Wirtschaft
Ressort Wirtschaft in chronologischer Reihenfolge:IW-Gutachten
Internationale Studierende rechnen sich schon nach zwei Jahren
08.09.2026

Steuern und Sozialabgaben internationaler Hochschulabsolventen übersteigen bereits kurz nach ihrem Abschluss die staatlichen Kosten. Eine aktuelle Analyse kommt langfristig zu Milliardenüberschüssen - abgesehen vom wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung.
Institut der Deutschen Wirtschaft
Deutschland rast in einen massiven Fachkräftemangel
07.09.2026

723.000 Fachkräfte könnten 2029 fehlen – und der Mangel trifft ausgerechnet zentrale Bereiche des Alltags. Verkauf, Kinderbetreuung, Pflege, Bau und Industrie stehen vor großen Lücken. Besonders brisant: Auch mehr Zuwanderung wird den demografischen Effekt wohl nicht vollständig ausgleichen.
Kassensturz
Mehr Leistungen, weniger Steuern: AfD-Rechnung geht nicht auf
27.08.2026

Steuerkürzungen und zusätzliche Sozialleistungen: Das IWH sieht allein im AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt eine Finanzierungslücke von mindestens 2,2 Milliarden Euro jährlich. Auch die Fahkräfte-Politik der AfD sei angesichts des Arbeitskräftebedarfs unrealistisch. Eine migrationsfeindliche Atmosphäre könne Ärzte, Pflegepersonal und andere Beschäftigte abschrecken. Von Mathias Heine
Sachsens Arbeitsmarkt
Unverzichtbar im Betrieb, benachteiligt beim Lohn
25.08.2026

Die Zahl ausländischer Beschäftigter in Sachsen wächst, doch Gleichbehandlung hält nach Einschätzung des DGB nicht Schritt. Die Gewerkschaft berichtet von niedrigeren Löhnen, Problemen beim Kündigungsschutz und nicht gemeldeten Arbeitsunfällen und fordert ein Ende der Diskriminierung.
IW-Studie
Ohne Einwanderung droht Osten massiver Rückgang von Arbeitskräften
23.08.2026

Eine Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft macht deutlich, wie abhängig Ostdeutschland von Einwanderung ist. Ohne sie schrumpft die erwerbsfähige Bevölkerung drastisch – und KI wird die fehlenden Menschen vor Ort kaum ersetzen.
IW-Bericht
Jeder zehnte Euro im Osten kommt von Ausländern
16.08.2026

Der Osten verliert Arbeitskräfte, während viele Beschäftigte in den kommenden Jahren zusätzlich in Rente gehen dürften. Das Institut der deutschen Wirtschaft sieht Zuwanderung deshalb als entscheidend an und warnt ohne sie vor Wohlstandsverlusten und Versorgungsproblemen.
Teilhabe nach Karte
Der wachsende Trend zu digitalen Zahlungswegen für Migranten ohne Bankkonto
11.08.2026

Wer kein reguläres Konto nutzen kann, stößt im zunehmend bargeldlosen Alltag schnell an Grenzen. Wallets und andere digitale Zahlungswege können neue Möglichkeiten eröffnen – zugleich bleiben Fragen nach Regulierung, Verbraucherschutz und tatsächlicher Teilhabe.
Kredit in der Schweiz
Wie Menschen mit Migrationsgeschichte Privatkredit erhalten
10.08.2026

Für einen Privatkredit in der Schweiz ist die Staatsangehörigkeit nicht entscheidend. Wer eine passende Aufenthaltsbewilligung, einen festen Wohnsitz, regelmäßiges Einkommen und ausreichende Bonität nachweist, kann einen Antrag stellen.
Fachkräftemangel
Hessen läst Lösung warten – vor dem Amt
28.07.2026

Hessens Arbeitsmarkt ist laut Arbeitsagentur „voll abhängig von der Zuwanderung“. Durch den demografischen Wandel dürfte die Bedeutung von ausländischen Arbeitskräften bis 2032 sogar weiter steigen.
Arbeitsmarkt
Ausländer federn Jobrückgang bei Deutschen ab
13.07.2026

Die Gesamtzahl der Beschäftigten fällt, doch hinter dem Minus steckt eine drastische Verschiebung: Während die Zahl deutscher Staatsangehöriger rechnerisch einbricht, wächst die Beschäftigung von Ausländern deutlich. Was das für Deutschland bedeutet - und was die Statistik verzerrt.