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Migration und Integration in Deutschland

Nur die wenigsten dieser deutschen Arbeiter werden in dieser Situation mit den Ausländern solidarisch sein. Die meisten werden sich aggressiv von den Ausländern abgrenzen und bei ihnen die Verantwortung für die eigene schlechte Position suchen.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Deutsche Presse

25.09.2013 – Visafreiheit, NSU, Türkei, Merkel, Rassismus, Integration

Jeder dritte Lehrling hat Abitur; NSU Terror: Zschäpe länger in Hannover als vermutet; Imams müssen die deutsche Gesellschaft verstehen; Verwurzelter Rassismus; Obama startet diplomatische Offensive; EuGH-Urteil: Touristen aus der Türkei brauchen weiterhin Visum; Gericht verhandelt im NSU-Prozess über Mord in München

VONÜmit Küçük

DATUM25. September 2013

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Die Themen des Tages sind:

Im Prozess um die Morde des NSU wurden am Dienstag Fotos aus dem verbrannten Haus in Zwickau vorgelegt, die unter anderem Bibliotheksausweise von Beate Zschäpe aus Hannover zeigen.

Als Theodoros Boulgarides vom NSU erschossen wurde, hinterließ er nicht nur seine Familie, sondern auch seinen Geschäftspartner. Der wirft als Zeuge im Prozess den Ermittlern Schikane vor.

Nach den NSU-Morden ermittelte die Polizei intensiv im Umfeld der Opfer. Einige Familien empfanden das als Schikane. Derweil fand sich ein weiterer möglicher Beleg für Beate Zschäpes Mittäterschaft.

Sie sprechen kaum Deutsch und wissen wenig über das Schulwesen. Aber sie wollen ihre Kinder unterstützen. Ein Elternkurs für Migranten in Kreuzberg bietet Hilfe an.

Aus Geldmangel bricht Niedersachsen eine erfolgreiche Fortbildung für Imams aus dem Ausland ab. Ein Rückschlag der offiziellen Integrationspolitik.

In Hamburg sind in den vergangenen beiden Jahren jeweils deutlich mehr Lehrstellen angeboten worden, als es Bewerber dafür gab. Wie aus dem Ausbildungsreport 2012/ 13 der Schulbehörde hervorgeht, kamen im Herbst 2012 rund 8.300 Bewerber auf gut 10.600 Stellen.

Claudia Roth, Renate Künast und Jürgen Trittin klammerten sich bei den Grünen lange an die Macht, nun räumen sie das Feld. Nach der Wahlschlappe ermöglichen sie den lange verschleppten Generationswechsel.

In der Überwachungsaffäre leitet taz-Autorin Andrea Röpke als erste Betroffene rechtliche Schritte ein: Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft.

Die Polizei legte illegale Geheimlisten über Roma an. Das erinnert an die „Zigeunerinventur“ in Schweden während der des 2. Weltkriegs. Nun hagelt es Kritik.

US-Präsident Barack Obama setzt im Konflikt mit dem Iran und Syrien auf Diplomatie. Außenminister John Kerry sei von ihm als Unterhändler für die Atomgespräche mit der neuen Führung in Teheran ernannt worden, sagte Obama zum Auftakt der UN-Vollversammlung in New York.

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat entschieden: Türkische Staatsangehörige brauchen weiterhin ein Visum, wenn sie nach Deutschland einreisen. Die Klägerin wollte ihren Stiefvater besuchen, was ihr deutsche Behörden verweigerten.

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