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Migration und Integration in Deutschland

Die Wirtschaft entschied über die Anzahl der angeworbenen Gastarbeiter wie über deren Verteilung innerhalb der Bundesrepublik.

Ursula Mehrländer, Ausländerpolitik im Konflikt, 1978

Deutsche Presse

04.12.2012 – Migranten, OECD, Islam, Türkei, NPD, NSU, Israel, Zuwanderung

Integrationsgesetz: Ein Gesetz ohne Wirkung; Studie der OECD Zuwanderer sind in Deutschland besser integriert; Integrationsbeauftragte Lüke findet Buschkowskys Buch „Neukölln ist überall“ zu negativ; SPD will Neonazi-Bürgermeister absetzen; Türkei und Russland arbeiten an „neuen Ideen“ für Syrien; Studie der OECD Zuwanderer sind in Deutschland besser integriert

VONÜmit Küçük

DATUM4. Dezember 2012

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Die Themen des Tages sind:

Der erste Bericht des Senats zum Integrationsgesetz schmückt sich mit altbekannten Vorzeigeprojekten. Das Gesetz selbst hat jedoch wenig verändert.

Unter Migranten gibt es noch erhebliche Vorbehalte gegen Jobs in der Verwaltung, sagt der Experte Alfred Reichwein. Deshalb sollten Kommunen gezielt um Nachwuchs werben. Städte wie Duisburg oder Stuttgart seien vorbildlich.

Neuköllns Bürgermeister Buschkowsky streitet mit der neuen Integrationsbeauftragten Monika Lüke über seine Zuwanderungsthesen. Lüke findet Buschkowskys Buch „Neukölln ist überall“ zu negativ, die konkreten Projekte in dem Bezirk aber vorbildhaft.

Bei den Bewohnern an der Karl-Liebknecht-Straße herrscht derzeit nicht nur eitel Sonnenschein. In ihrer Nachbarschaft soll eine Moschee gebaut werden

Ein neuer OECD-Bericht zeigt: Migranten sind in Deutschland weniger häufig von Armut und Arbeitslosigkeit bedroht als in anderen Ländern. Doch wenn es um die Bildung von Zuwandererkindern geht, schneidet Deutschland schlecht ab. Dabei hängt von ihr hierzulande mehr als anderswo der Erfolg auf dem Arbeitsmarkt ab.

FlüchtlingsaktivistInnen kritisieren, dass CSU-Politiker Günther Beckstein in der Uni zum Asylkompromiss reden darf. Er sei ein „geistiger Brandstifter“.

Innenminister Friedrich muss laut sagen, wenn er ein neues NPD-Verbotsverfarhren tatsächlich für zu gefährlich hält. Seine Sorgen sind begründet, selbst diesmal angeblich auf die prekären Aussagen von V-Leuten verzichtet wurde.

Dem antifaschistischen Herdentrieb der Politiker und Bürokraten von Bund und Ländern wagt sich derzeit niemand entgegen zu stellen. Dabei ist ein erneutes Scheitern des NPD-Verbotsverfahrens alles andere als ausgeschlossen.

Der Krauschwitzer Bürgermeister und NPD-Landtagskandidat Hans Püschel hält die NSU-Mörder für Widerstandskämpfer. Jetzt versucht ein Ex-SPD-Staatssekretär, ihn aus dem Amt zu entfernen.

In der Debatte über eine Reform des Verfassungsschutzes warnt Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner vor einem totalen Umbau der föderalen Sicherheitsarchitektur in Deutschland. Ermittlungspannen wie im Fall der Terrorzelle NSU dürften nicht passieren.

OECD-Studie: 22 Prozent der Migranten in Österreich geben an, wegen ethnischer Zugehörigkeit, Nationalität oder Hautfarbe diskriminiert zu werden.

Eine islamisch-theologische Ausbildung startet an der Uni Wien. Zusätzlich wird eine Ombudsstelle zur Meldung „radikalisierter Jugendlicher“ eingerichtet.

Großbritannien, Frankreich und Deutschland verlangen von Jerusalem die Rücknahme der Neubaupläne, es werden Botschafter einbestellt. Doch die Kritik trifft Netanjahu unerwartet.

In Damaskus wird weiter rund um den Flughafen gekämpft. Offenbar gelang es den Rebellen, die Elektrizitätsversorgung zu unterbrechen. Syrische Kampfflugzeuge bombardierten derweil abermals Stellungen in unmittelbarer Nähe der türkischen Grenze.

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Studie der OECD – Zuwanderer sind in Deutschland besser integriert

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