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Migration und Integration in Deutschland

[Es würde im Interesse der deutschen Arbeiter liegen, wenn wir sie zu Fachkräften ausbilden.] Dafür müssen wir natürlich dann die relativ primitiveren Arbeiten … von ausländischen Arbeitskräften besorgen lassen.

Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard, NWDR-Interview vom 9. April 1954

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Deutschenfeindlichkeit wird immer größer

Während Deutschland gegen den Rechtsterrorismus demonstriert … hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) ganz andere Sorgen.

DATUM21. November 2011

KOMMENTARE29

RESSORTAktuell, Humor

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29 Kommentare
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  1. Sakine S.-P. sagt:

    @Per Lennart Aae:

    von welcher inhaltlichen Auseinandersetzung sprechen Sie hier, die vom Staat verhindert werden soll. Sie tun mir ja geradezu leid, dass sie nicht noch mehr unterstützt werden von unseren Steuergeldern. Meinen Sie, man sollte sich über Inhalt auseinandersetzen, wie „Deutschland hätte den 2. WKrieg gar nicht angefangen?“ Sollen wir darüber allen ermstes noch mal diskutieren? Oder dass es „mit Zyklon B eine zionistische Lüge sei“, weil man kein Zyklon b mehr in Auschwitz nachweisen kann? Auf diese Diskussionen haben wir keine Lust mehr. Es reicht, in die Geschichtsbücher zugucken, es reicht, sich ZeitzeugInnen anzuhören, es reicht, sich die Filmmaterialien der nazis anzugucken, es reicht, die Leute zu fragen, die immer noch mit Zahlentatöwierungen an ihren körpern haben, die man ihnen in kzs für immer in den körper eingraviert hat. Eichmann hat alles schon gestanen! Warum können Sie nicht einfach Ruhe geben und sich eine Identität, eine neue deutsche Identität zulegen, die es Ihnen ermöglicht, positiv in die Zukunft zu schauen! Warum fühlen Sie sich offensichtlich immer noch als Verlierer! Dabei hat Deutschland gewonnen! Es tut mir wirklich leid, wenn ich Leute wie Sie höre und denke, dass sind Erwachsene Menschen. Was denken wohl deren Kinder und all die Jugendlichen, die von Ihnen indoktriniert werden.

  2. Pragmatikerin sagt:

    @ Kamuran Sezer

    „Über 80.000 Unternehmen wurden gegründet, Hunderte von Moscheen sind errichtet, unzählige Bücher haben türkischstämmige Autoren geschrieben, Lieder haben diese “Ausländer” produziert, Privatschulen und auch eine Privat-Universität wurden gegründet, Theaterstücke wurden von “Ausländern” geschrieben, Technologien entwickelt und Wissenschaftspreise nach und für Deutschland geholt.“

    Ich glaube, da ist wohl „der Wunsch des Vaters Gedanke“!

    Meine Erfahrung in Frankfurt – von der Vielfältigkeit der türkischen Unternehmen – ist eine ganz andere (in Hanau und Offenbach am Main auch). Ich sehe in diesen Städten (ausser in Offenbach) zuerst viel zu viele Moscheen, gemessen an der Einwohnzahl), Dönerbuden noch and nöcher, Metzgerereien (Halal), DOB und Brautausstattungsgeschäfte, welche nur von „kopftuchtragenden Mädchen“ aufgesucht werden können (ich hätte dort keinen Bedarf), „Sprinter“ mit der Aufschrift „Yildirim Bäckerei“, manchmal einen mit der Aufschrift „Ötztürk Klempnerei“ usw. usw. Wo sind die türkischen Grossunternehmen? Türkische Schriftsteller in Deutschland gibt es auch nicht viele – gemessen an 3,5 Mio. Türken – wieviele es sind, kann man leicht bei „Amazon“ sehen……….(und welcher Bio-Deutsche kann türkisch und will diese Bücher lesen?)

    Stimmt, türkische Ärzte gibt es viele, Türken werden ja auch krank 😉 und türkische Anwälte? die müssen sein, schon um das grosse Klientel von Türken über Gesetze (in Deutschland) und evtl. wie man sie umgeht , beraten zu können. Aber glauben Sie im Ernst, dass alle diese Berufsgruppen auch von Deutschen benötigt werden, oder eher die grosse Gemeinde von Türken/Muslimen bedient?

    Ich gebe Ihnen Recht, dass man diese „Erscheinungen“ nicht mehr rückgängig machen kann, aber es ist auch wahr, dass der Deutsche Staat von diesen Kleinunternehmen keine grossen Steueraufkommen zu erwarten hat. Die deutsche Mehrwertsteuer beträgt zu Zeit bei den meisten Dienstleistungen 19 %, wieviele türkische Unterrnehmen bezahlen diesen Satz? ich denke eher, dass der grösste Anteil bei 7 % liegt.

    Und tuen Sie mir bitte einen Gefallen und löschen Sie aus Ihrem Vokabular, wenn Sie hier schreiben, das Wort „Paranoia“. Dieses ist, wie ich weiss, ein medizinischer Begriff und sollte bei Kommentatoren gegenüber von Mitkommentatoren keinen Platz haben. Ich finde dieses Wort unangebracht und auch menschenfeindlich!!!!!!

    Pragmatikerin

  3. Langobarde sagt:

    Können sie bitte dieses braune Unwort aus der Karikatur entfernen? Ich meine das, was mit Sch… anfängt. Kein Mensch, auch nicht mit einer noch so verbrecherischen Gesinnung, sollte mit einem (unfeinen) Wort für Ausscheidungsprodukte bezeichnet werden.

    (Und ja, ich habe auch andere Sorgen, aber die werden Sie mir sowieso nicht lösen)

  4. Christoph sagt:

    @ Pregmatikerin und Dante : Ich verstehe nicht, wie Erwachsene Menschen an so einen Unsinn glauben können und es wagen, Jugendlichen so einen Floh ins Ohr zu setzen! Mit etwas mehr Bildung wäre Ihnen geholfen, aber ob die ankommt ist fraglich…

    @ Sakine : Sie sprechen mir aus der Seele!

    Wo ist der Unterschied zwischen einem Deutschen und zum Beispiel einem Türken, jetzt mal abgesehen von dem Geburtsort? Beide Mensch, beide von der Erde, beide sprachfähig (Deutsch ist nicht zwingend lebensnotwenndigum um als intelligenter Mensch anerkannt zu werden), Es gibt in beiden Völkern Arschlöcher, beide Völker haben leckere Gerichte, usw., man könnte die Liste ewig verlängern…!
    Ich kenne übrigens wesentlich mehr deutsche, als ausländische Arschlöcher…!

  5. Pragmatikerin sagt:

    @ Christoph

    „….. Es gibt in beiden Völkern Arschlöcher……“

    „Nivea(u) ist keine Creme 🙁

    Pragmatikerin

  6. AHA sagt:

    @Kamuran Sezer

    Vielleicht werden wir so wie in den USA oder in Kanada

    Vielleicht, aber nur wenn wir die richtigen Maßnahmen treffen so wie jetzt in England geplant.
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2093357/Britain-pick-choose-immigrants-brightest-best-new-clampdown.html?ITO=1490

  7. Vielfalt sagt:

    Ja, AHA, das war der Plan der REgierung, so wie USA und Kanada zu werden, aber die „Mehrheitsbevölkerung“ hier kann nun mal nicht in Reservaten leben wie die Einheimischen in USA und Kanada, hier gibt es auch nicht so viel Platz wie dort, damit die Menschen in Frieden zusammenleben können. In den Großstädten dort zumindest leben die Leute dort meistens auch in ihren Vierteln für sich. Aber das wichtigste ist, dass die Leute das freiheitliche Rechtssystem dort zumeist akzeptiert haben und wahrscheinlich perfekt und ohne Akzent vielleicht Englisch sprechen, außer wieder ein paar unbelehrbare Minderheiten, die sich radikalisieren, raten Sie mal welche.
    Wenn man Großbritannien und Frankreich vergleicht mit Deutschland, hätte man meinen können, dass sich dort weniger Probleme ergeben, da die Migranten durch die Kolonien ja eigentlich schon in diese Länder integriert sein sollten. Wir in Deutschland hatten wirklich nie was mit der Türkei oder Albanien oder Arabien etc. zu tun oder was haben wir denen getan, dass wir ein Integrationsministerium brauchen und uns mit dem Islam anfreunden sollen. Hab auch schon im Ausland gelebt, tja, ich hab umsonst nen Sprachkurs bekommen, aber da kamen keine Montivationstrainer ins Haus, um die Kinder für die Schule zu trainieren z.B. Wie gesagt, allen Respekt für die Tüchtigen hier, denen gehört die WElt, aber Ablehnung den Leuten, die uns Steuerzahler viel Geld kosten und nichts mit uns zu tun haben wollen außer Sozialleistungen (dies mal plakativ gesagt), und das behaupte ich mal, ist eine sehr große Anzahl. Die haben hier nichts zu suchen, deshalb zahle ich keine Steuern. Die bringen unserem Land nichts. Und deshalb kann man unsere Situation eher mit Österreich und Schweiz vergleichen. Aber die deutsche Regierung wollte ja auch immer schon genau die gleichen Probleme haben wie unsere Nachbarn, damit man „dazugehört“ zur Weltgemeinschaft – wir sind wieder wer.

  8. Christopher sagt:

    Ja ja die liebe Frau Schröder. Menschen mit einem deutschen Pass, perfekt integriert, mit Hochschulabschluß sind keine Deutschen, weil ihre Vorfahren mal in das Land gereist sind ?

    Das suggeriert doch der Begriff“ Deutschenfeindlichkeit“

  9. Marie sagt:

    @Pragmatikerin
    Ich lebe auch in Frankfurt und ich finde in keinster Weise, dass es hier, „gemessen an der Einwohnerzahl“ zu viele Moscheen gibt. Ich finde auch nicht, dass es hier zu viele Dönerstände gibt (zu viele ist eine subjektive Einschätzung, die in Ihrem Falle ganz offensichtlich ihrer mit Verlaub krankhaften Ablehnung geschuldet ist,) Der gesamte Beitrag Ihrerseits trieft geradezu vor krankhafter Abneigung und dafür ist der Begriff Paranoia durchaus angemessen. Absolut paranoid, was Sie hier von Mehrwertsteuer, Ärzten, Bäckereien usw. herum schwadronieren und unterstellen. Es sind Menschen wie Sie, die ein friedliches und bereicherndes Miteinander´mit feindseligen Ressentiments verhindern und ein dreifach Hoch auf die bunte und bereichernde Frankfurter, Hanauer und Offenbacher Vielfalt!!!


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