Auf dem deutschen Arbeitsmarkt war im Februar wenig Bewegung. Immer mehr wird aber deutlich: Der Anteil deutscher Arbeitnehmer wird weniger. Gleichzeitig wächst die Beschäftigung von Ausländern – über alle Branchen hinweg. Von Michael Donhauser
Fast jeder trinkt ihn, aber über den Anbau von Kaffee denken wohl nur die wenigsten nach. Eine Rösterei und ein Importeur zeigen, wie direkte Handelsbeziehungen einen Gewinn für Produzenten und Qualität bedeuten können. Von Luka Spahr
Die Abschwächung von Regelungen zum Schutz von Arbeitern in weltweiten Lieferketten ist so gut wie beschlossen. Menschenrechtsorganisationen rechnen damit, dass bislang erreichte Verbesserungen damit wieder zunichte gemacht werden.
In vielen Branchen und Betrieben geht es längst nicht mehr ohne ausländische Fachkräfte. Auch Schutzsuchende werden immer wichtiger für den Arbeitsmarkt. Die Zahlen zeigen klare Trends.
Sachsen-Anhalts Unternehmen suchen händeringend Auszubildende. Mit einer Kampagne wollte die Landesregierung junge Menschen mit Migrationserfahrung gezielt ansprechen – doch der Effekt bleibt hinter den Erwartungen. Das Arbeitsministerium gibt sich dennoch optimistisch. Die Linke fordert mehr Willkommenskultur.
Mehr als eine halbe Million ausländische Frauen in Deutschland haben keinen Job – dabei werden sie in vielen Branchen dringend gebraucht. Eine Studie zeigt, wie groß das Potenzial ist. Experten appellieren an Unternehmen.
Inder verdienen in Deutschland besonders gut – sogar besser als Deutsche –, Bulgaren und Rumänen hingegen sehr wenig. Das geht aus einer aktuellen IW-Auswertung hervor. Für die Lohnunterschiede gibt es mehrere Gründe.
Geld über Grenzen zu schicken ist oft Routine – bis Inflation, Währungsabwertung oder Ausfälle die Wege plötzlich teuer, langsam oder unzuverlässig machen. Dann müssen Menschen flexibel sein.
Schnell in Arbeit – egal wie? Der OECD-Migrationsausblick 2025 widerspricht dieser politischen Parole. In Deutschland kann gerade der „schnelle“ Einstieg in schlecht bezahlte Jobs zum Klebeeffekt werden. Wer so startet, trägt ein wachsendes Armutsrisiko – bis ins Alter.
Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz sollen mehr gut ausbildete ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland geholt werden. Doch die Zahlen bleiben einem Bericht zufolge bislang hinter den Erwartungen zurück. Woran liegt’s?