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Migration und Integration in Deutschland

Es sei denn, man würde die Lebensverhältnisse der Ausländer in der Bundesrepublik derartig nachhaltig verschlechtern, dass ein Leben am Rande des Existenzminimums in den Herkunftsländern vorteilhafter erschiene.

Forschungsverbund „Probleme der Ausländerbeschäftigung“, 1979

Deutsche Presse

29.10.2011 – Sarrazin, Türkei, Sarajevo, Zuwanderern, Anwerbabkommen

Aydan Özoguz Hanseatin mit türkischen Eltern, die SPD-Vize werden soll; Integration bleibt für Politik und Gesellschaft ein Reizthema; 50 Jahre deutsch-türkische Anwerbeabkommen; Der NPD-Chef, seine Kollegen und die Waffen-SS; Schüsse auf US-Botschaft in Sarajevo; Nun 570 Tote bei Erdbeben in der Türkei

Die Themen des Tages sind:

Mit seinem Buch über das Zusammenleben zwischen Alteingesessenen und Zugezogenen hat Thilo Sarrazin seiner SPD bekanntlich viel Ärger eingebracht.

Im Mai 2010 verkündeten Wissenschaftler eine gute Nachricht: Die Integration von Zuwanderern in Deutschland sei besser als ihr Ruf – auch im internationalen Vergleich.

Daimagüler Mehmet Daimagüler, ehemaliger Bundesvorstand der FDP, fürchtet, dass Deutschland sich an die Wand fährt, wenn Integration nicht wirklich gewollt und gelebt wird.

Die Politik reagiert irritiert auf den neuen, schroffen Kurs des wichtigsten Islamdachverbands Ditib. Längst geht es um mehr als Zoff über einen Moscheebau.

Vor 50 Jahren wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen unterzeichnet. Die Türken, die als »Gastarbeiter« in die BRD kamen, mussten lang um gesellschaftliche Anerkennung kämpfen.

Der Chef der rechtsextremen NPD soll sich in einer Sitzung vor der Waffen-SS „verneigt“ haben. Und das ist nicht sein einziges Problem.

Linksextremisten haben in Hamburg offenbar fünf Brand- und Farbanschläge auf Büros, Privathäuser und Autos verübt. In dieser Woche gingen bei Hamburger Zeitungen Bekennerschreiben ein.

Der Chef der libyschen Übergangsregierung, Mahmud Dschibril, will sich aus der Politik zurückziehen. Welchen Einfluss die Scharia auf Verfassung und Gesetze haben werde, sei einzig die Entscheidung des libyschen Volkes, sagt er im F.A.Z.-Gespräch.

In der Geburtsstadt der tunesischen Revolution ist das Wahlergebnis für die verfassunggebende Versammlung nicht auf Begeisterung gestoßen.

Die Baugenehmigung für die geplante ‚Große Moschee‘ in der französischen Mittelmeer-Metropole Marseille ist vom Verwaltungsgericht der Stadt annulliert worden.

Der Prozess gegen den norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik steht kurz vor der Eröffnung. Deshalb melden sich seine Anwälte zu Wort und fordern mildernde Umstände für ihren Mandanten.

Ein mit einem Schnellfeuergewehr bewaffneter Mann hat die amerikansiche Botschaft im bosnischen Sarajevo beschossen. Es soll sich bei dem Angreifer um einen radikalen Islamisten aus dem Nachbarland Serbien handeln.

Nach dem Erdbeben im Osten der Türkei ist die Zahl der registrierten Toten auf 570 gestiegen. 2555 Menschen seien verletzt.

Die international bekannte Kurdenpolitikerin Leyla Zana hat die türkische Regierung wegen Ablehnung ausländischer Hilfe in den ersten Tagen nach dem Beben scharf kritisiert.

Im türkischen Erdbebengebiet ist ein 13-jähriger Junge nach fünf Tagen unverletzt aus den Trümmern eines Hauses geborgen worden. Am frühen Freitagmorgen zogen ihn Rettungskräfte aus Aserbaidschan aus dem Schutt.

Integration und Migration

50 Jahre deutsch-türkische Anwerbeabkommen

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Schüsse auf US-Botschaft in Sarajevo

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