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Türkische Presse Türkei

28.02.2010 – Erdbeben, Chile, Istanbul

Die heutigen Tageszeitungen berichten ausführlich über das eineinhalbminutige schwere Erdbeben mit der Stärke 8,8 auf der Richterskala in Chile. Des Weiteren hat die chinesische Telekommunikationsfirma Huawei ihr größtes Forschungs- und Entwicklungszentrum nach China nun in Istanbul geöffnet.

Von Sonntag, 28.02.2010, 11:09 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 19.08.2010, 0:02 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Erdbeben in Chile
Cumhuriyet meldet unter Berufung auf die chilenische nationale Soforthilfe-Behörde, bei dem Beben seien ersten Ermittlungen nach hunderte Menschen ums Leben gekommen und Millionen Menschen betroffen worden. Vor allem in der Umgebung der Stadt Concepción, 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago, sei es zu großen Schäden gekommen.

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Hürriyet schreibt, weil im Katastrophengebiet Strom- und Telefonleitungen zusammengebrochen seien, bestehe kein Kontakt zur Außenwelt. Experten zufolge könnten in den zum Epizentrum nahegelegenen Ortschaften tausende Menschen ums Leben gekommen und weitere Tausende verletzt worden sein. Möglicherweise könnten tausende Gebäude eingestürzt oder schwerbeschädigt sein.

Star berichtet, das schwere Erdbeben habe eine weltweite Tsunami-Warnung ausgelöst. Länder mit Küsten zum Pazifik wie Hawaii, die USA, Russland und Japan seien vor möglichen Tsunami-Wellen in Alarmbereitschaft. Das Pazifik Tsunami-Warnzentrum habe erklärt, 20 Minuten nach dem Erdbeben hätten zweieinhalb Meter hohe Wellen elf chilenische Küstenstädte erreicht. Experten zufolge würden die Tsunami-Wellen etwa 24 Stunden nach dem Beben die japanische Küste erreichen.

Aus Vatan erfahren wir, das schwere Erdbeben sei sogar in der 2900 Kilometer zum Epizentrum entfernten brasilianischen Stadt Sao Paolo gespürt worden.

Vatan meldet, chilenische Regierungsfunktionäre würden vermuten, dass mehr als eine halbe Millionen Häuser beschädigt wurden und nicht mehr bewohnbar seien.

Versammlung der türkisch-stämmigen Völker in Istanbul
Das Blatt Yeni Safak bringt die Wörter von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der bei der Versammlung der türkisch-stämmigen Völker in Istanbul eine Rede hielt. Demnach habe Erdogan gesagt, zwar habe die Geschichte sowie das Schicksal die türkischen Völker auf unterschiedliche Geographien verteilt, doch unsere Herzen würden gemeinsam schlagen.

Im Detail der Meldung heißt es, Ministerpräsident Erdogan habe in Istanbul bei einem Essen zusammen mit den Nichtregierungsorganisationen der türkisch-stämmigen Völker gesagt, er begrüße über sie die gesamte Türkenwelt. „Aus diesem Anlass möchte ich über euch auch Kardschali, Iskeçe (Xanthi), Gümülcine (Komotini), Prishtine, Köstence (Constanta), Sarajewo, Batum, Tiflis, Grozny, Berg-Karabach, Nachitschewan, Baku und Mostar meine herzlichsten Grüße ausrichten“, so Erdogan.

Huawei eröffnet ihr größtes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Istanbul
Zaman berichtet, die chinesische Telekommunikationsfirma Huawei, die von Kommunikation bis zur Programmierung zahlreiche Dienste leistet, habe ihr größtes Forschungs- und Entwicklungszentrum nach China nun in Istanbul geöffnet. Minister für Verkehr, Binali Yildirim habe diesbezüglich gesagt, das Verfügen über die Kenntnis reiche alleinig nicht aus. Sie müsse auch in die Produktion umgesetzt werden, was der der endgültige Zweck dieses Zentrums sei. „Diese Investition wird sowohl der Zusammenarbeit mit der Türkei, als auch der Entwicklung der Region wichtige Beiträge leisten“, so Yildirim.

Hinweis: Die “Türkische Presse Türkei” (Türkeiausgaben türkischer Tageszeitungen) wird von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und von der MiGAZIN-Redaktion unverändert übernommen.

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