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Wenn ich mir die Hauptschulen in Ballungszentren anschaue, sehe ich es als zentralen bildungspolitischen Auftrag für diese Schulart, dass sie […] Schülern ein niederschwelliges Bildungsangebot macht […]. Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Präsident der Kultusministerkonferenz Ludwig Spaenle (CSU), taz, 20. Januar 2010

TV-Tipps des Tages

21.05.2014 – Nelson, Anatolien, England, Türkei, Integration, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Kämpfen unter fremder Flagge: Die Seeschlacht von Trafalgar gehört zu den bekanntesten Schlachten der Geschichte, sicherte sie doch für ein Jahrhundert die britische Vorherrschaft auf den Meeren der Welt und machte den englischen Admiral Lord Nelson zur Legende; Es war einmal in Anatolien

VONÜmit Küçük

DATUM21. Mai 2014

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Kämpfen unter fremder Flagge
Dokumentation – Die Seeschlacht von Trafalgar gehört zu den bekanntesten Schlachten der Geschichte, sicherte sie doch für ein Jahrhundert die britische Vorherrschaft auf den Meeren der Welt und machte den englischen Admiral Lord Nelson zur Legende. Die szenische Dokumentation über das entscheidende Aufeinandertreffen der britischen Flotte mit der französischen und spanischen am 21. Oktober 1805 erzählt vor allem die spannende Geschichte derjenigen Seeleute in englischen Diensten, die selbst keine Briten waren und aus ganz unterschiedlichen Ländern stammten.

Die Schlacht vor Kap Trafalgar zählt zu den bedeutenden Seeschlachten der Geschichte. Sie entschied über die politische Ordnung im Europa nach der Französischen Revolution und begründete Großbritanniens mehr als ein Jahrhundert dauernde Vorherrschaft auf den Weltmeeren. Lord Nelson, der Held von Trafalgar, hatte vor der Schlacht die Losung ausgegeben: „England erwartet, dass jeder Mann seine Pflicht tut.“ Vergessen wird dabei oft, dass von den 18.000 Seeleuten, die für „King and Country“ gegen Franzosen und Spanier in die Schlacht zogen, etwa zehn Prozent überhaupt keine britischen Staatsbürger waren. Nelsons kosmopolitische Crew stammte aus 25 verschiedenen Nationen. Mi, 21. Mai • 17:35-18:23 • arte

Es war einmal in Anatolien
Spielfilm – Irgendwo in Anatolien. Es ist Nacht, und eine Gruppe von Leuten ist auf der Suche nach einem Tatort und einer Leiche. Ein Mann soll umgebracht worden sein. Der Untersuchungsrichter will Fakten und Klarheiten, die Polizei verhört die Verdächtigen, ein Arzt soll die Obduktion vornehmen. Wo nur ist der Körper verscharrt? Vor dem Zuschauer entfaltet sich ein Krimi in Zeitlupe, hineinchoreografiert in die Landschaft und in die Nacht. Nuri Bilge Ceylan zeigt, was in seiner Heimat im Verborgenen schlummert und wie wenige Sätze unter Umständen erhellend sein können.

Spätabends in Anatolien, nahe der Stadt Keskin: Ein Konvoi von drei Fahrzeugen durchbricht die Dunkelheit. Eine bunt gemischte Truppe ist auf der Suche nach einer Leiche. Mit von der Partie sind ein Arzt, ein Kommissar, ein Staatsanwalt, ein Gerichtsbeamter, ein Polizist, ein Unteroffizier, zwei Fahrer, zwei Soldaten, zwei Schaufelträger und zwei Tatverdächtige. Kenan, einer der Tatverdächtigen, soll sie zu dem Ort bringen, an dem die Leiche vergraben liegt. Er führt die Gruppe von einem Brunnen zum nächsten und gibt an, betrunken gewesen zu sein und sich deshalb nicht erinnern zu können, wo der Körper begraben ist. Die Dunkelheit und die Undeutlichkeit der Landschaft machen die Sache nicht einfacher; ein Ort sieht aus wie der andere. So sind die Männer gezwungen, immer wieder anzuhalten und auszusteigen. Mi, 21. Mai • 23:50-02:21 • arte

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