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Migration und Integration in Deutschland

Warum werden sie hineingelassen? Um die Bürger des Staates von harter und unangenehmer Arbeit zu befreien?

Michael Walzer, Sphären der Gerechtigkeit, 2006

Vornamen 2014

Jeder fünfte Vorname mit ausländischer Herkunft

Im Jahr 2014 wurden über 40.000 unterschiedliche Vornamen vergeben. Rund 20 Prozent davon waren ausländischer Herkunft mit Mohammed an der Spitze. Das teilt das Leipziger Namenkundliche Zentrum mit.

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Baby (Symbolfoto) © Gonzalo Merat auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Bei der Wahl eines Vornamens für ihre Kinder sind Deutschlands Eltern beständig. Wie in den Vorjahren waren auch 2014 Sophie, Marie, Sophia und Maria die beliebtesten Vornamen für neugeborene Mädchen, wie das Leipziger Namenkundliche Zentrum am Donnerstag mitteilte.

Bei den Jungen lagen erneut Maximilian, Alexander und Paul auf den Spitzenplätzen. Die Vornamenstatistik wird in einer Langzeitstudie gemeinsam mit dem Institut für Informatik der Universität Leipzig erstellt.

Wie die Untersuchung ergab, waren 20 Prozent aller eingetragenen Vornamen ausländischer Herkunft. Der häufigste war dabei Mohamed in unterschiedlichen Schreibweisen.

Ausgefallen: Fürchtegott, Macdonald
Zu den ausgefallensten Vornamen 2014 gehörten den Angaben zufolge Xantippe, Fürchtegott, Sunshine, Pepper-Ann, Nemo, Messi, Macdonald, Schnuckelpupine und Prinz-Gold.

Insgesamt nehme die Vielfalt an Vornamen in Deutschland zu, hieß es. Die 100 häufigsten Namen verteilten sich auf nur zwei Prozent aller Neugeborenen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 21.152 unterschiedliche weibliche Vornamen und 20.362 verschiedene männliche Namen vergeben.

2014 hatte den Angaben zufolge auch die Fußball-Weltmeisterschaft Einfluss auf die Namensentscheidungen der Eltern. So seien die Namen Lukas und Mats häufiger vergeben worden, hieß es. (epd/mig)

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