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Türkische Presse Europa

26.02.2009 – Turkish Airlines, Visa, CSU

Die türkischen Tageszeitungen berichten heute überwiegend über das Flugzeugungklück der Turkish Airlines in Amsterdam. Die türkische Passagiermaschine war am Mittwoch beim Landung auf den Flughafen von Amsterdam abgestürzt. Mindestens neun der 135 Insassen kamen dabei ums Leben und mehr als 80 weitere wurden verletzt.

Donnerstag, 26.02.2009, 17:49 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 21.08.2010, 18:49 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Türkish Airlines -Flugzeugunglück
Ausnahmslos räumen türkische Zeitungen heute dem Flugzeugunglück in Amsterdam großen Raum ein. Die türkische Passagiermaschine war am Mittwoch beim Landung auf den Flughafen von Amsterdam abgestürzt. Mindestens neun der 135 Insassen kamen dabei ums Leben und mehr als 80 weitere wurden verletzt. SABAH, HÜRRIYET, TÜRKIYE, ZAMAN und die MILLIYET bringen die Nachricht mit großen Lettern und Bildern.

EuGH-Entscheidung
Die HÜRRIYET räumt Meinungen zweier türkischstämmiger Anwälte (Ünal Zeran, Temel Nal) großen Raum ein. Unter der Überschrift: „Sprachprüfungen müssen abgeschafft werden“ wird das Urteil des EuGH für türkische Fernkraftfahrer auf Spracherfordernisse beim Ehegattennachzug übertragen. Die Rechtsanwälte rufen Betroffene dazu auf, ihr Recht zu suchen. Währenddessen habe das Bundesinnenministerium noch einmal bekräftigt, dass die Regelung nicht zu beanstanden sei.
Die TÜRKIYE lässt ebenfalls türkischstämmige Juristen zu Wort kommen. Memet Kilic, Vorsitzender des Bundesausländerbeirats, meint, dass die Entscheidung nicht nur für Lkw-Fahrer gelte. „Reise ohne Visa betrifft alle“, titelt TÜRKIYE entsprechend.

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NPD-Streit
Unter der Überschrift: „NPD hat Ministerstreit ausgelöst“ berichtet HÜRRIYET über die Auseinandersetzung um ein NPD-Verbot. Während die SPD für den Abzug von V-Männern sei, lehe die CDU diesen Vorschlag ab. Der Innensenator des Landes Berlin, Ehrhart Körting (SPD, sei der Ansicht, dass ein Parteiverbotsverfahren sonst keine Aussicht auf Erfolg habe.

CSU – Ausländer
Die MILLIYET berichtet über den Aufruf der CSU. Die Partei habe, wenn auch spät, ihr Fehler erkannt und Türken zur Teilnahme aufgefordert. Michael Frieser, Fraktionsvorsitzender des Stadtrats in Nürnberg, habe eingestanden, dass die CSU unter Ausländern als Ausländerfeindlich angesehen werde. Dies sei aber falsch. Die CSU sei eine Partei, die Ausländer umarme. Die CSU wolle sich künftig im Dreimonatsrhythmus mit türkischen Journalisten zusammensetzen.

Aleviten – Goethe Universität
Einem Bericht der MILLIYET zufolge soll die Religion der Aleviten zum ersten Mal in Deutschland an einer Universität gelehrt werden. An der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt sollen im Rahmen eines Seminars Lehrveranstaltungen in den Sommermonaten angeboten werden.

Dagdelen – Özdemir
TÜRKIYE berichtet über die Kritik Sevim Dagdelens (Die Linke) an Cem Özdemir (Die Grüne). Er hatte vor Antisemitismus unter ausländischen Jugendlichen gewarnt. Dagdelen finde es falsch, dass man Ablehnung gegen die israelische Politik im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt mit Antisemitismus gleichsetze. Die Debatte werde einseitig geführt.

Cem Özdemir – Aschermittwoch
SABAH berichtet über die Teilnahme Cem Özdemirs an der traditionellen Aschermittwochsrede. In seiner Rede habe Cem Özdemir die Linken angegriffen. SABAH titelt: „Auch Özdemir hat sich an die Tradition gehalten“ und präsentiert ein Foto Cem Özdemirs mit einem Glas Bier in der Hand.

Wirtschaft – Türkei
Einem Bericht in der HÜRRIYET zufolge soll der türkische Wirtschaftsminister Zafer Caglayan die in Deutschland lebenden Türken dazu aufgefordert haben, in der Türkei zu investieren. „Historische Förderung für Investitionen“ titelt die Zeitung. Die Türkei werde bürokratische Hürden abbauen und behilflich sein.

Kelek – Hildegard-von-Bingen-Preis
HÜRRIYET berichtet kurz über die Preisverleihung an Necla Kelek. Die türkischstämmige Autorin und Soziologin Necla Kelek werde in diesem Jahr mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik ausgezeichnet.

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