MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Danke, dass Sie gekommen sind, sich mit Ihrem Fleiß und Ihrer Kraft für unser Land eingesetzt haben, und danke, dass Sie geblieben sind.

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Anlässlich „50 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen“, 28.03.11, Hannover

TV-Tipps des Tages

26.04.2011 – Timbuktu, Ausländer, Integration, Türken, Islam, Hitler

TV-Tipps des Tages sind: Timbuktus verschollenes Erbe: Tausende alter islamischer Handschriften drohen in Westafrika verloren zu gehen; Memo: Kurzfilm – Es ist der erste Tag des islamischen Opferfestes. Tage, die die Welt bewegten: Die Ermordung Erzherzog Ferdinands / Der Selbstmord Hitlers

VONÜmit Küçük

DATUM26. April 2012

KOMMENTAREKeine

RESSORTTV-Tipps

SCHLAGWÖRTER

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Timbuktus verschollenes Erbe
Dokumentation – Vom Sande verweht – Dokumentation Mali / Niger 2009. Tausende alter islamischer Handschriften drohen in Westafrika verloren zu gehen. Spezialisten aus unterschiedlichen Ländern bemühen sich um ihre Rettung, bevor diese Zeugnisse einer einst blühenden Kultur, die ihren Mittelpunkt in der Handelsstadt Timbuktu hatte, endgültig zu Staub zerfallen.

Timbuktu steht für den Mythos vom „Ende der Welt“, für einen geheimnisvollen Ort voller Reichtümer, gelegen am südlichen Rand der Sahara und unzugänglich für Europäer. Im Mittelalter war Timbuktu nicht nur ein wohlhabender Handelsknotenpunkt für Tuaregkarawanen, die Salz, Gold und Sklaven aus dem Süden nach Ägypten und Marokko brachten. Im 15. und 16. Jahrhundert war der Ort auch die Hauptstadt islamischen Geisteslebens in Westafrika.

Noch heute existieren Hunderttausende Manuskripte aus dieser Zeit, die versteckt, vergraben und vergessen darauf warten, wiederentdeckt zu werden. Es sind die verschollenen Bibliotheken des islamischen Weltwissens. Die Handschriften müssen so bald wie möglich zusammengetragen und vor dem Verfall gerettet werden, bevor sie sich vollständig auflösen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Timbuktu droht vom Sand der Sahara verschlungen zu werden.

Jedes Jahr rückt die Wüste der Stadt um rund zehn Meter näher. Um die Stadt zu retten, wurde Timbuktu von der UNESCO 1990 auf die Liste der gefährdeten Orte des Weltkulturerbes gesetzt. Nach ersten dringenden Schutzmaßnahmen gegen die Versandung konnte der Ort 2006 vorerst wieder von der Liste gestrichen werden. Die zunehmende Austrocknung und Versandung der Stadt durch den Klimawandel machen jedoch weitere Maßnahmen notwendig, sonst bleibt von Timbuktu eines Tages vielleicht nur noch die Erinnerung. 16:45-17:30 • arte

Memo
Kurzfilm – Es ist der erste Tag des islamischen Opferfestes. Die Brüder Memo und Harun fahren mit ihrem Vater raus ins ländliche Brandenburg, um ein Schaf zu schlachten. Die Stimmung zwischen ihnen ist angespannt, sie reden kaum miteinander. In Brandenburg erwartet sie ein trister, grauer Schlachthof, der sich auf diesen Brauch eingestellt hat. Theo, der fidele Schlachthofbetreiber, teilt ihnen ein kleines Schaf zu. Doch keiner der beiden Söhne sieht sich im Stande, dem Schaf die Kehle durchzuschneiden. Da hilft auch kein Drängen des Vaters. Diskussionen über Sinn und Zweck dieses Brauches und das plötzliche Auftauchen von Memos Freundin samt Kind, machen das Chaos perfekt. 00:20-00:50 • RBB Berlin

Tage, die die Welt bewegten
Die Ermordung Erzherzog Ferdinands / Der Selbstmord Hitlers. Der 28. Juni gilt in Serbien als Nationaltrauertag. Es ist der Tag, an dem die serbische Armee 1389 auf dem Amselfeld von den Türken geschlagen wurde. Für die Serben war es deshalb eine Provokation, als Erzherzog Franz Ferdinand genau an diesem Tag das vor kurzem von Österreich-Ungarn annektierte Bosnien und seine Hauptstadt Sarajevo besuchen wollte, um einem Manöver der K. u K.-Truppen beizuwohnen. So wurde für diesen Tag ein Attentat geplant, bei dem der Erzherzog und seine Frau mit zwei Pistolenschüssen getötet wurden. 01:35-02:25 • PHOENIX

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:
Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...