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So, wie wir mit den Minderheiten umgehen, die bei uns leben, so erwarten wir auch, dass Titularnationen mit den deutschen Minderheiten umgehen.

Angela Merkel, Aussiedler- und Minderheitenpolitik in Deutschland, 2008

TV-Tipps des Tages

19.01.2016 – Ausländer, Türkei, Silvester Übergriffe, Asyl, Ennahdha, Flüchtlingen

TV-Tipps des Tages sind: Thema: Rechtsstaat am Limit? Nach den Silvester-Übergriffen von Köln will knapp jeder dritte Deutsche Menschenansammlungen meiden, so das der aktuelle ARD-Deutschlandtrend; Tschüss Deutschland! Zurück in die Türkei. Rund 30.000 Menschen mit türkischen Wurzeln verlassen jährlich die Bundesrepublik Deutschland.

Fernsehen, Medien, TV, Programm, Integration, Migration, Migranten
Die MiGAZIN TV-Tipps © MiG

VONÜmit Küçük

DATUM19. Januar 2016

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Thema: Rechtsstaat am Limit?
Nach den Silvester-Übergriffen von Köln will knapp jeder dritte Deutsche Menschenansammlungen meiden, so das der aktuelle ARD-Deutschlandtrend. Eine große Mehrheit befürwortet eine Ausweitung der Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen. Offenbar fühlen sich viele Menschen nicht mehr sicher, die Polizei scheint überfordert. In den Blick gerät die große Zahl junger Männer unter den Flüchtlingen. Nicht nur in Köln gibt es Strafanzeigen und Berichte von Frauen, die von Konflikten mit jungen Migranten berichten. Die Herausforderung der Integrationspolitik wird konkret. Angela Merkel fordert die harte Antwort des Rechtsstaates. Di, 19. Jan · 10:45-12:00 · PHOENIX

Tschüss Deutschland!
Zurück in die Türkei. Rund 30.000 Menschen mit türkischen Wurzeln verlassen jährlich die Bundesrepublik Deutschland. Ihr Ziel ist das Land ihrer Vorfahren. Dort wollen sie einen Neustart wagen. Viele von ihnen sind jung, zweisprachig aufgewachsen und gut ausgebildet. Obwohl Deutschland dringend Fachkräfte benötigt, glauben die jungen Leute, in der wirtschaftlich aufstrebenden Türkei bessere Aufstiegschancen zu haben. Häufig kennen sie das Land ihrer Eltern und Großeltern nur aus dem Urlaub. Di, 19. Jan · 18:00-18:30 · PHOENIX

Ennahdha – Tunesien im Wandel
26. Oktober 2011: Die religiöse Ennahdha-Bewegung („Partei der Wiedergeburt“) geht als Siegerin aus den ersten freien Wahlen in Tunesien hervor – und ist die erste islamistische Partei, die in der arabischen Welt auf demokratischem Weg an die Macht gelangt. Unter Langzeitherrscher Ben Ali war Ennahdha seit den 90er Jahren unterdrückt, ihre Mitglieder wurden gefoltert, ins Exil getrieben oder zu Tode verurteilt. Dem Dokumentarfilmer Christophe Cotteret gelang es, enge Kontakte zur Führungsspitze der Ennahdha aufzubauen. Er verschaffte sich in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren Einblick in deren Regierungsgeschäfte. Nie zuvor äußerten sich die Vertreter dieser Bewegung so offen. Die Dokumentation „Ennahdha – Tunesien im Wandel“ bietet eine historische und politische Autopsie des tunesischen Islamismus. Di, 19. Jan · 23:25-00:34 · arte

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