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Migration und Integration in Deutschland

Das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese. Der ist drei Jahre hier – als Wirtschaftsflüchtling. Den kriegen wir nie wieder los

Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär, PresseClub Regensburg, 15.9.2016

TV-Tipps des Tages

15.09.2014 – Migranten, Türkei, Akin, Flüchtlinge, Integration, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Welt in Bewegung; Frauen und Kinder unterwegs. Im Jahr 2008 weltweit 191 Millionen Migranten; cosmo tv: Integration geht jeden etwas an, ob im Beruf, in der Schule oder unter Nachbarn; Hausbesuch vom Amtsgericht; Müll im Garten Eden

VONÜmit Küçük

DATUM15. September 2014

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Welt in Bewegung 4/6
Frauen und Kinder unterwegs. Laut dem Weltbevölkerungsbericht der Vereinten Nationen gibt es im Jahr 2008 weltweit 191 Millionen Migranten. Das heißt Menschen, die aus den verschiedensten Gründen ihr Herkunftsland verlassen haben. Beim Thema Migration sehen wir häufig aber nur Bilder von Menschen, die verzweifelt versuchen, in winzigen Booten das Mittelmeer zu überqueren: vornehmlich Männer, auf der Suche nach einem besseren Leben. Über diese Medienbilder entsteht der Eindruck, Migration sei ein männliches Phänomen, was keineswegs der Realität entspricht. Fast die Hälfte der Migranten ist weiblich, insgesamt 95 Millionen Frauen und Mädchen.

Die Migrationsforscherin Prof. Christine Huth-Hildebrandt erklärt, warum Frauen bereits in der Vergangenheit kaum wahrgenommen worden sind, obwohl sie schon immer migrierten. Und sie beschreibt, welche frauenfeindlichen und rassistischen Ausmaße die Forschung hierzulande einnahm, als sie in den 60er Jahren einsetzte. Mo, 15. Sep • 09:30-10:00 • ARD-alpha

cosmo tv
Integration geht jeden etwas an, ob im Beruf, in der Schule oder unter Nachbarn. Deshalb ist Cosmo TV ein Magazin für alle, Zugewanderte und Deutsche. Jede Woche nimmt das WDR-Magazin Cosmo TV dieses Zusammenleben unter die Lupe. Im Guten und im Schlechten. Ohne politisch korrekten Zuckerguss. Kritisch und aktuell. Cosmo TV ist nah dran am Leben und Lebensgefühl. Mo, 15. Sep • 19:30-20:00 • ARD-alpha

Hausbesuch vom Amtsgericht
Dokumentation – Die neuen Siedler von Mannheim – Film von Cornelia Uebel und Yüksel Ugurlu.

„Ich bin hier zwar fremd, aber geduldet“, sagt Alex Petri. Seit 13 Jahren ist er als Gerichtsvollzieher in dem Mannheimer Stadtteil Jungbusch unterwegs. „Das war am Anfang nicht leicht, denn wir haben hier einen hohen Ausländeranteil und es hat gedauert, bis ich wusste, wer zu wem gehört.“

Der Jungbusch ist ein multikultureller Schmelztiegel. Hier leben Türken, Italiener und alt-eingesessene Roma-Familien friedlich mit- und nebeneinander. Seit einiger Zeit aber hat es Petri auch mit neuen Schuldnern zu tun. Es sind Bulgaren, die sich seit einiger Zeit im Jungbusch ansiedeln. Seit dem Beitritt ihres Landes zur EU nutzen sie das Recht auf Freizügigkeit innerhalb Europas, um in Deutschland Arbeit und eine bessere Zukunft für ihre Kinder zu finden. Mo, 15. Sep • 22:45-23:30 • Das Erste (ARD)

Müll im Garten Eden
Dokumentation – Çamburnu ist ein kleines Bergdorf im Nordosten der Türkei. Die Bewohner leben seit Generationen vom Teeanbau, von der Fischerei und im Einklang mit der Natur. Doch die Idylle ist gefährdet, als die Regierung vor zehn Jahren den Beschluss fasste, oberhalb des Dorfes eine Mülldeponie zu bauen. Trotz der Proteste des Bürgermeisters und der Dorfbewohner entsteht eine Anlage, die wichtige Sicherheits- und Baustandards nicht erfüllt und fortan durch Unfälle und Havarien kontinuierlich die Umwelt verschmutzt. Fatih Akin dokumentiert die Entstehung dieser Deponie und den Kampf der Dorfbewohner. Mo, 15. Sep • 23:15-00:50 • NDR Mecklenburg-Vorpommern

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