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Türkische Presse Türkei

04.10.2010 – Syrien, EU-Beitritt, Islam in Deutschland, Irak

Die Themen des Tages: Strategischer Partner Syrien; EU-Beitrittsverhandlungen der Türkei; Auch der Islam ist ein Teil von Deutschland; Türkei führend in der Region; Türkei wird irakische Streitkräfte ausbilden

Von Montag, 04.10.2010, 10:39 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 05.10.2010, 12:12 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Strategischer Partner Syrien
Das zweite Ministertreffen des hochrangigen strategischen Kooperationsrates zwischen der Türkei und Syrien wurde im syrischen Lazkiye abgehalten. Beim zweiten Ministertreffen des hochrangigen Strategischen Kooperationstreffens kamen Innenminister Besir Atalay und sein Amtskollege Said Sammur unter der Anwesenheit der Polizeipräsidenten beider Länder zusammen. Bei dem Treffen wurden Beschlüsse getroffen, die die Beziehungen beider Länder verstärken sollen. Es wurde vereinbart, dass zwischen Aleppo und Gaziantep eine Schnellzuglinie gebaut wird. Desweiteren würden weitere Projekte wie die einer freien Handelszone und des Naturschutzes mit Syrien geplant. (Türkiye)

Allianz unter Nachbarn
Innenminister Besir Atalay, der gestern in Begleitung von 12 Ministern sowie Außenminister Ahmet Davutoglu und Verteidigungsminister Vecdi Gönül an einer Tagung eines Kooperationsrates mit Syrien teilnahm, sagte in seiner Erklärung im Anschluss: „Was den Bereich der Sicherheit anbetrifft sind wir Jederzeit bereit mit unseren Nachbarn zu kooperieren. Mit Syrien haben wir keinerlei Probleme was diesen Punkt anbetrifft.“

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Auf die Frage der Journalisten, ob er Iran besuchen werde? Sagte Atalay: „Wir haben zwar keinen festen Termin, aber ich denke, dass wir innerhalb von zwei Wochen Iran einen Besuch abstatten werden.“ Den Schwerpunkt seines Besuches werde, so Atalay „Terrorismus“ bilden. (AA)

Bagis: „Wir sind am Ende unserer Geduld“
EU-Verhandlungsführer Egemen Bagıs sagte in seiner Rede, den er anlässlich des fünften Jahrestages der Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union hielt, dass sie ihre arbeiten mit gleicher Begeisterung wie zu Anfang der Verhandlungen weiter führen würden, jedoch der Türkei langsam die Geduld ausgehen würde. Bagıs sagte zudem:„Es ist an der Zeit, dass unsere europäischen Freunde eine Entscheidung treffen.“

Bagıs betonte, dass von insgesamt 35 Verhandlungskapiteln in den seit dem 3. Oktober 2005 geführten Verhandlungen, bisher lediglich 13 abgeschlossen werden konnte, während 17 aus politischen Gründen blockiert wurden. „Trotz aller Hindernisse, wird sich nichts an unserer Tatkraft und Entschlossenheit was diesen Prozess anbetrifft ändern.“ So Bagıs. (Sabah)

Auch der Islam ist ein Teil von Deutschland
In seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit, spannte Bundespräsident Christian Wulff einen Bogen von den Bürgerrechtlern in der DDR über die Einwanderung bis zur Einigung Europas. Der Bundespräsident forderte die Bürger in Ost und West dazu auf, die Vielfalt im Land zu schätzen. Wulff betonte, Zugehörigkeit dürfe nicht auf einen Pass, eine Familiengeschichte oder einen Glauben verengt werden. Das Christentum und das Judentum gehörten zweifelsfrei zu Deutschland. „Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“, fügte der Bundespräsident hinzu. Zugleich machte er auf den Nachholbedarf was die Integration in Deutschland anbetrifft aufmerksam. Als Beispiele nannte er Integrations- und Sprachkurse für Familien und Unterrichtsangebote in Muttersprachen. Der Bundespräsident nahm in seiner mit Spannung erwarteten Rede für eine erfolgreiche Integration aber auch die Zuwanderer in die Pflicht. (Akşam)

Türkei führend in der Region
Der Vorsitzender der Schwarzmeer Handels- und Entwicklungsbank BSTDB (Black Sea Trade and Development Bank) Andrey Kondakov sagte, dass sich die Türkei, durch gute wirtschaftliche Beziehungen mit ihren Nachbarn, zu einem der führende Länder in der Region entwickelt hat. Laut Kondakov habe die Türkei es geschafft durch gute nachbarschaftliche Beziehungen unteranderem auch mit Griechenland Investitionen für sich zu gewinnen. Diese Investitionen seien nicht nur mit den Bereichen; Produktion, Bau, Tourismus und Finanzsektor begrenzt, sondern würden auch den Bereich Verkehr, Telekommunikation und Energie mit umfassen. Kondakov betonte ihre Zufriedenheit über diese Entwicklungen und sagte, dass sie die Investitionen der Türkei weiterhin unterstützen werden. (Sabah)

Türkei wird irakische Streitkräfte ausbilden
Irakische Generalstabschef Babekir Zebari kündigte an, dass die Türkei für die Bekämpfung der Terrorismus, die irakischen Streitkräfte ausbilden werde. Irakische Generalstabschef Babekir Zebari sagte zudem, dass beim Besuch des irakischen Verteidigungsminister Abdelghader Al-Obeidi in Ankara, vorallem Themen wie Sicherheitskooperation zwischen dem Irak und der Türkei im Vordergrund standen. (Türkiye)

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