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TV-Tipps des Tages

18.09.2014 – Ausländer, Asyl, Islam, Syrien, Salafisten, Türkei

TV-Tipps des Tages sind: Asül für Alle: Wenn eine Ausländerbehörde von Django Asül geleitet wird, ist das Chaos nicht weit. Wenn ihm dabei Rolf Miller ambitioniert zur Seite steht, naht das Inferno; Sterben für Allah? Der Weg deutscher Gotteskrieger nach Syrien; Orte des Erinnerns: Die Galata-Brücke in Istanbul.

VONÜmit Küçük

DATUM18. September 2014

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Asül für Alle
Kabarett – Wenn eine Ausländerbehörde von Django Asül geleitet wird, ist das Chaos nicht weit. Wenn ihm dabei Rolf Miller ambitioniert zur Seite steht, naht das Inferno. Ihre tägliche Arbeit dreht sich um die Frage: Wer wird reingelassen? Wer wird rausgelassen? Und wer passt überhaupt hierher?

Mit schrägen Denkansätzen spüren die beiden grundverschiedenen Kabarettisten diesen und anderen aktuellen Fragen nach. Sie treiben ihr Unwesen streng nach dem Motto: Echte Gaudi entsteht erst dann, wenn der Ernst der Lage bereits da ist. Erst recht, wenn Alfred Dorfer, der als Gast mit von der Partie ist, auftaucht. Do, 18. Sep • 21:00-21:45 • BR

Sterben für Allah?
Der Weg deutscher Gotteskrieger nach Syrien. Es ist ein schockierendes Bild: Mustafa K., ein junger Deutscher, hält in einer syrischen Ortschaft grinsend den abgeschlagenen Kopf eines gefallenen Gegners in die Kamera. Mustafa K. ist kein Einzelfall: Etwa 300 fanatisierte junge Deutsche kämpfen nach offiziellen Angaben derzeit im syrischen Bürgerkrieg auf Seiten islamistischer Terrorgruppen. Was bringt diese jungen Frauen und Männer dazu, in einem fremden Land für Allah sterben zu wollen? Der Film gibt exklusive Einblicke in diese Szene und zeigt die Schwierigkeit der deutschen Gesellschaft im Umgang mit diesem Phänomen.

Es ist ein schockierendes Bild: Mustafa K., ein junger Deutscher, hält in einer syrischen Ortschaft grinsend den abgeschlagenen Kopf eines gefallenen Gegners in die Kamera. Mustafa K. ist kein Einzelfall: Etwa 300 fanatisierte junge Deutsche kämpfen nach offiziellen Angaben derzeit im syrischen Bürgerkrieg auf Seiten islamistischer Terrorgruppen. In einigen deutschen Städten gibt es eine Szene gewaltbereiter und radikalisierter Muslime, die diesen Kampf unterstützen und selbst bereit sind, für ihre Form des Glaubens in den Tod zu ziehen. Was bringt diese jungen Frauen und Männer dazu, in einem fremden Land für Allah sterben zu wollen? Der Film gibt exklusive Einblicke in diese Szene und zeigt die Schwierigkeit der deutschen Gesellschaft im Umgang mit diesem Phänomen. Do, 18. Sep • 22:35-23:03 • MDR Sachsen

Orte des Erinnerns
Die Galata-Brücke in Istanbul. Die europäische Seite Istanbuls wird durch das „Goldene Horn“, einen Seitenarm des Bosporus, geteilt. Im 19. Jahrhundert wurde die Idee, beide Ufer des Goldenen Horns – das traditionelle und aktuelle Finanzzentrum im Norden und den ältesten Teil der Stadt mit dem Topkapi-Palast, zahlreichen Moscheen und historischen Monumenten im Süden – durch eine Brücke miteinander zu verbinden, umgesetzt.

Istanbul liegt auf zwei Kontinenten, Europa und Asien, die durch die Meerenge Bosporus voneinander getrennt sind. Die europäische Seite der Stadt wird ihrerseits durch das „Goldene Horn“, einen Seitenarm des Bosporus, geteilt.

Im 19. Jahrhundert wurde die alte Idee, die beiden Ufer des Goldenen Horns – das traditionelle und aktuelle Finanzzentrum im Norden und der älteste Teil der Stadt mit dem Topkapi-Palast, zahlreichen Moscheen und historischen Monumenten im Süden – durch eine Brücke miteinander zu verbinden, in die Tat umgesetzt. Auf zwei Holzkonstruktionen und eine stabilere Eisenbrücke folgte 1912 eine zweistöckige Ponton-Brücke. Sie prägte 80 Jahre lang die Silhouette und auch die Geschichte der Stadt. Die Galata-Brücke wurde zum zentralen Treffpunkt über dem Wasser: Oben floss der Verkehr, darunter siedelten sich Cafés, Restaurants und Geschäfte an; auch Straßenhändler und Obdachlose fanden hier Unterschlupf. Fr, 19. Sep • 00:25-00:55 • RBB Berlin

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