Türkische Presse Türkei

22.09.2009 – Erdogan, USA, Basbug

Die türkische Presse berichtet heute unter anderem über die USA-Reise von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sowie über den Mardin-Besuch von Generalstabschef General Ilker Basbug anlässlich des Ramadanfests.

Von Dienstag, 22.09.2009, 13:04 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 15.08.2010, 18:49 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Demokratische Öffnung ist ein nationales Projekt
Die Zeitung Yeni Safak bringt unter der Schlagzeile „Demokratische Öffnung ist ein nationales Projekt“ die Erklärung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der zur Teilnahme an der UN-Generalversammlung und am G-20 Gipfel in die USA gereist ist. Demnach habe Erdogan gesagt, „Wir werden das Projekt der Demokratischen Öffnung der Welt erklären. Die Arbeiten für die Demokratische Öffnung sind nicht nur ein Regierungsprojekt, die Öffnung ist ein Projekt der nationalen Einheit. Wir wollen, dass die Initiative auf einer gesellschaftlichen Übereinkunft basiert. Mit der Überwindung der Hindernisse werden wir an den erwünschten Punkt angelangen“.

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Auch auf der Titelseite von Sabah lesen wir über die USA-Visite von Erdogan. Im Detail heißt es, sollte bei den Kontakten in den USA die Demokratische Öffnung auf die Tagesordnung kommen, dann werde das Projekt laut Angaben von Erdogan den Anwesenden erläutert. Der Ministerpräsident werde in den USA mit 20 Staats- und Regierungschefs bilaterale Gespräche aufnehmen.

Auch die türkischen Streitkräfte wünschen sich ein Ende des Blutvergießens
In Habertürk lesen wir die Worte von Generalstabschef General Ilker Basbug unter der Schlagzeile „Auch die türkischen Streitkräfte wünschen sich ein Ende des Blutvergießens“. Die Meldung bringt die Erklärungen des Generalstabschefs während seines Besuchs in einem Dorf und der Militäreinheit in der Kreisstadt Nusaybin bei Mardin. Mit Waffen und mit dem Vergießen von Blut komme man zu keinem Ergebnis. Die einzige Lösung sei die Waffenniederlegung der Terrororganisation. Auch die türkischen Streitkräfte wünschten sich ein Ende des Blutvergießens. Das türkische Volk, dass unter dem Zahn der Zeit sehr viel litt, leide nun unter der Politik und dem Terror, habe Basbug vermerkt.

Das Blatt Milliyet räumt dem Besuch von General Basbug ebenfalls Platz ein. Die folgenden Worte des Generalstabs werden unterstrichen: „Die Türkei ist ein großes Land. Sie reicht für unsere ganze Bevölkerung aus. Was können die Menschen nicht teilen, nachdem sie die Fruchtbarkeit von Mardin und Harran gesehen haben. Diese Region ist der nördliche Teil des historischen Mesopotamiens. Eines der schönsten und fruchtbarsten Gebiete der Welt. Aber die Arbeitslosenrate liegt hier bei 20 bis 30 Prozent. Auch ist unzureichende Ausbildung Tatsache. Wir sind gezwungen, der regionalen Bevölkerung ein Leben in Wohlstand und Glück zu bieten.“

Kandidat für das Amt des Gouverneurs von New York
In Star lesen wir unter der Schlagzeile „Kandidat für das Amt des Gouverneurs von New York“, das politische Ziel des in den USA lebenden türkischen Chirurgen Prof. Dr. Mehmet Öz wäre es, erst einmal der Gouverneur von New York zu werden und anschließend US-Präsident. Unter Anlehnung an den Vater Mustafa Öz, der ebenfalls Arzt ist, heißt es über die Ziele von Prof. Öz, sein Sohn wolle als Kandidat der Republikaner entweder Gouverneur von New York oder von New Jersey werden. Vielleicht komme auch das Amt des Senators in Frage. Er habe die Arbeiten aufgenommen. In den USA werde seinem Sohn eine großes Interesse entgegengebracht. Sogar Personen griechischer- und armenischer Herkunft würden ihn unterstützen. Sollte er zum Gouverneur gewählt werden, dann könne er sogar zum US-Präsidenten ernannt werden.

Hinweis: Die “Türkische Presse Türkei” (Türkeiausgaben türkischer Tageszeitungen) wird von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und von der MiGAZIN-Redaktion unverändert übernommen.

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