Antidiskriminierung

Verbände reaktivieren Bündnis gegen Diskriminierung

Vergangene Woche sind mehrere Verbände zusammengekommen, um das Bündnis gegen Diskriminierung zu reaktivieren. Ziel des Bündnisses ist die Stärkung der Antidiskriminierungskultur in Deutschland.

Dienstag, 26.01.2010, 8:11 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 05.09.2010, 2:16 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |  

In ihrer Sitzung waren sich die teilnehmenden Verbände einig: „die von Diskriminierung betroffenen Menschen benötigen in Deutschland eine starke Lobby. Darüber hinaus ist der Prävention mehr Aufmerksamkeit als bisher beizumessen.“

Die letzten Jahre Antidiskriminierungspolitik habe gezeigt, dass trotz Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und der damit verbundenen Einrichtung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), die Perspektive der von Diskriminierung betroffenen Menschen sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft zu kurz kam.

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Die teilnehmenden Verbände wollen sich gemeinsam für eine Verbesserung des aktuellen Diskriminierungsschutzes, für die Umsetzung der neuen EG-Richtlinie und für eine effektive und ganzheitliche Antidiskriminierungspolitik einsetzen.

Zu den Mitgliedern des Bündnisses zählen sowohl Gewerkschaften, Antidiskriminierungs- als auch Interessensverbände – darunter der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Lesben und Schwulenverband in Deutschland e.V. (LSVD), die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) und verd.i. Gesellschaft

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