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Migration und Integration in Deutschland

In allen Zielstaaten der Arbeitsmigration weisen die Eltern der als Migranten erfassten Jugendlichen eine kürzere Schulbesuchszeit und einen geringeren ökonomischen, sozialen und kulturellen Status auf als die Eltern von Nichtmigranten. Nirgendwo ist dieser Unterschied … aber so stark wie in Deutschland.

Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

TV-Tipps des Tages

28.03.2013 – Muslime, Ausländer, Migranten, Moschee, Malaysia

TV-Tipps des Tages sind: Neue Heimat Deutschland: Leben zwischen zwei Welten? Im Zentrum des Films stehen der 24-jährige Mustafa Otuk und sein Bruder Selim, ihr Vater ein streng gläubiger Moslem und Vorsitzender der ersten großen Moschee in Bayern im schwäbischen Lauingen; Malaysia – Vielvölkerstaat unterm Halbmond

VONÜmit Küçük

DATUM28. März 2013

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Neue Heimat Deutschland
4/8 Leben zwischen zwei Welten? Im Zentrum des Films stehen der 24-jährige Mustafa Otuk und sein Bruder Selim, ihr Vater ein streng gläubiger Moslem und Vorsitzender der ersten großen Moschee in Bayern im schwäbischen Lauingen; die 17-jährige Sümeyye Gülec aus Nürnberg, die im Taekwondo für Deutschland bei der WM 2005 die Bronzemedaille holte sowie eine islamische Jugendgruppe mit arabischem Hintergrund aus München. Welchen Konflikten sind die jungen deutschen Muslime ausgesetzt, wie praktizieren sie ihre Religion, welchen Vorurteilen müssen sie begegnen?

Geschildert wird die Situation junger deutscher Muslime, die wegen ihres Glaubens mit schweren Vorurteilen zu kämpfen haben. Einseitige Schlagzeilen von Zwangsheirat, Ehrenmord und Unterdrückung der Frau prägen unser Bild von muslimischen Familien. Dementsprechend hoch ist das Befremden über ihre andersartige Kultur, symbolisiert durch das Kopftuch. Deutsch und Moslem sein, das ist für viele Deutsche ein Widerspruch; nicht für die Kinder der türkischen oder arabischen Einwanderer, die hier geboren sind und die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Sie kennen beides: das Herkunftsland ihrer Eltern und die westliche Gesellschaft. 14:00-14:30 • BR-alpha

Malaysia – Vielvölkerstaat unterm Halbmond
Thema: Immer ostwärts: quer durch Asien. Das Staatsgebiet von Malaysia besteht aus zwei Landesteilen, die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind: West-Malaysia, südlich von Thailand auf der malaiischen Halbinsel gelegen, und Ost-Malaysia auf der Insel Borneo – mit den beiden Bundesstaaten Sarawak und Sabah. Rund 25 Millionen Menschen leben In dem Land, dessen Staatsreligion der Islam ist. Es besteht jedoch Religionsfreiheit für alle Bürger, was in Malaysia von grundlegender Bedeutung ist.

Das Land wird aufgrund seiner zahlreichen Völker und Kulturen oft als „Asien im Kleinformat“ bezeichnet. Angehörige von drei großen asiatischen Kulturkreisen, dem indischen, chinesischen und malaiischen, bilden ein buntes Völkergemisch, das dem Land seinen multikulturellen Charakter verleiht. Entsprechend vielfältig sind die Glaubensrichtungen: Das Leben der Malaien wird von den Geboten des Korans bestimmt, die Malaysier indischer Abstammung bekennen sich mehrheitlich zum hinduistischen Glauben, die Angehörigen der chinesischen Volksgruppe fühlen sich den Lebensphilosophien des Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus verbunden. Hinzu kommen die Christen – ein Erbe der Kolonialzeit. Traumstrände, Dschungel und Reisterrassen, Tee-, Palmen- und Kautschukplantagen prägen die landschaftlichen Eindrücke in West-Malaysia. Den eigentlichen Reiz macht aber das multikulturelle Miteinander der Menschen aus: ihre Märkte und unterschiedlichen Küchen, ihre Tempel, Kirchen und Moschen, ihre religiösen Feste. 20:15-21:00 • BR-alpha

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