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TV-Tipps des Tages

04.11.2012 – New York, USA, Türkei, Jerusalem, Migranten, Beton Park

TV-Tipps des Tages sind: New York: Die „Hoovervilles“ vor New York: Schäbige Behausungen aus Wellblech und Pappe dienen der arbeitslosen und sozial schwachen Bevölkerung als Wohnung, 1932; Die Nonne und Herr Jilg: Eine Reise nach Jerusalem; Beton Park: Junge türkische Männer in einem Beton Park: Perspektivlosigkeit beherrscht ihr Leben

VONÜmit Küçük

DATUM4. November 2012

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New York
Dokumentationsreihe – New York – seit ihrer Gründung vor über 400 Jahren übt die Stadt magische Anziehungskraft aus. Worauf beruht ihr besonderes Flair? Was macht sie so einzigartig, und wie wurde sie im Zuge ihrer rasanten Entwicklung zu einer der bedeutendsten Megalopolen der Welt? Die fünfteilige Dokumentationsreihe zeichnet die Geschichte New Yorks im Kontext der Landesgeschichte nach und beleuchtet das enge Verhältnis der Stadt zur Alten Welt.

1624 legten holländische Schiffe in einem geschützten natürlichen Hafen an, den der Forscher Henry Hudson 1609 entdeckt hatte, allerdings in dem Irrglauben, es sei eine Passage nach China. Durch Vermittlung der Niederländischen Westindischen Gesellschaft errichteten die Neusiedler an der Anlegestelle einen Leder- und Fellhandel, in dem jedoch bald chaotische Zustände herrschten. Peter Stuyvesant wurde zum Gouverneur berufen, um Ordnung in der Kolonie zu schaffen. 1664 trat er die kleine Stadt „Nieuw Amsterdam“ an die Engländer ab, die ihr den Namen „New York“ – nach dem Herzog von York, dem Bruder von König Charles – gaben. 10:00-10:51 • arte

Die Nonne und Herr Jilg (1/3)
Reportage (Gesellschaft – Gesellschaft allgemein) – Eine Reise nach Jerusalem. Die Dominikanerin Schwester Jordana und Moderator Rainer Maria Jilg begeben sich auf eine Reise nach Jerusalem. 2.000 Kilometer auf der Route des Ersten Kreuzzuges durch die Türkei, den Libanon, die palästinensischen Autonomiegebiete und Israel. Zahlreiche Begegnungen, schöne und traurige Erlebnisse sowie ein Erdbeertörtchen bieten Anlass, sich mit dem Glauben an Gott auseinanderzusetzen, mit der Bedeutung der Religion und der Frage, ob es nicht Zeit wäre für ein Allerneuestes Testament. 16:00-16:45 • 3sat

Beton Park
Junge türkische Männer in einem Beton Park: Perspektivlosigkeit beherrscht ihr Leben

Dokumentarfilm – Jeder junge Mann in der Türkei muss den Militärdienst ableisten. Für viele Jugendliche, deren Leben in der Provinz von Arbeitslosigkeit und Langeweile geprägt ist, bedeutet der Einberufungsbefehl einen Wendepunkt. Das schildern auch die jungen Männer in „Beton Park“, ein Dokumentarfilm, der in der Provinzstadt Ordu entstand.

Der Ort, an dem sich die Jugendlichen von Ordu treffen, ist ein trister Platz. „Beton-Park“ nennen sie ihn. Ordu ist eine typische türkische Stadt an der Schwarzmeerküste und der Geburtsort der Filmemacherin Berke Bas. Sie filmte junge Männer, die versuchen, trotz mangelnder Zukunftsaussichten etwas zu erreichen. So träumt Ahmet von einer Karriere als Rockstar in Istanbul. Hussein versucht, seine leidenschaftlichen revolutionären Ideen zu verbreiten. Und Samet kann den Beginn des für türkische Männer obligatorischen Militärdienstes kaum erwarten, denn sein Leben als Arbeitsloser, geprägt von endlos erscheinenden Tagen ohne Aktivität, empfindet er als sinnlos. 05:00-05:52 • arte

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