MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Gedenken an Holocaust Teil unserer gemeinsamen Leitkultur.

Armin Laschet, Nordrhein-Westfälischer Integrationsminister, MiGAZIN, 28. Januar 2010

TV-Tipps des Tages

24.10.2014 – Migranten, Muslime, Berlin, Islam, Fachkräfte, Integration

TV-Tipps des Tages sind: Die Reportage: Die Neuen aus Italien werden im Altenheim in Hannover in die Arbeit eingeführt; Shahada: Der preisgekrönte Episodenfilm „Shahada“ erzählt die Schicksale von Ismail, Samir und Maryam, drei jungen Muslimen in Berlin.

VONÜmit Küçük

DATUM24. Oktober 2014

KOMMENTAREKeine

RESSORTTV-Tipps

SCHLAGWÖRTER

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Die Reportage
Die Neuen aus Italien werden im Altenheim in Hannover in die Arbeit eingeführt. In Deutschland fehlen 30.000 Pflegekräfte, während in vielen Ländern der Welt die Jugendarbeitslosigkeit hoch ist. Die Reportage begleitet junge Krankenpfleger von den Philippinen und aus Italien im Einsatz.

Die pflegebedürftigen Patienten und auch die Kollegen in den Pflegeberufen sind mit dem Zuwachs aus dem Ausland hoch zufrieden. Ohne die gut ausgebildeten Fachkräfte aus dem Ausland wäre der Pflegenotstand längst zum Pflegechaos geworden. In zehn Jahren, so die Berechnungen des Statistischen Bundesamts, werden in Deutschland 150.000 Pflegekräfte fehlen – fünfmal so viele wie heute.

Jenny Ann, Rosalyn und Jimmy sind Krankenpfleger und kommen von den Philippinen. Sie sollen in Deutschland helfen, den Pflegenotstand zu beheben. Auch Lisa aus Genua tritt demnächst ihren Dienst in einer norddeutschen Klinik an. Sie alle sind froh, dass sie einen Job gefunden haben, denn die Jugendarbeitslosigkeit in ihren Heimatländern ist hoch. In Deutschland hingegen fehlen 30.000 Pflegekräfte. Krankenschwestern und Pfleger müssen häufig Überstunden schieben und können freie Tage nur sporadisch nehmen, damit die Patienten versorgt sind. Fr, 24. Okt • 21:15-21:45 • NDR Mecklenburg-Vorpommern

Shahada
Fernsehfilm – Der preisgekrönte Episodenfilm „Shahada“ erzählt die Schicksale von Ismail, Samir und Maryam, drei jungen Muslimen in Berlin.

Maryam ist eine moderne, freizügige 19-Jährige. Oft hat sie Streit mit ihrem allein erziehenden Vater Vedat, einem aufgeklärten islamischen Geistlichen. Dessen Sorgen sind nicht unbegründet, denn Maryam ist ungewollt schwanger. Um das Problem zu lösen, nimmt sie eine Abtreibungspille. Deren Wirkung setzt nachts in einem Berliner Club ein. Traumatisiert von den Schmerzen und dem nicht zu stoppenden Blut, glaubt Maryam, Gott wolle sie bestrafen, und ändert sich radikal. Wahnhaft wendet sie sich dem Glauben zu.

Der junge Nigerianer Samir besucht gemeinsam mit dem gleichaltrigen Daniel den Koranunterricht von Maryams Vater. Sie kennen sich von der Arbeit auf dem Großmarkt. Daniel ist schwul und hat sich in Samir verliebt. Zögerlich kommen sich die beiden jungen Männer näher, doch Samir gerät in einen heftigen Gewissenskonflikt. Als gläubiger Moslem kann er seine Homosexualität nicht zulassen. Seine Gefühle zu Daniel schlagen in Hass um. Fr, 24. Okt • 23:05-00:30 • ZDFkultur

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:
Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...