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Migration und Integration in Deutschland

Nur die wenigsten dieser deutschen Arbeiter werden in dieser Situation mit den Ausländern solidarisch sein. Die meisten werden sich aggressiv von den Ausländern abgrenzen und bei ihnen die Verantwortung für die eigene schlechte Position suchen.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Deutsche Presse

26.04.2012 – Sarrazin, NSU, Neonazi, Türkei, Integration, Öney, Rassismus

Attacke auf 14-Jährige: War es Ausländerhass?; Bilkay Öney: „Integration heißt, sich selbst zu retten“; Neonazi-Mordserie NSU: Das FBI war früh auf der richtigen Spur‎; Polizei setzt Spezialeinheiten gegen Neonazis ein; Streit über Betreuungsgeld; Türkei: Hoffen auf Hollande; Türkei will im Norden Zyperns nach Öl bohren

VONÜmit Küçük

DATUM26. April 2012

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Die Themen des Tages sind:

Mit dem Verdacht auf einen möglicherweise ausländerfeindlichen Hintergrund ist die Polizei am Mittwoch an die Öffentlichkeit gegangen. Gegen 8 Uhr wurde eine 14 Jahre alte, dunkelhäutige Schülerin in der Fuggerstraße vor der dortigen Realschule ihren eigenen Angaben zufolge von drei jungen Männern angegangen und auch geschlagen.

Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney will gegen die Benachteiligung von Migranten angehen. Unterstützung erhält sie dabei von Ministerpräsident Kretschmann.

Das Ende der DDR ist noch immer eine emotionale Angelegenheit für viele – und Thilo Sarrazin hat noch immer eine ganz spezielle Beziehung zu sensiblen Themen. Das zeigte sich am Montagabend bei der Vorstellung des Buchs „Der deutsche Goldrausch.

Regeln sind dazu da, dass man sie ändern kann. Das hat der aufständische Flügel der SPD am Montag erfolgreich vorexerziert. Statt die Wahl in der Arbeitsgemeinschaft Migration den Aktiven zu überlassen…

Bei der Vorstellung seines Verfassungsschutzberichts sieht Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) in allen Lagern „Ideologien des Hasses“ am Werk. Warnung vor Anschlägen

Bei der Mordserie der Zwickauer Neonazi-Zelle hatten FBI-Agenten schon frühzeitig den richtigen Verdacht. Die zu einem Austausch nach Deutschland gekommenen Amerikaner hätten bereits 2007 einen ausländerfeindlichen Hintergrund vermutet, berichtete die SPD-Sprecherin im Untersuchungsausschuss des Bundestages, Eva Högl, am Mittwoch in Berlin.

Über Innenminister Hans-Peter Friedrich ist zu hören, er habe die Nase mittlerweile voll von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Der Streit über die sogenannte Vorratsdatenspeicherung hat sich längst zu einem mit ätzender Schärfe ausgetragenen Krach in der Koalition entwickelt.

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei Wohnungen und Geschäfte durchsucht. Es geht um den „Freundeskreis Rade“. Führenden Köpfen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

Noch bevor überhaupt ein Gesetzentwurf steht, wird darüber diskutiert, ob das Betreuungsgeld auf Hartz-IV-Leistungen angerechnet werden soll oder nicht. Das hängt davon ab, ob es den Lebensunterhalt sichert oder eine „zweckbestimmte Leistung“ ist.

Wie krank ist Anders Breivik? Vor Gericht versucht der Attentäter immer heftiger, seine Zurechnungsfähigkeit zu beweisen. Experten halten einige seiner Argumente für schlüssig. Am Ende entscheidet das Gericht, ob der Massenmörder den Rest seines Lebens in der Psychiatrie verbringt.

Israels Armeechef gibt sich gelassen, was die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm angeht. Teheran werde von „sehr rational denkenden“ Menschen regiert. Premier Netanjahu sieht das anders.

In keinem anderen Land außerhalb der EU wird die Präsidentenwahl in Frankreich so aufmerksam verfolgt wie in der Türkei. Nach der Niederlage von Amtsinhaber Nicolas Sarkozy im ersten Wahlgang macht sich in Ankara die Hoffnung auf einen europapolitischen Neuanfang breit.

Der Verdacht der syrischen Opposition hat sich nicht erhärtet: Türkische Behörden haben den Frachter „Atlantic Cruiser“ durchsucht und keine Waffen gefunden.

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