001 und durch eine globale Wirtschafts- und Finanzkrise eine zunehmende Ausländer- und Islamfeindlichkeit. In unseren Nachbarländern (Ungarn, Schweiz, Italien, Österreich, Niederlande, Frankreich, Belgien, Dänemark) haben Rechtspopulistische Parteien mit ihrer integrationsfeindlichen und diskriminierenden Agenda enormen Auftrieb erhalten.

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Das sind erschreckende und gefährliche Entwicklungen. In Deutschland zeichnen sich ähnliche Tendenzen ab. Die Proteste und Anfeindungen auf die Rede des Bundespräsidenten, die ja insbesondere aus den eigenen Reihen des Präsidenten kamen wurden zwar kritisiert, aber eine Debatte über Religionsfreiheit und unser Werteverständnis entstand daraus nicht – im Gegenteil es wird weiter auf die so genanten „Integrationsverweigerer“ geschaut, die aus Sicht der Unionspolitiker bei den Muslimen am häufigsten anzutreffen seien. Das sie dies mit Zahlen und Fakten nicht einmal belegen können, scheint außer einiger weniger niemanden zu stören.

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Der Begriff der Integration wird dabei zunehmend misslich und einseitig interpretiert. Ja, wir leben in einer veränderten, in einer globalisierten Welt. Den Menschen hat diese Veränderung zum großen Teil Angst gemacht, welches sich dann oftmals in Anfeindungen, Vorurteilen und Stigmatisierungen gegenüber Zugewanderten widerspiegelt. Dokumentiert wird dieser Eindruck durch eine vom Soziologen Heitmeyer angelegten Langzeitstudie, dass etwa 48 Prozent der Deutschen der Meinung sind, es gäbe „zu viele Muslime“ in unserem Land. Gar 52 Prozent vertreten die Auffassung, es gäbe generell „zu viele Ausländer“ in Deutschland. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die Friedrich-Ebert-Stiftung in ihrer Studie über die Entwicklung rechtsextremer Einstellungen in Deutschland. Etwa 30 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, „Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen“. Eine ebenso großer Anteil meint, bei knappen Arbeitsplätzen ’sollte man Ausländer wieder in ihre Heimat schicken‘, und durch ‚die vielen Ausländer‘ werde Deutschland ‚in einem gefährlichen Maß‘ überfremdet‘.

Die Feindseligkeit gegenüber dem Islam ist der Studie zufolge besonders ausgeprägt. Das Grundrecht auf freie Religionsausübung wollen viele Bürgerinnen und Bürger nicht allen Religionen gönnen: Mehr als 58 Prozent wollen diese für Muslime „erheblich einschränken“. Mehr als jeder Zehnte sehnt sich nach einem ‚Führer‘, der ‚Deutschland zum Wohle aller mit harter Hand regiert‘ und hält eine Diktatur für ‚die bessere Staatsform‘. Das sind erschreckende Zahlen. Wir brauchen daher dringend einen gesellschaftlichen Perspektivenwechsel ohne Wenn und Aber! Die vielfach geforderten „sozio-kulturellen Kompetenzen“ müssen dann eben nicht nur von den Menschen mit Migrationshintergrund, sondern von allen in der Gesellschaft erworben werden. Denn das Demokratieverständnis und das Wissen über unser Grundgesetz scheinen bei diesen Fakten in der Aufnahmegesellschaft nicht vorhanden zu sein.

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  1. Realdenker sagt:

    Liebe(r) delice,

    ich hatte Ihnen wegen ihrem Shoah-Kommentar (Vergleich) etwas geschrieben. Ich denke, der wäre für Sie etwas zum Nachdenken gewesen. Leider hat ihn das Migazin nicht veröffentlicht, so dass Sie auch keine Kenntnis davon haben. Sei es nun so. Vielleicht sollte es auch so sein.

    Vielleicht bringt man ja nun dies zu „Ihren Ohren“:

    Mein zuvor eingestellter Beitrag war provokativ – sehr provokant. Weil ich Ihre Reaktion abwarten wollte. Er fiel gemäßigter aus, als ich dachte. Sei es darum (is ja nicht schlecht), es geht doch schlichtweg darum, in dieser nun mal eben existierenden multikulturellen Gesellschaft dieses Landes (wozu auch die Muslime gehören!) den Inneren Frieden und die Innere Sicherheit so weit wie möglich aufrecht zu erhalten. Sind wir uns da einig? Alles andere würde zu einer Katastropfe führen.

    Somit müssen doch selbst die Muslime einsehen, dass es nicht gut ist, dass gewisse Glaubensgenossen und Genossinen ihren Ruf so weit schädigen (durch islamistische Bestrebungen und Kriminalität), dass es Seitens anderer Migranten und Deutschen zu einer dermaß katastrophalen Ablehung ihnen gegenüber (im gesamten) kommt, dass ein gutes Miteinander überhaupt nicht mehr möglich sein könnte. Es gibt im Jetzt ja bereits erhebliche Defizite?

    Fazit: Sollten die Muslime, welche in diesem Land in Frieden und Sicherheit – mit allen gemeinsam – leben wollen nicht selbst bestrebt sein, dass Missstände „innerhalb der Umma“ (sind ja nicht alle gläubig und gleich) erfolgreich bekämpft und diese beseitigt werden? Und zwar erfolgsversprechend? Und vor allem auch durch ihr aktives Mitwirken? Zum Beispiel dem ihrer Verbände und Institutionen, wie auch jeder selbst im alltäglichen Leben? Sich bemüht zeigen?

    Macht es denn noch anders Sinn? Wenn sich die einen gegen die anderen „verschwören“ (ich möchte eine Tendenz erkennen können), dann werden Gräben so tief werden, dass wir diese niemals mehr überwinden werden können?

    Und MoBo …

    es gab schon immer Rassismus und es wird ihn immer geben. Egal wo. Es kommt aber auf die Intensität an. Es gibt auch türkische oder kurdische Rassisten, Nationalisten, welche durchaus nicht gut sind zur Förderung eines guten Miteinanders? Mal Graue Wölfe als Extrembeispiel benannt.

    Jedes Volk hat seine Rassisten. In Deutschland sind wir an einer Schwelle angelangt, wo die Gefahr besteht, dass dieser wieder gewaltig am Aufkeimen sein könnte. Und zwar in alle möglichen Richtungen gedacht. Würden wir Religion mal als Rasse sehen (natütrlich widersinnig), dann würde ich hier viel Zündstoff erkennen mögen.

    Wir sollten dieses Land nicht so einfach vor die Hunde gehen lassen, bevor wir überhaupt erst mal ernsthaft damit begonnen haben, etwas zum Positiven hin zu verändern. War der Satz jetzt richtig? Hoffe man versteht, was ich meine.

    Wir alle! Migranten, Ausländer, Biodeutsche, die gesamte Gesellschaft ist nun gefordert – und wir müssen um uns und dieses Land kämpfen! Gemeinsam! Damit es kein andauerndes Gegeneinander geben wird … bis zum Exzess.

    Meine Meinung.

  2. Realdenker sagt:

    Oh sorry,

    Loewe vergessen.

    Natürlich ein paar wenige Worte hierzu. Ich verweigere niemanden den Dialog (netter Satz, hat mal jemand von den Grünen gesagt, den ich gut leiden kann und wertschätze).

    Ich möchte ein Problem erkennen. Durch die ungesteuerte Zuwanderung (wollen wir das einfach mal nicht mehr bestreiten) kamen, nennen wir es beim Namen, viele bildungsferne anatolische Menschen zu uns nach Deutschland – eben mit entsprechendem Konfliktstoff bereits im Koffer, welches sich ja immer deutlicher in den gegebenen Missständen ausdrückt.

    Das Bild der hier lebenden Türken zeigt zu einem großen Teil aber nicht die Realität auf, welche die Türkei betrifft – wie die Menschen dort leben und wirken. Es zeigt vielfach eben die anatolische (Berg)Bauernwelt auf. Aber, den Deutschen prägt sich eben ein Bild, weil sie hautnah Missstände miterleben müssen, welche sie vor dem Gedanken eines EU-Beitritts der Türkei (durch Emotionen gesteuert) fürchten lässt. Kann man es ihnen verdenken? Oder sind wir eben nur alle Menschen?

    In Anatolien herrschen eben nicht selten Sitten und Gebäruche vor, welche hier in dieser Kultur in Deutschland für Unmut sorgen. Um es mal gelinde auszudrücken. Zwangsverheiratung, Importbräute, Ehrenmorde, nicht selten Religion über alles … ja, eben auch das Wort Ehre beherbert viel Konfliktstoff. Je nachdem, wie die Ehre ausgelebt wird. Hier muss man doch daran arbeiten.

    Demzufolge: Die Stimmung wird aus Vorbenanntem (ein gravierender Aspekt) immer schlechter. Die Ablehnung größer. Das merken vor allem diejenigen, welche sich bemühen, sich integrieren wollen und erfolgreich in diesem Land leben und wirken wollen … dies auch tun! Ja, die gehen dann. Die Leistungsträger, die Integratoren. Weil sie es nicht mehr ertragen, was hier abgeht.

    Fazit: Wer bleibt? Und es werden mehr werden, die gehen. Richtig. Weil alles unterträglicher zu werden scheint.

    Was also tun? Und, hier verweise ich wieder auf meine vor diesem Beitrag eingestellten Ausführungen.

    Ich betreibe sehr viel Selbstreflexion. Und ich weiß auch, dass man eigentlich gar nicht die richtigen Worte finden kann. In diesem wilden Durcheinander. Auf der einen Seite muss man Wahrheiten ansprechen, damit sich etwas ändern darf, auf der anderen Seite sorgt man gerade dadurch wieder für eine weitere ungute Stimmung bei den „global Gescholtenen.“ Nennen Sie mir eine Lösung? Ich kenne sie nicht. Ich weiß nur: Bei der jetzigen, bereits doch recht verfahrenen Lage, wäre weiteres Schweigen tötlich. Genau an diesem Sarrazin haben sie es gsehen, was jahrelang unterdrückte Wut bewerkstelligen kann. Eine Explosion, die alles eben nur auf einmal zerstört – durch die ganze Kraft ihrer Wirkung. Es zeigt aber auch deutlich auf: Da ging was total daneben … so kann es nicht weiter gehen. Und Flickschusterei … tja, da mal was machen und da mal was … vielleicht mal wieder bisserl mehr Geld für Bildung … wird dies funktionieren?

    Sagen Sie es mir, Loewe. Was ist richtig, was ist falsch? Wie sollen wir weiter machen? Das wissen doch selbst die Politiker nicht mehr? Ohnmacht, Chaos? Überforderung? Total überfordert, ohne irgend ein tragfähiges Konzept in Aussicht, in der Schublade?

    Gut erkannt: Nicht DIE Migranten stören den inneren Frieden … aber einige schon – und zwar gewaltig? Was tun?

    Meine Stimmung ist nicht migrantenfeindlich, sicher nicht. Nur, ich kann noch zwischen Migrant und Migrant unterscheiden – und das zum Ausdruck bringen. Viele verfallen (oft wohl unbewusst) einer Ideologie, wo es nur noch schwarz oder weiß zu geben scheint. Entweder ich bin für oder gegen. Ist das sinnvoll? Bringt uns das weiter?

    Grüße

  3. Sokrates sagt:

    @Ausländerin:
    Ich bin auch Ausländerin der 2.Generation. Als Senior Consultant für Business Intelligence kann ich nicht sagen, dass ich zu den Verlierern gehöre. Ich spreche hier auch nicht für eine bestimmte Gruppe von „Migranten“. Ich spreche auch nicht vom Osmanischen Reich (gibt es übrigens seit gut 100 Jahren nicht mehr, und ich finde es schon dreist die Türken heute für das Verhalten ihrer Urgroßväter zu schelten).

    Ich stelle nur fest, dass es meine Eltern enorm große Anstrengung gekostet hat, ihre Kinder trotz aller Proteste und Bedenken seitens der gutmeinenden Deutschen auf ein Gymnasium zu schicken. Ständig werden wir gefragt, weshalb wir denn Abitur brauchen, geschweige denn studieren wollen. Und niemand kann mir erzählen, dass es in den letzten 30 Jahren besser geworden ist mit dieser latenten Diskriminierung egal ob von Türken, Ex-Jugos, Italienern und Griechen.
    Im Berufsleben geht es so weiter: Es werden eher Deutsche beauftragt oder angestellt als ein vielleicht sogar besser qualifizierter „Migrant“.
    Ich finde es auch anmaßend, anderswo erworbene Berufsausbildungen oder Studium hier nicht voll anzuerkennen. Ich kenne genug Beispiele z.B. von Russen oder auch Türken, die eine Promotion haben und hier als Nachhilfelehrer arbeiten müssen weil ihre Qualifikation nicht anerkannt wird. Bei meinen Eltern war es auch so.
    Weshalb also soll ein gut qualifizierter Mensch ausgerechnet in Deutschland bleiben und sich hier anhören müsssen ein Sozialschmarotzer zu sein. Diese Debatte ist viel zu undifferenziert. Das ist mehr als demütigend.
    Ich erwarte nicht dass es in naher Zukunft besser wird. Deshalb nochmal meine Aufforderung an ALLE (egal woher sie kommen): Nur aus eigener Kraft schafft ihr es. Ihr dürft nicht resignieren und das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wer gute Bildung genossen hat, hat die Freiheit zu leben WO er/sie will und kann die Zukunft mitgestalten.

  4. leila sagt:

    Liebe Filiz,

    die islamophile der grünen Partei nimmt mittlerweile für uns Exiliraner erschreckende Ausmaße an, wobei die kopftuchtragende Claudia Roth das i-Tüpfelchen ist. Wir sind vor dem islam geflohen und haben in Deutschland Aufnahme gefunden. Wer islam haben will, dem steht es frei, die islamische welt ist groß genug

  5. Ausländerin sagt:

    @Sokrates
    Zum Thema Osmanisches Reich:
    Erdogan zum Thema moderater Islam Kanal D: „Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“
    Dann folgende Aussage auf einer Wahlveranstaltung am 06.12.1997: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
    Bei der Eröffnung der Euro-Türken-Konferenz in Istanbul „Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen.“
    Zuletzt noch ein Auszug aus dem Programm der in Ägypten gegründeten Muslimbruderschaft: „Dann wollen wir, dass die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien, die in den Schoß des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden.“
    Diese Aussagen und die bereits heute vor der Scharia einknickende Politik und Gesetzgebung geben mir schon zu denken!
    Das Problem mit dem Nicht-Anerkennen von Qualifikationen ist nicht nur „deutsch“. Dieses Problem zu lösen erfordert die Schaffung eines einheitlichen, internationalen Standards, der an der Politik bisher vorbei gegangen ist. Warum? Ich vermute, das dahinter die Interessen der privaten und öffentlichen Arbeitgeber stehen.
    In vielen Staaten gibt es Vorgaben, das freie Arbeitsplätze zuerst durch Inländer besetzt werden müssen. Auch das ist nicht nur ein deutsches, sondern international zu lösendes Problem. Man schaue sich die Einwanderungsbestimmungen mancher Staaten an. Ohne Beherrschen der Landessprache und einem festgelegten Betrag als Startkapital kommt man nur als Tourist über die Grenze. Daher ist für mich die vermeintliche Freiheit, dort zu leben wo man möchte, nur eine Illusion.
    Private Anmerkung: wäre es so einfach, wär ich schon lange weg.
    Ich habe früher im Ausland gearbeitet und könnte hierzu Beispiele nennen. Aber das ist ein anderes Thema.
    Wie kommst Du darauf, das ich irgendjemanden als Sozialschmarotzer bezeichnet habe? Ich tu mich schwer mit solchen Äußerungen, da sich mein Freundeskreis durch alle Gesellschaftsschichten zieht – von HartzIV-Empfängern über Arbeiter und Angestellte bis zu Selbstständigen. In- und Ausländer, Muslims – jawoll, und sie wissen wie ich denke, Christen, Atheisten und Neo-Heiden.
    Meine Eltern und weitere Familienmitglieder hatten es auch nicht leicht als sie nach Deutschland gekommen sind. Alles was sie haben, haben sie mit eigenen Händen geschaffen. Ohne Integrationsmaßnahmen und weiterer Geschenke vom Staat. So wie Du sagst: „Nur aus eigener Kraft….egal woher sie kommen….“ 100 % Zustimmung! Daher werde ich niemals Verständnis für diese Jammer- und „Ich will“mentalität vieler Mitmenschen – egal woher sie kommen – aufbringen. Und schon gar nicht, wenn eine Minderheit der Mehrheit ihren Willen aufzwingen möchte.

  6. Milly sagt:

    „… und sogar Sterbehilfe bekommen.“

    daran habe ich keinen zweifel, arabeska!

  7. arabeska sagt:

    Stimmt, Milly!
    Das ist ein weiteres perfides Mittel der Muslime, um die Zwangsislamisierung unseres Landes gnadenlos durchzusetzen.
    Schon im 13. Jahrhundert haben arabische Muslime die Chirurgie zur Meisterschaft gebracht, nur um unser Gesundheitssystem zu ruinieren. Später haben sie säckeweise Kaffee nach Mitteleuropa geschleppt, nur um uns den Schlaf zu rauben und jetzt sind Sie als Kofferbomber mitten unter uns.
    Um einer späteren muslimischen Sterbehilfe im Altersheim zu entgehen, würde ich Leute wie Ihnen dringend raten in ein islamfreies Land auszuwandern, am besten irgendwohin, wo die Leute an den Osterhasen glauben. Viel Erfolg!

  8. bogo70 sagt:

    Ich bin Serbin und kann ihrer Argumentation nichts abgewinnen. Es geht nicht um die Befindlichkeiten der Muslime, Ihre oder Meine, es geht hier um einen klaren Rechtsdrall der Ihnen, den Muslimen und auch Mir gefährlich werden kann. Schauen sie einfach mal nach Österreich, wo man mit Rechtspopulismus inzwischen auch um die Stimmen der Serben wirbt und nicht selten auf offene Ohren stößt, wie bei Ihnen.

    Ich möchte da doch ein wenig weiter Denken als um die nächste Ecke, mit ihrem Rechtspopulismus hat die FPÖ sehr viel Erfolg verbuchen können, in manchen Bundesländern, bis zu 30%. Nun wo aber Beitrittsverhandlungen Serbiens zur EU anstehen stellen sich große Teile der Bevölkerung dagegen und der nächste Pranger ist für uns Serben reserviert, die FPÖ wird Dankbar zugreifen.

    Ich weiß zwar nicht aus welchem Ex Jugoslawien sie kommen, aber Denkweisen wie ihre, kenne ich von meiner Verwandschaft Drüben zur Genüge. Jeder ist sich selbst der nächste und eine Stigmatisierung der Muslime kommt vielen gelegen. Das Sie dabei zu kurz gedacht haben könnten, kommt spätestens dann zum Vorschein wenn Sie selbst an der Reihe sind. Also bitte, ein wenig mehr Tiefgründigkeit und vor allem Differenzierung.