Thilo Sarrazin

Rücktrittsforderung nach Ausländer-Schelte

Thilo Sarrazin ist erst seit dem 1. Mai 2009 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank. Nach einem Interview mit dem Kulturmagazin „Lettre International“ Mitte vergangene Woche wird bereits nach knapp fünf Monaten Amtszeit sein Rücktritt gefordert. Er hatte sich in rechtspopulistischer und abfälliger Manier über Türken, Araber und über die Mittelschicht geäußert.

Montag, 05.10.2009, 8:28 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 21.08.2010, 13:12 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

„Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate“ und „Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung. Ich habe dazu keine Lust bei Bevölkerungsgruppen, die ihre Bringschuld zur Integration nicht akzeptieren“, ist ein Auszug aus dem Repertoire Sarrazins. Außerdem meinte er: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert“ und „Das gilt für 70 Prozent der Türken und für 90 Prozent der arabischen Bevölkerung“.

Nachdem die Deutsche Bundesbank sich zuvor „entschieden in Inhalt und Form von den diskriminierenden Äußerungen von Dr. Thilo Sarrazin“ distanziert hatte und sich eine Empörungswelle breitgemacht hatte bedauerte Sarrazin den Vorfall: „Die Reaktionen, die mein Interview in Lettre International verursacht hat, zeigen mir, dass nicht jede Formulierung in diesem Interview gelungen war. Das bedauere ich“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Seine Absicht sei gewesen, „die Probleme und Perspektiven der Stadt Berlin anschaulich zu beschreiben, nicht aber einzelne Volksgruppen zu diskriminieren“.

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Diese Entschuldigung reichte nicht. Auch Bundesbankchef Axel Weber attackierte seinen Vorstandskollegen scharf und forderte ihn indirekt zum Rücktritt auf. Die Aussagen seien „bedenklich“ und „nicht mit dem Verhaltenskodex der Bundesbank vereinbar“, sagte Weber am Samstag am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Istanbul. „Jeder hat Verantwortung für die Institution und muss mit sich selbst ins Gericht gehen“, sagte Weber weiter. Es gehe nicht um Personen, sondern um Institutionen.

Forderungen nach einem Parteiausschlussverfahren aus der SPD gegen den früheren Berliner Finanzsenator wurden ebenfalls laut. „Nach diesen Äußerungen ist Thilo Sarrazin in der Sozialdemokratie untragbar“, sagte die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Eva Högl. „Die Parteigliederung, bei der Herr Sarrazin Mitglied ist, sollte ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn einleiten. Dafür liegen nun ausreichend Anhaltspunkte vor. Er ist schon lange kein Sozialdemokrat mehr.“, so Högl weiter. Auch SPD-Politiker Vural Öger werde sich beim Parteivorstand für einen Parteiausschluss Sarrazins einsetzen. Er bezeichnete die Äußerungen als „beschämend, widerlich und skandalös“.

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    Richtig unangenehm wurde es für Sarrazin, als das Landeskriminalamt eine Prüfung angekündigt hatte, ob „die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten wurden und sich der Anfangsverdacht für einen strafbaren Inhalt ergibt“.

    Unterstützung erfuhr der frühere Finanzsenator lediglich von der NPD. Sarrazin bringe „die Entwicklung unseres Landes auf den Punkt“, sagte ein Sprecher der rechtsextremen Partei.

    So fiel auch dem Vizechef der türkischen Zentralbank, Ibrahim Turhan, nicht mehr ein, als höheren Beistand für Sarrazin zu rufen: „Allah möge ihm mehr Verstand geben.“

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    1. Fritz sagt:

      Gegen einen anderen Rechtspopulisten sollte auch ein Parteiausschlußverfahren eingeleitet werden:

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,329533,00.html

      25.11.2004

      (Helmut) „Schmidt hatte in einem Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ behauptet, eine multikulturelle Gesellschaft sei mit der Demokratie nur schwer zu vereinbaren. Multikulturelle Gesellschaften könnten nur friedlich in einem starken Obrigkeitsstaat funktionieren, wie etwa in Singapur. Hinzu komme, dass sich viele Ausländer gar nicht integrieren wollten. „Insofern war es ein Fehler, dass wir zu Beginn der sechziger Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“ „

      • Markus Hill sagt:

        Unabhängig, ob inhaltlich überhaupt richtig oder nicht: Wahrscheinlich wird er jetzt wieder irgendwo als vermeintlicher NPD-Sympatisant angeführt. Man kann da aber inzwischen etwas entspannter drüber lächeln, weil es wohl nicht mehr verfängt, da es zu durchschaubar ist. Das ist eine gute Entwicklung in Richtung einer freien Diskussionskultur, irgendwie bewegt sich etwas in diesem Lande. Unmerklich, aber mehr in Richtung Lösungsorientierung.
        PS: Und das erfreuliche an der ganzen Entwicklung ist gerade, dass die NPD völlig aus der Diskussion „rausgeflogen“ ist und auch so gut wie kein Mensch die wählt.:-)

    2. Hannes sagt:

      Danke, Herr Sarrazin für Ihre ehrlichen und mutigen Worte!
      Was ist nur aus unserem Land geworden?!

    3. Markus Hill sagt:

      Das Thema kann auch von dieser Seite aus betrachtet werden (faz.net):
      „Mag sein, dass man das kann. Aber man muss nicht. Unserer Gesellschaft scheint inzwischen etwas vorzuschweben wie ein moderierter Diskurs, in dem jeder Inhalt sich der Etikette zu beugen hat. Wobei Etikette längst in Wahrheit nicht wirklich meint, wie etwas gesagt wird, sondern was. Das erkennt man daran, dass denen, die dagegen verstoßen, sofort mit dem Berufsverbot gedroht wird, dem Strafrecht gar, dass ihnen nicht widersprochen wird, sondern dass sie nicht mehr sprechen sollen. Es soll Redefreiheit nur im Rahmen dessen geben, was man hören möchte. Der Zusammenhang zwischen Redefreiheit, Meinungsfreiheit und Demokratie: den meisten scheint er gar nicht mehr bekannt. Aber auch der zwischen offenem Wort, offenem Denken, Einsicht oder gar Umkehr.“
      http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc~E2F10E2D4317B4DABACE0288DC76CC092~ATpl~Ecommon~Scontent.html
      Auch DIE WELT und FAZ kann man durchaus als konservativ bezeichenen, sind bestimmt keine Migrationsmagazine, aber auch keine NPD-Blätter. Ähnlich wie bei dem O.-Henkel-Radiointerview (Deutsche Welle – hm, konservativ ja – NPD, eher nicht) gibt es durchaus Punkte, die die Gesamtthematik Sarrazin-Interview vielleicht etwas aus der Schiene der „Betroffenheit“ herausführen könnte.

    4. Krischan Piepengruen sagt:

      Und wer wissen will, was das Deutsche Volk dazu denkt, der schaut sich bitte einmal bei HART ABER FAIR das Gästebuch an.

      http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20091007.php5?akt=1

      Zwar stampft die Propaganda-Maschine WDR schon gleich zu Beginn ordentlich los:

      „Darf man so reden wie Thilo Sarrazin es tut? Er unterstellt türkischen Zuwanderern, sie wollen Deutschland erobern und produzieren ständig Kopftuchmädchen. Spricht der Bundesbanker und SPD-Politiker damit nur unbequeme Wahrheiten aus – oder spitzt er so zu, dass am Ende nur Missverständnisse und Vorurteile bleiben?“

      aber nützen tut’s nicht viel …

    5. Boli sagt:

      @Malte

      Die Türken haben Deutschland mitaufgebaut, man sollte ihnen ein bisschen mehr Respekt zollen, anstatt auf ihnen rumzuhacken und sie als “nutzlos” zu betiteln.

      Nutzlos waren Sie nicht, nur sie wurden ca. 1965 angeworben und man hätte sie spätestens 1975 wieder zurückschicken müssen da zu dieser Zeit der Wirtschaftsboom schon wieder vorbei war. Somit ist dieser Aufbaumythos bezüglich der türkischen Gastarbeiter ziemlich hoch gegriffen, zumal ich vor allem den deutschen Trümmerfrauen meine Hochachtung ausspreche, die den Sch..ß weggeräumt haben die die Männer hinterließen. Die Gastarbeiter haben Deutschland nicht aufgebaut sondern die für eine Steigerung der Wirtschaftsleistung benötigte Arbeitskraft gestellt.
      Die türkischen Gastarbeiter haben sich lediglich in eine schon von den Deutschen vorbereitete reindustrialisierte Infrastruktur gesetzt und die Plätze die damals an den Werkbänken frei waren eingenommen. Griechen, Spanier, Italiener, Portugiesen waren schon wesentlich eher da und somit am direkten Wiederaufbau eher beteiligt, weil ich glaube nicht das es in Westdeutschland 1965 noch groß irgendwelche Ecken in Städten gab, die noch ausgesehen haben, als hätte gerade eine Bombe eingeschlagen.

      @Markus Hill
      habe Ihnen weiter oben bezüglich Berlin, Arbeitslose usw. mal was rechnungsmäßig Überschlagen. Also mich wunderts nicht das Berlin pleite ist. Ist natürlich garantiert das nicht, das die Rechnung 100%ig stimmt.

      • Markus Hill sagt:

        Danke für die Rechenarbeit. Da wird es bestimmt noch genauere Zahlen geben. Ich meinte aber etwas in Richtung „Realpolitik“. Ich weiss (in Holland hat man gerade die Diskussion über die Kosten der Migration), dass diese rein ökonomische Betrachtungsweise zu sehr harten Diskussionen führen kann. Wenn ich viele Jahre nehme, einen langen Zahlungsstrom mit allen Folgekosten (Hartz-IV in nächster Generation, Kriminalität, Mehrkosten für Lehrer – weniger für vietnamesische Schüler, die Diskussion hatten wir schon) kann das Ergebnis schnell ins Negative laufen. Die Fakten möchte ich hier auch nicht leugnen, aber man muss mit genauen Zahlen operieren.
        Mir ging es darum, von bestehenden Problemen aus eine Lösung zu finden. Gegenwärtig werden keine Rückführungsprogramme diskutiert (bisher wohl nur von rechtsradikalen Parteien – wobei dass noch nicht einmal ein rechtsradikales Instrument der Migrationssteuerung ist), also wird man eine einvernehmliche Lösung suchen. Mit etwas gutem Willen und mit der Anerkennung der Tatsache, dass viele von den Problemgruppen hier geboren sind, ist vielleicht eine Lösung möglich. Langsam – auch die sehr offenen Diskussionen hier – zeichnet sich doch vielleicht ab, dass man miteinander reden kann. Die Lösung wird halt wohl länger dauern, als die scheinbare Geduld von vielen Menschen ausmacht. Vielleicht aber auch nicht.:-)

      • Markus Hill sagt:

        PS: Sie sind teilweise aber sehr hart in ihren Ausführungen. Die Argumentation mit dem Mythos „Türken-Deutschland-aufgebaut“ erscheint mir aber im Grunde nach sachlich nachvollziehbar.

    6. Bogo sagt:

      @Krischan Pipengruen
      Ganz so undeutlich scheine ich mich dann doch nicht ausgedrückt zu haben.
      Wenn sie jetzt so tun als hätte ich mich undeutlich ausgedrückt, stellt sich wirklich die Frage, warum Sarrazin zu erst auf der ausländischen Unterschicht rumhackt, da kann er ja gleich wo anders anfangen.
      Im übrigen Danke für den Link, hab ich aber schon bei PI gesehen. ;-)

      @Markus Hill
      Problem erkannt, erst will Deutschland kein Einwanderungsland sein und als es endlich doch will, bricht man die Integration übers Knie.
      Eine vollständige Integration bis hin zur schleichenden Assimilation dauert 5 Generationen und wir sind erst bei der Vierten angelangt.
      Wobei, wenn ich mir meine Kinder anschaue, finde ich das die Assimilation ein wenig zu schnell von statten ging.

      Das wirtschaftlicher Tiefgang und fehlende Perspektiven für die Jugend ein starker Integrationshemmer ist, darf nicht übersehen werden.
      Entweder wartet man auf bessere Zeiten und läßt den Migranten ein wenig Luft holen oder man prügelt auf ihn ein, bis er freiwillig geht.
      Da wir nun mal nicht mehr zu blöd sind, die Fakten zu übersehen sollte gebildeten Migranten die Zeit gegeben werden, mit der Unterstützung der deutschen Gesellschaft Projekte auf die Beine zu stellen, die der Integration förderlich sind und wer mal ein Auge auf solche Projekte wirft, der sieht auch das sich da einiges tut.

    7. Sanne sagt:

      @Bogo

      „Eine vollständige Integration bis hin zur schleichenden Assimilation dauert 5 Generationen und wir sind erst bei der Vierten angelangt.“

      Was ist denn für Sie eine vollständige Integration bzw. Assimilation? Und wieso in Gottes Namen soll das 5 Generationen dauern? Und was soll das den Staat bis dahin kosten? Integration ist EIGENLEISTUNG und meiner Meinung nach innerhalb einer einzigen Generation (innerhalb von ein paar Jahren) zu bewältigen. Sorry, ich kann auch nicht in ein anderes Land gehen und dort dann sagen, ich brauche 5(!!!!!!!!!!!!!!!!) Generationen, um mich einzufügen. Ich hab noch nie so einen Quatsch gehört!

      „…mit der Unterstützung der deutschen Gesellschaft Projekte auf die Beine zu stellen, die der Integration förderlich sind und wer mal ein Auge auf solche Projekte wirft, der sieht auch das sich da einiges tut. “

      Ach, was sollen das denn jetzt für bahnbrechende neue Projekte sein? Soll Multikulti wegen diesen tollen sozialen Projekten doch nicht gescheitert sein? Und was tut sich denn da? Ich merke davon bisher in meiner Stadt gar nichts. Nochmal: Integration kann nicht komplett auf die Gesellschaft/den Staat abgewälzt werden.
      Aber diese Diskussion ist eh sinnlos, weil klar ist, dass Menschen, die etwa aus einem anatolischen Dorf kommen und Analphabeten sind, sich nie integrieren werden. Arme Menschen wandern in ein reiches Land mit Sozialleistungen aus. Warum denn bloß? Um uns zu bereichern? Ist doch klar, dass diese Leute all ihre Probleme mitimportieren. Und sich null integrieren. Und jetzt kommen Sie mir bloß nicht mit „aber es gibt so viele steuerzahlende Türken blabla. Von mir aus gibts die, von denen rede ich auch nicht.

      • Selçuk sagt:

        Wenn ich den Satz von Bogo und den von Ihnen vergleiche, sehe ich einen gewaltigen Unterschied. Ich möchte Sie nur darauf aufmerksam machen, ohne die Aussage von Bogo unterstützen zu wollen;

        Bogo sagt;
        „Eine vollständige Integration bis hin zur schleichenden Assimilation dauert 5 Generationen …“
        Ich möchte Sie auf den Teil „bis hin zur“ aufmerksam machen.

        Sie sagen;
        „Sorry, ich kann auch nicht in ein anderes Land gehen und dort dann sagen, ich brauche 5(!!!!!!!!!!!!!!!!) Generationen, um mich einzufügen.“
        Sie sprechen hier von Einfügen. Zwischen Assimilation und dem „sich Einfügen“ gibt es einen enormen unterschied.

        „Aber diese Diskussion ist eh sinnlos, weil klar ist, dass Menschen, die etwa aus einem anatolischen Dorf kommen und Analphabeten sind, sich nie integrieren werden. Arme Menschen wandern in ein reiches Land mit Sozialleistungen aus. Warum denn bloß? Um uns zu bereichern? Ist doch klar, dass diese Leute all ihre Probleme mitimportieren. Und sich null integrieren.“
        Naja, so einfach ist das nicht. Sie können an diese Theorie glauben, doch die Realität sieht zum Teil auch anders aus.

        „Sie mir bloß nicht mit “aber es gibt so viele steuerzahlende Türken blabla.“
        Ja genau, bla bla.

    8. Boli sagt:

      Bin ja mal gespannt was morgen Abend bei Hart aber fair rauskommt. Wobei man dazu sagen muss das sich selbst „die Türken“ weder ethnisch, noch gesellschaftlich (Level) einig sind, da ja mittlerweile selbst von Türken aus dem Mittelstand harsche Kritik an Ihre Landsleute geht. Außerdem glaube ich wären die Türken gar nicht so im Fokus wenn der zu großen Teilen von Ankara selbst betriebene Nationalismus nicht so grassieren würde. Damit schiessen sie sich genau genommen ständig ins eigene Tor und verkaufen es auch noch als Punktsieg.

    9. Bogo sagt:

      @Sanne
      Nun, diesen Quatsch habe ich von unserem Dr. Schäuble.
      Migrationsforscher raten hier zu Geduld. Sie fordern uns auf, Integration als einen Prozess zu verstehen, der für Einwanderer eine lebenslange Aufgabe ist und auch noch nicht in der zweiten oder dritten Generation abgeschlossen sein muss.
      Dazu muss ich sagen, dass ic das mit der 5 Generation in Zusammenhang mit einer Studie über australische Einwanderung gelesen hatt und jetzt leider den Artikel nicht finde.

      Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
      Ehrenamtliche Tätigkeiten von Migranten erstrecken sich von Medien über Religion bis in Altenpflege und Jugendarbeit.

      Fangen wir doch einfach mit dem MiGAZIN an. ;-)

      Interreligiöser Dialog
      Dialog der Kulturen
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      http://www.agenda21.de/index.php?option=com_content&view=article&id=38:klimaschutzberatung-fuer-migranten-von-migranten&catid=6:projekte&Itemid=66

      Diese Projekten kann man noch etliche hinzufügen, doch bin ich mir ganz sicher sie nicht zufrieden stellen zu können.
      Denn es sind oftmals nur Ansätze und der Beginn einer Beteiligung, doch wenn man die Augen offen hält und auch das Engagement der Migranten und Migrantinnen in Schulen und Vereinen mit einbezieht, können auch sie nicht leugnen, dass grade Muslime sich sehr einbringen wollen.
      Man muss sie nur mit einbeziehen und so wird bei uns so ziemlich jedes Fest ein buntes vor allem auch köstliches Event.
      Sorry, jetzt muss ich mich leider entschuldigen, die Pflicht ruft.

    10. delice sagt:

      Feindbild Islam
      Umstrittenes Pauschalurteil: Ein hoher Richter in Nordrhein-Westfalen wendet sich dagegen, dass muslimische Gemeinden den Kirchen gleichgestellt werden. Seine Begründung ist hanebüchen.

      Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/rede-richter-muslime?page=1

      Den vollständigen Vortrag von Michael Bertrams können Sie hier nachlesen.
      Quelle: http://zelos.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/Barmer-Theologische-Erklaerung.pdf

      Barmer Theologische Erklärung
      Die theologische Erklärung der Bekenntnissynode von Barmen vom 29. bis 31. Mai 1934
      Quelle: http://www.ekd.de/bekenntnisse/142.html