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TV-Tipps des Tages

04.07.2013 – Haiti, Kulturkrieg, Nelson Mandela, Afrika, Migranten

TV-Tipps des Tages sind: Kulturkrieger in Port-au-Prince: Über zwei Jahre ist es her, dass ein Erdbeben der Stärke 7,0 Haiti erschütterte und das ärmste Land der westlichen Hemisphäre noch tiefer ins Elend riss; Mandelas Erben – In Afrikas neuer Kaderschmiede: Nelson Mandela ist ihr großes Vorbild

VONÜmit Küçük

DATUM4. Juli 2013

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Kulturkrieger in Port-au-Prince
Reportage (Kultur – Krieg, Konflikt, Unruhen) – Film von Katrin Sandmann. Über zwei Jahre ist es her, dass ein Erdbeben der Stärke 7,0 Haiti erschütterte und das ärmste Land der westlichen Hemisphäre noch tiefer ins Elend riss. Große Teile der Hauptstadt Port-au-Prince gleichen nach wie vor einem Trümmerfeld. Zirka eine halbe Million Haitianer lebt noch immer in teils erbärmlichen Notunterkünften. Haiti wird mittlerweile von einem ehemaligen Schlagersänger regiert. Einen Masterplan zum Wiederaufbau hat die Regierung bislang nicht vorgelegt.

Trotz aller Schrecken der Vergangenheit, Diktaturen, Rechtlosigkeit, Gewalt und Armut, hatte der Karibikstaat immer eine lebhafte Kunstszene. Auch diese Szene versucht sich jetzt aus den Trümmern zu kämpfen. Viele Galerien und Ateliers wurden zerstört. Viele Künstler kamen ums Leben oder haben nach dem Beben das Land verlassen.

Katrin Sandmann macht sich auf, die „Kulturkrieger“ zu finden, die mit ihrer Kunst versuchen, dem Chaos etwas entgegenzusetzen. 21:35-22:05 • ZDFkultur

Mandelas Erben – In Afrikas neuer Kaderschmiede
Reportage – Eine WELTWEIT-Reportage von Ulli Neuhoff. Nelson Mandela ist ihr großes Vorbild. Wie er, will auch sie eine bessere Zukunft für Afrika. Ellen fiel schon in Malawi auf. Sie hatte eine Vision: kleine Windmühlen, die auf dem Land Strom erzeugen, sollen auch zur Bewässerung der Felder genutzt werden. Damit werden zwei Ernten pro Jahr möglich statt der einen. Dabei kommt Ellen gar nicht vom Land. Doch sie gehört zur neuen Generation junger Afrikaner, die sich ehrgeizig für den wirtschaftlichen Aufschwung Afrikas einsetzen.

Das gefiel dem Direktor, Fred Swaniker der neuen Eliteschule in Johannesburg. Auch Mope aus Lesotho suchte er für seine neue Kaderschmiede aus. Seine Leistungen beeindruckten den Direktor, der selbst eine Eliteausbildung in Amerika genossen hat. Zukünftig sollen afrikanische Schüler dafür nicht mehr in Ausland gehen müssen, so Swaniker. Obwohl der heute 16-jährige Mope erst spät eingeschult wurde, holte er in einer kleinen Dorfschule in den Bergen von Lesotho schnell auf, übersprang gleich mehrere Klassen und will eines Tages in die Politik gehen. 00:30-01:00 • tagesschau24

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