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Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

Hessischer Integrationsminsiter Jörg-Uwe Hahn (FDP), Frankfurter Neue Presse, 7.2.2013

TV-Tipps des Tages

28.08.2012 – Hitler, Stalin, Kongo, Kultur, Kinshasa, Diktator, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Hitler und Stalin: Zwei Diktatoren des 20. Jahrhunderts, die grausame Regime errichteten und entsetzliches Leid über Europa brachten; Kulturkrieger in Kinshasa; Das Auswärtige Amt riet Katrin Sandmann dringend von einer Reise in den Kongo ab, da das Land nach der Präsidentschaftswahl im Chaos zu versinken drohe

VONÜmit Küçük

DATUM28. August 2012

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Hitler und Stalin
Dokumentarfilm – Hitler und Stalin – zwei Diktatoren des 20. Jahrhunderts, die grausame Regime errichteten und entsetzliches Leid über Europa brachten. In einem Doppelporträt zeigen Ulrich H. Kasten und Hans-Dieter Schüt Aktion und Reaktion zweier Gewaltherrscher, die sich nie begegnet sind.

Sie begegneten einander nie und blieben doch aufeinander fixiert: Hitler und Stalin. Die Todfeindschaft ihrer Systeme riss alles Bestehende aus den Fugen. Zum ersten Mal unternimmt ein Dokumentarfilm den Versuch eines Doppelporträts. Erzählt wird von einem Nahkampf über Tausende von Kilometern hinweg, den die Soldaten beider Armeen vom 22. Juni 1941 an auf den Schlachtfeldern austragen mussten.

Am Beispiel der Kämpfe um Moskau, Leningrad, Stalingrad und Berlin wird dokumentarisches Material in eine überraschende Korrespondenz gebracht – als fände ein unmittelbarer Zweikampf statt. Die Erzählweise steigert Aktion und Reaktion beider Diktatoren zu einem psychologischen Polit-Drama. Der Dokumentarfilm liefert neue Einsichten in alte Fragestellungen: Wie werden Menschen zu Diktatoren? Was machte die Ähnlichkeit und was den Unterschied zwischen beiden Herrschern und Systemen aus? Wie umlauerten, belogen sie einander? 10:25-11:54 • arte

Kulturkrieger in Kinshasa
Reportage (Kultur – Krieg, Konflikt, Unruhen) – Das Auswärtige Amt riet Katrin Sandmann dringend von einer Reise in den Kongo ab, da das Land nach der Präsidentschaftswahl im Chaos zu versinken drohe. Sandmann und ihr Kameramann Michael Pohl fuhren trotzdem und suchten „Kulturkrieger“ in Kongos Hauptstadt Kinshasa. Die Bewohner nennen ihre Stadt Poubelle – Mülltonne. Fast nichts funktioniert hier. Aber genau in dieser chaotischen Riesenstadt traf Sandmann auf eine beeindruckend ambitionierte Kulturszene. Djo Munga etwa, der es sich in einem Land ohne Kinos in den Kopf gesetzt hat, in Kinshasa eine Filmindustrie aufzubauen. Das ehemalige Straßenkind Dinozord, das von einem berühmten belgischen Choreographen entdeckt wurde und jetzt als Tänzer sogar in Europa für Aufmerksamkeit sorgt. Und Rapper FM, der die Schönheit des Lebens besingt, während um ihn herum Armut, Korruption und Chaos herrschen. 21:30-22:00 • ZDFkultur

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