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Migration und Integration in Deutschland

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Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Anlässlich „50 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen“, 28.03.11, Hannover

Anerkennung

Mittel für Zentralrat der Juden auf 10 Millionen pro Jahr erhöht

Der Bundestag hat die Mittel für den Zentralrat der Juden auf zehn Millionen Euro jährlich erhöht. Damit werde die wichtige integrationspolitische Arbeit der jüdischen Gemeinden „anerkannt“.

Die Mittel für den Zentralrat der Juden wurden auf zehn Millionen Euro jährlich erhöht. Dem entsprechenden Gesetz hat der Bundestag am Donnerstag (29.3.2012) zugestimmt. Damit werden die Staatsleistungen des Bundes der positiven Entwicklung und den gestiegenen Anforderungen anpasst.

„Insbesondere erkennen wir die wichtige integrationspolitische Arbeit an, die der Zentralrat der Juden und die jüdischen Gemeinden vor Ort übernehmen“, erklärte die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth.

Freude über den Zuwachs an jüdischem Leben
Viele Angehörige der jüdischen Gemeinden sind aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion zugewandert. Es sei wichtig, dass sie in ihrer Gemeinde sowohl eine geistliche Heimat als auch konkrete Hilfe bei der Integration, Sprachförderung und Bildung erhalten.

Flachsbarth weiter: „Die Bundesregierung ihrerseits belegt mit den erhöhten Zuwendungen, dass wir uns über den Zuwachs an jüdischem Leben in Deutschland außerordentlich freuen.“ Mit der konsequenten Erhöhung der Mittel werde die Bundesrepublik Deutschland auch ihrer historischen Verantwortung weiterhin gerecht. (iu)

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