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Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg, Trauergottesdienst nach dem Terroranschlag im norwegischen Oslo und Utoya, 2011

Deutsche Presse

23.01.2014 – NSU Terror, Ku Klux Clan, Türkei, Rassismus, Syrien, Integration

NSU Terror – Kiesewetter-Kollegen waren Mitglieder im Ku-Klux-Klan; Fremdenfeindlichkeit: Japaner bietet seinem Angreifer einen Job an; Streit über „Mein Kampf“-Neuausgabe; Syrien-Konferenz; Mundlos als Schütze; Morddrohungen nach Karnevals-Foto in Moschee

VONÜmit Küçük

DATUM23. Januar 2014

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Im NSU-Prozess versucht ein Rechtsmediziner, den Mordanschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn zu rekonstruieren. Der Anklage zufolge soll Uwe Mundlos den tödlichen Schuss auf Michèle Kiesewetter abgegeben haben.

Ku-Klux-Clan, rechte Szene und US-Geheimdienstmitarbeiter: Zum Mord des NSU an der Polizistin Michèle Kiesewetter gibt es viele wüste Theorien. Ein Beamter des BKA, der im Prozess aussagte, hat das nun alles dementiert.

Der 76. Verhandlungstag im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht in München begann am Mittwoch mit dem Gutachten von Professor Hans-Dieter Wehner.

Fällt so etwas unter Narrenfreiheit oder ist es eine Verletzung religiöser Gefühle? Drei Kölner Jecken haben sich in einer Moschee fotografieren lassen. Es kommt zu Protesten und sogar zu Morddrohungen.

Der scheidende Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, hat anlässlich des Holocaust-Gedenktages dazu aufgerufen, Geschichte nicht als Belastung, sondern als Chance und Herausforderung zu begreifen.

Borussia Mönchengladbach wirbt im Topspiel der Fußball-Bundesliga am Freitag gegen Bayern München «Gegen Rassismus», «Für Respekt» und «Für Toleranz».

Fast 6.000 Leipziger haben sich im Internet einer Kampagne für die Religionsfreiheit angeschlossen. Die Onlinepetition mit dem Titel „Leipzig sagt Ja!“ endet offiziell an diesem Donnerstag und soll an Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) übergeben werden, sagte Initiator Martin Meißner.

Nach Ansicht des Innensenators haben die rechten Proteste gegen Flüchtlingsunterkünfte in Berlin ihren Zenit überschritten. Für die Zukunft schließe er Aktionen vor geplanten oder bestehenden Heimen zwar nicht aus, rechne „aber nicht mehr mit dieser Durchschlagskraft“, sagte Frank Henkel (CDU) am Mittwoch im Verfassungsschutzausschuss.

Hitoshi Yamauchi wurde am Kudamm fremdenfeindlich attackiert. Jetzt sucht der Ingenieur den Täter – um ihm zu helfen und vom Hass zu befreien.

Immer mehr Islamisten aus Deutschland ziehen nach Syrien in den Krieg. Mehr als 270 sind es nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes schon. Einige sind bereits wieder nach Deutschland zurückgekehrt.

In seiner Hetzschrift „Mein Kampf“ kündigte Hitler die Ermordung der Juden und den Krieg an. Der bayerische Landtag hatte der Staatsregierung aufgetragen, eine kritische Neuausgabe des Buchs zu unterstützen. Doch die fürchtet einen Rufschaden für Deutschland.

Täglich schlagen in Israel Raketen aus dem Gazastreifen ein. Die Hamas gibt radikalen Gruppen die Schuld und will die Attacken stoppen – sie muss sonst mit harten Vergeltungsschlägen rechnen

Nach der internationalen Syrien-Konferenz stehen in Montreux drei Themen auf der Agenda. Ban Ki-moon wies die Forderungen der syrischen Regierung zurück, nur über Terrorismus zu sprechen.

Die Friedenskonferenz hat begonnen, doch Syrien scheint verlorener als je zuvor. Die Aufständischen fühlen sich vom Ausland im Stich gelassen und sind zerstritten. Übernehmen Islamisten die Macht?

Die türkische Regierung geht weiter gegen mutmaßliche Gegner in Polizei und Justiz vor. In der Hauptstadt Ankara wurden gestern rund 470 Polizisten zwangsversetzt, wie türkische Medien berichteten.

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