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Warum werden sie hineingelassen? Um die Bürger des Staates von harter und unangenehmer Arbeit zu befreien?

Michael Walzer, Sphären der Gerechtigkeit, 2006

TV-Tipps des Tages

05.09.2012 – Fasten, Muslime, Marokko, DDR, Sowjet Union, Ramadan, Islam

TV-Tipps des Tages sind: Sarah Wiener in Marrakesch; Zu Beginn der muslimischen Fastenzeit, reist die Berliner TV-Köchin Sarah Wiener nach Marokko; Unsere 50er Jahre – Wie wir wurden, was wir sind. Anfang 1953 beginnt es in der DDR zu brodeln. Materiell kann das Land mit der Bundesrepublik nicht mithalten…

Sarah Wiener in Marrakesch
Zu Beginn der muslimischen Fastenzeit, reist die Berliner TV-Köchin Sarah Wiener nach Marokko. Sie will den Fastenmonat Ramadan in Marrakesch erleben. Der Ramadan gebietet Enthaltsamkeit in der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. In den Stunden dazwischen darf hemmungslos geschlemmt werden. Für die Gastronomin Sarah Wiener eine ideale Gelegenheit also, hinter die Geheimnisse der arabischen Küche zu kommen. Die Kamera folgt ihren Streifzügen durch die Welt der Genüsse und in die Welt der marokkanischen Frauen.

Zu keinem anderen Anlass wird in muslimischen Ländern so viel gekocht, so viel gegessen, so viel Geld für Nahrungsmittel ausgegeben wie im Ramadan. 30 Tage fasten heißt 30 Tage Festessen. Für die Gastronomin Sarah Wiener eine ideale Gelegenheit also, hinter die Geheimnisse der arabischen Küche zu kommen. Die Kamera folgt ihren Streifzügen durch die Welt der Genüsse. Sie lernt dabei nicht nur orientalische Rezepte kennen, sondern auch die Rituale des islamischen Glaubens. Vor allem aber taucht Sarah Wiener neugierig ein in die Welt der marokkanischen Frau. 15:15-16:00 • NDR Mecklenburg-Vorpommern

Unsere 50er Jahre – Wie wir wurden, was wir sind
Anfang 1953 beginnt es in der DDR zu brodeln. Materiell kann das Land mit der Bundesrepublik nicht mithalten, Demokratie und Pressefreiheit haben sich als leere Phrasen erwiesen. Am 17. Juni rebelliert das Volk. Gisela Heller arbeitet als junge Journalistin beim Berliner Rundfunk. Der 17. Juni erschüttert ihr Weltbild, denn sie ist überzeugte Sozialistin. Sie erlebt den Aufstand des 17. Juni 1953 mit gemischten Gefühlen. In Halle wartet Rose Brock immer noch auf die Rückkehr ihres Vaters. Der sitzt als politischer Gefangener in Bautzen.

Der 17. Juni macht ihre Hoffnung – doch dann kommen die sowjetischen Panzer. Manfred Körtgen lebt in einem katholischen Kinderheim. Die Eltern haben sich getrennt, die Mutter will mit einem anderen Mann ein neues Leben beginnen. Im Heim regieren die Nonnen, ohne jede pädagogische Ausbildung. 02:20-03:05 • HR

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