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Türkische Presse Türkei

27.02.2014 – Hodschali, Rohingya Muslime, UN, Myanmar, Syrien, Türkei

Die Themen des Tages sind: 6,5 Millionen Menschen haben ihre Häuser in Syrien verlassen; Gedenken an Hodschali Opfer in Baku: Das aserbaidschanische Volk habe am 22. Jahrestag an die 613 Todesopfer von 1992 gedacht; Laut UN seien die Rohingya Muslime in Myanmar die Minderheit

VONTRT

DATUM27. Februar 2014

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Gedenken an Hodschali Opfer in Baku
Haber Türk titelt mit der Schlagzeile „Gedenken an Hodschali Opfer in Baku”. Das aserbaidschanische Volk habe am 22. Jahrestag an die 613 Todesopfer von 1992 gedacht, die von Armenier massakriert wurden. Die Gedenkfeier habe mit dem Besuch des Hoschali Denkmals des aserbaidschanischen Staatspräsidenten Ilham Alijew und seiner Frau Mihriban Alijew in Baku begonnen. Tausende Aserbaidschaner haben laut Zeitung an der Gedenkfeier teilgenommen.

Alijew habe vor das Denkmal einen Kranz niedergelegt. Der türkische Botschafter in Baku Alper Coskun habe ebenfalls an der Zeremonie teilgenommen. Außerdem wird im Artikel den Worten von Zemine Alijewa Platz eingeräumt, die bei dem Hoschali Massaker fünf Familienangehörige verloren hatte. Nach den Worten von Alijewa hätten sie ihr Haus vor ihren Augen in Brand gesetzt. Sie mussten im Winter Barfuss die Flucht ergreifen, so Alijewa.

6,5 Millionen Menschen haben ihre Häuser in Syrien verlassen
Yeni Safak schreibt die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay hat bei einer UN-Sitzung eine Rede gehalten. Dabei habe Pillay daran erinnert, dass in Syrien 6,5 Millionen Menschen ihre Häuser verlassen haben, die Krankenhäuser zu 64 Prozent zerstört wurden und die Wasserversorgung zu 50 Prozent beschädigt wurde. Die UN-Menschenrechtskommissarin rief den UN-Sicherheitsrat nochmals auf die Verantwortlichen der Krise vor das Internationale Strafgerichtshof zu führen. Aufgrund der Gefechte in ländlichen Teilen von Aleppo und im Osten der Stadt hätten in diesem Monat 500.000 Menschen die Flucht ergriffen. Zudem heißt es in der Meldung der ständige Vertreter der Türkei bei der UN Halit Cevik habe gesagt, die Türkei habe mindestens 700.000 Syrer bei sich aufgenommen. Ferner habe er erklärt, dass die Türkei weiterhin die Grenzen offen halten wird.

Rohingya Muslime in Myanmar
Aus Star erfahren wir, laut UN seien die Rohingya Muslime in Myanmar die Minderheit, die dem größten Leid ausgesetzt seien. Die Rohingya Muslime würden in Sittwe, der Provinzhauptstadt von Rakhine, in Lagern und Dörfern leben, die von bewaffneten Personen überwacht werden würden. Sie würden regelrecht ein Gefangenenleben führen.

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Ein Kommentar
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  1. Dr. Hans-Georg Fleck sagt:

    Sehr geehrte TRT-World-Redaktion,

    die Lektüre Ihrer türkischen „Presseschau“ ist für mich sehr erstaunlich. Gibt es in der Türkei(!!) keine berichtenswerten Ereignisse? Sind diese weniger wichtig als Meldungen aus Aserbeidschan, Syrien oder Myanmar? Wenn Sie über die Aktivitäten gegen die unterdrückte Minderheit der Rohingya in Myanmar berichten, vielleicht wäre es für den Leser auch interessant über die Aktivitäten der Boko Haram-Terroristen in Nigeria zu erfahren? Dies als Anregung für die Zukunft. Mit bestem Gruß Hans-G. Fleck



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