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Ursula Mehrländer, Ausländerpolitik im Konflikt, 1978

TV-Tipps des Tages

27.11.2012 – Asien, Muslime, Juden, Kippa, Neonazi, Islam, Antisemitismus

TV-Tipps des Tages sind: Durch das verwegene Herz Zentralasiens; Mit Kippa und sechs Kindern: Die Angst vor Antisemitismus ist einfach zu groß; Münchner Hinterhofgeschichten: In der Gegend rund um den Münchner Hauptbahnhof sind die Nationalitäten der Menschen, die hier aufeinandertreffen, so unterschiedlich wie ihre Lebenskonzepte

VONÜmit Küçük

DATUM27. November 2012

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Durch das verwegene Herz Zentralasiens
1/5, Reisereportage von Thomas Junker. „Durch das verwegene Herz Zentralasiens“ ist die neue fünfteilige Reisereportage von Thomas Junker über die Menschen in Usbekistan, Kirgistan und Tadschikistan. Es ist die Region, die als das Herz der legendären Seidenstraße gilt. Was ist übrig geblieben von den Mythen und Legenden der alten Seidenstraße, die hier unter anderem in den Karawansereien Buchara und Samarkand ihre Zentren hatte? Wie und wovon leben heute die Menschen? Wie gestaltet sich ihr Alltag zwischen Nomadendasein, Öl- und Gasbohrtürmen, Seidenproduktion, abgeschiedenen Hochgebirgstälern, Tradition und Moderne, zwischen Jahrtausend Jahre alten Kulturdenkmälern? 09:45-10:08 • MDR Sachsen

Mit Kippa und sechs Kindern
„Ich habe vor allem Angst um meine Kinder“, sagt Avichai Apel. Der 34-Jährige ist Rabbiner in Dortmund. Eigentlich lebt er gerne hier mit seiner Frau und seinen sechs Kindern. Doch immer wieder und immer häufiger ist auch Familie Apel wegen ihres jüdischen Glaubens Anfeindungen und Beleidigungen ausgesetzt. Dortmund ist multikulturell geprägt. Hier leben viele Muslime. Der Nahost-Konflikt sorgt regelmäßig für Zündstoff.

Auch die vielen Neonazis in der Stadt machen den Juden Angst. Rabbiner Apel und seine Söhne fallen auf. Sie sind streng gläubig und immer mit Kippa und Gebetsschal unterwegs.

Ich kämpfe dafür, dass es möglich ist, als Jude hier zu leben, sagt Avichai Apel. Zu seiner Gemeinde gehören mittlerweile 4000 Juden. Viele verschweigen, dass sie jüdisch sind. Die Angst vor Antisemitismus ist einfach zu groß. Reporterin Anne Bielefeld hat nicht erwartet, dass die Lage so beschämend ist. 13:15-13:30 • PHOENIX

Münchner Hinterhofgeschichten
In der Gegend rund um den Münchner Hauptbahnhof sind die Nationalitäten der Menschen, die hier aufeinandertreffen, so unterschiedlich wie ihre Lebenskonzepte. Der Karlshof am Anfang der Dachauerstraße spiegelt diese bunte Mischung wider – und ist eine Welt im Kleinen: ein ungarischer Hausmeister, eine griechische Fahrschule und ein islamischer Kulturverein. Gabi Etheridge, die Besitzerin des Schönheitssalons, liebt diese Mischung und diese Energie im Karlshof. „Hier kann es jeder schaffen“, sagt sie. 06:15-06:45 • HR

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