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Migration und Integration in Deutschland

Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

Hessischer Integrationsminsiter Jörg-Uwe Hahn (FDP), Frankfurter Neue Presse, 7.2.2013

TV-Tipps des Tages

22.04.2013 – Taiwan, Damaskus, Muslime, Neonazi, Russland, Migranten

TV-Tipps des Tages sind: Taiwan – Schatzinsel im Chinesischen Meer: Mit den besten Stücken aus Chinas kultureller Vergangenheit und atemberaubenden Landschaften gesegnet; Entführt in Damaskus; Neonazis in Russland – Angriff der Schlägertrupps

VONÜmit Küçük

DATUM22. April 2013

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Taiwan – Schatzinsel im Chinesischen Meer
Mit den besten Stücken aus Chinas kultureller Vergangenheit und atemberaubenden Landschaften gesegnet, dazu mancherorts die Symbiose einer archaisch lebenden Gesellschaft und urbanisierter Weltbürger – so wird Taiwan beschrieben. Taiwan erfreut sich einer offenbar stabilen Glaubensvielfalt: Taoisten und Konfuzianer, Buddhisten und Animisten leben friedlich nebeneinander, zusammen mit Christen und Muslimen – solch reiches geistiges Leben prägt Architektur und Rituale des Alltags.

Den wirtschaftlichen Boom ihrer Insel verdanken die Taiwaner ihren Hightech-Exporten. In der Dreimillionen-Hauptstadt Taipeh ist gerade das derzeit höchste Gebäude der Welt entstanden – mit 101 Stockwerken überragt der gewaltige Turm die eh schon imposante Skyline der Metropole. Und die lebt aus den Widersprüchen postkolonialer Lebenswelten: auf den Nachtmärkten beobachten wir seltsame Gepflogenheiten, wir erleben die eigensinnige Ästhetik der chinesischen Oper, schauen uns unter Menschen um und an den markanten Punkten der Stadt. Wir geraten ins Staunen im weltberühmten Palastmuseum, das seit der Kulturrevolution die Schätze aus der Verbotenen Stadt in Peking hortet. Am romantisch verklärten Sonne-und-Mond-See treffen wir vorwiegend auf Paare – so will es der Brauch. Spektakulär ist dagegen der Besuch der zwanzig Kilometer langen Taroko-Schlucht, wo sich steingraue Wildwasser zwischen Marmorwänden hindurchfräsen: eines der Naturwunder dieser Erde. In der Sprache der taiwanischen Ureinwohner bedeutet TaRoKo sinnvollerweise „schön“ – am Eingang der Schlucht leben Populationen von Aborigines. 20:15-21:00 • BR-alpha

Entführt in Damaskus
Spielfilm – Der syrische Auswanderer Adib (Alexander Siddig) kehrt nach Jahrzehnten in sein Heimatland zurück, um seine verschwundene Tochter Muna (Jay Anstey), die sich ohne sein Wissen in die Krisenregion begeben hat, zu retten. Regisseurin Ruba Nadda inszeniert mit „Entführt in Damaskus“ einen spannenden Thriller, der nicht nur auf Action setzt, sondern auch mit politisch brisanten Inhalten aufwartet.

Adib (Alexander Siddig) hat seine Heimat Syrien vor Jahren in Richtung Kanada verlassen. Als er eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt, erwarten ihn beängstigende Neuigkeiten: Seine älteste Tochter Muna (Jay Anstey) hat sich ohne seine Erlaubnis nach Damaskus begeben, um sich ein Bild über das Herkunftsland ihres Vaters zu machen – und ist jetzt verschwunden. Sofort schmiedet der besorgte Vater Pläne, um zum ersten Mal seit dreißig Jahren wieder in seine Heimat zu reisen. Dabei nutzt er Kanäle, die viel Aufschluss über seine Vergangenheit geben: Adib war Offizier beim syrischen Geheimdienst, als er unter Verdacht geriet, für Israel zu spionieren. Durch seine Flucht ins Ausland hatte er zwar seinen Kopf aus der Schlinge ziehen können, aber auch den Kontakt zu geliebten Menschen in der Heimat verloren, auf die er jetzt – in der Stunde der Not – angewiesen ist.

Von seiner ehemaligen Verlobten Fatima (Marisa Tomei) erhält er in Syrien die nötige Hilfe, obwohl sie ihm noch immer nicht verzeihen kann, dass er sich ohne ihr Wissen ins Ausland abgesetzt und all die Jahre keinen Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Beide geraten in dem unruhigen Land in ein Netz von Intrigen und treffen auf dubiose Zeitgenossen wie den kanadischen Botschaftsmitarbeiter Paul (Joshua Jackson) oder den syrischen Staatsdiener Sayid (Oded Fehr). Als der Geheimdienst schließlich von der Anwesenheit Adibs in Damaskus erfährt, sinken die Überlebenschancen für seine Tochter dramatisch. Der verzweifelte Vater muss jetzt all seine Kräfte mobilisieren und sich bewaffnen, um eine reale Chance zu haben, seine Tochter lebend aus dem Land zu bringen. 22:15-23:40 • ZDF

Neonazis in Russland – Angriff der Schlägertrupps
03:50-04:35 • N24

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