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Bundesanstalt für Arbeit, Repräsentativuntersuchung ’72 über die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer…, 1973

TV-Tipps des Tages

06.05.2013 – NSU Prozess, Terror, Neonazi, Türken, Zschäpe, Rassismus

TV-Tipps des Tages sind: ZDF spezial Der NSU-Prozess – Beate Zschäpe vor Gericht: Am Montag, 6. Mai, beginnt in München der NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mitangeklagte mutmaßliche Terrorhelfer; Die Nazi-Morde: Die Enthüllungen über die Taten der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) haben die Republik verändert

VONÜmit Küçük

DATUM6. Mai 2013

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ZDF spezial Der NSU-Prozess – Beate Zschäpe vor Gericht
Information (Berichterstattung – Terrorismus) – Am Montag, 6. Mai, beginnt in München der NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mitangeklagte mutmaßliche Terrorhelfer. Zschäpe muss sich unter anderem wegen Mordes in zehn Fällen, zwei Sprengstoffanschlägen, zahlreichen Banküberfällen und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten. Zusammen mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt soll sie den Kern der rechtsextremen Terrororganisation „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ gebildet haben.

Mit der Sondersendung „Der NSU-Prozess – Beate Zschäpe vor Gericht“ markiert das ZDF den Auftakt dieses vielbeachteten Prozesses, der eine ausländerfeindlich motivierte Mordserie zum Gegenstand hat, die viele bis dahin für undenkbar hielten. Moderator ist Theo Koll, Experte im Studio Bernd-Ulrich Haagen (ZDF-Redaktion Recht und Justiz). Live berichtet wird über die Ereignisse am Oberlandesgericht München; dazu wird in Gesprächen und Reportagen Hintergründiges über den NSU und seine mutmaßlichen Mitglieder geliefert. 10:00-10:30 • ZDF

Die Nazi-Morde
Kreuz und quer durch die Bundesrepublik Deutschland fuhren sie von Mord zu Mord, von Raub zu Raub. Niemand in der Bevölkerung verstand, wer da eine Blutspur hinterließ, zehn menschenverachtende Morde, Sprengstoffanschläge, Raube. Die Enthüllungen über die Taten der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) haben die Republik verändert. Die NDR Dokumentation „45 Min – Die Nazi-Morde“ geht der Frage nach: Warum hat niemand erkannt, wer hinter der Mordserie stand?

Ab 17. April 2103 wird Beate Zschäpe, die einzige Überlebende des Terrortrios, vor Gericht stehen.

Wer ist die Frau, die sich wegen Mittäterschaft an zehn Morden verantworten muss? Nachbarn und Freunde des Trios sprechen erstmals öffentlich und geben Einblicke in das Leben von Beate Zschäpe.

Für die Angehörigen der Opfer geht es angesichts des bevorstehenden Prozesses auch darum, wie die Gesellschaft mit Rechtsextremismus umgeht. So fragen sich die Geschwister Simsek, deren Vater das erste der zehn Mordopfer war, bis heute, warum niemand ihre Vermutungen, ihr Vater sei Opfer von Rechtsextremisten geworden, hat hören wollen. „Man hat zu uns gesagt, nein, nein. Wenn es Neonazis gewesen wären aus der rechten Szene, hätten die ein Bekennerzeichen hinterlassen“, erinnert sich Semiya Simsek an die Antwort der Ermittler. Sie meint, es waren doch neun Opfer mit Migrationshintergrund, das sei doch eine Botschaft.

Geheimdienste und Polizei versagten in einer Form, wie es bis dahin in Deutschland undenkbar war. Doch auch diejenigen, denen man für gewöhnlich zutraut, die Gefahr des Terrors von rechts im Blick zu haben, Rechtsextremismus-Experten, kritische Medien und Linksaktivisten, haben versagt. Auch sie haben der Theorie der Ermittler, nach der die Mordserie im organisierten Verbrechen stattfand, nicht ernsthaft infrage gestellt. Dabei gab es Mahner. Doch ihre Stimmen gingen unter. Opfer und Hinterbliebene kommen ebenso wie verantwortliche Politiker zu Wort. Journalisten schildern eindrucksvoll ihr Erschüttern über die eigene Staatsgläubigkeit.

Der Film blickt auch auf die Zivilgesellschaft in Deutschland und fragt: Was hat der Nationalsozialistische Untergrund mit uns zu tun? Was lernen wir aus den Morden an unseren Mitbürgern? Aktuelle, neue Dokumente veranschaulichen die Radikalisierung der Zelle und ihren mörderischen Plan, exklusives Bildmaterial erlaubt bisher unbekannte Einblicke in das Leben „der Terroristen von nebenan“. 13:15-14:00 • PHOENIX

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