Die Zahl ausländischer Beschäftigter in Sachsen wächst, doch Gleichbehandlung hält nach Einschätzung des DGB nicht Schritt. Die Gewerkschaft berichtet von niedrigeren Löhnen, Problemen beim Kündigungsschutz und nicht gemeldeten Arbeitsunfällen und fordert ein Ende der Diskriminierung.
Eine Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft macht deutlich, wie abhängig Ostdeutschland von Einwanderung ist. Ohne sie schrumpft die erwerbsfähige Bevölkerung drastisch – und KI wird die fehlenden Menschen vor Ort kaum ersetzen.
Der Osten verliert Arbeitskräfte, während viele Beschäftigte in den kommenden Jahren zusätzlich in Rente gehen dürften. Das Institut der deutschen Wirtschaft sieht Zuwanderung deshalb als entscheidend an und warnt ohne sie vor Wohlstandsverlusten und Versorgungsproblemen.
Wer kein reguläres Konto nutzen kann, stößt im zunehmend bargeldlosen Alltag schnell an Grenzen. Wallets und andere digitale Zahlungswege können neue Möglichkeiten eröffnen – zugleich bleiben Fragen nach Regulierung, Verbraucherschutz und tatsächlicher Teilhabe.
Für einen Privatkredit in der Schweiz ist die Staatsangehörigkeit nicht entscheidend. Wer eine passende Aufenthaltsbewilligung, einen festen Wohnsitz, regelmäßiges Einkommen und ausreichende Bonität nachweist, kann einen Antrag stellen.
Hessens Arbeitsmarkt ist laut Arbeitsagentur „voll abhängig von der Zuwanderung“. Durch den demografischen Wandel dürfte die Bedeutung von ausländischen Arbeitskräften bis 2032 sogar weiter steigen.
Die Gesamtzahl der Beschäftigten fällt, doch hinter dem Minus steckt eine drastische Verschiebung: Während die Zahl deutscher Staatsangehöriger rechnerisch einbricht, wächst die Beschäftigung von Ausländern deutlich. Was das für Deutschland bedeutet - und was die Statistik verzerrt.
Union und SPD wollen das Lieferkettengesetz deutlich abschwächen und nur noch sehr große Unternehmen erfassen. Entwicklungs- und Hilfsorganisationen warnen vor einem Rückschritt beim Schutz vor Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Umweltzerstörung. Von Moritz Elliesen
Trotz Fachkräftemangels arbeiten viele Zugewanderte unterhalb ihrer Qualifikation. Laut einer Bertelsmann-Studie verdienen ausländische Beschäftigte im Schnitt 19,6 Prozent weniger – auch wegen Sprachhürden, Bürokratie und Diskriminierung. Von Katrin Nordwald
Seit 2020 haben rund 765.000 Menschen aus Nicht-EU-Ländern eine Aufenthaltserlaubnis zur Arbeits- und Fachkräftezuwanderung erhalten. Die Zahlen steigen seit den Regel-Erleichterungen deutlich. Aus welchen Ländern kommen die meisten?