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Migration und Integration in Deutschland

Es sei denn, man würde die Lebensverhältnisse der Ausländer in der Bundesrepublik derartig nachhaltig verschlechtern, dass ein Leben am Rande des Existenzminimums in den Herkunftsländern vorteilhafter erschiene.

Forschungsverbund „Probleme der Ausländerbeschäftigung“, 1979

Deutsche Presse

27.10.2011 – Integration, PKK, Türkei, Anwerbeabkommen, Neonazi, Körting

Türkischer Bund: „Das ist der leichte Weg“; FIFA-Vize will Kopftuchfrage regeln; 50 Jahre Anwerbeabkommen Türkei-Deutschland; Polizei beendet Kurdenprotest bei der CDU; Inhaftierte Berliner unter Terrorverdacht aus U-Haft entlassen; Betreiber von Neonazi-Portal müssen ins Gefängnis; Türkei bittet Ausland um Hilfe

VONÜmit Küçük

DATUM27. Oktober 2011

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Die Themen des Tages sind:

Viel Enttäuschung gibt es über die Vereinbarungen der rot-schwarzen Koalition beim Thema Integration. Auch Fachpolitiker hätten mehr erhofft.

Hamburgs früherer SPD-Sprecher Bülent Ciftlik ist angeklagt, Dokumente gefälscht und Zeugen bestochen zu haben. Nicht verhandelt aber werden zwei Vorwürfe, die Hamburgs SPD-Spitze beschädigen könnten.

„Wir haben leider kein Geld für Integration!“ Sagt Jugendamtsleiter Klaus Erdmann und freut sich, dass man über ein offizielles Hintertürchen, das die Finanzierung gewährleistet hat, zwei Integrationshelferinnen ausbilden konnte.

Das Kopftuchverbot der FIFA soll neu geregelt werden. Der Vizepräsident des Verbands, Prinz Ali Al Hussein, strebt die Einführung neuer Regeln für den Umgang mit dem Kopftuch an.

Vor fast 50 Jahren kamen die ersten Türken als Gastarbeiter nach Deutschland. Mit einem in Istanbul gestarteten Sonderzug fahren Migranten der ersten Generation sowie Künstler und Politiker die Strecke noch einmal ab.

Mit der Fahrt in einem Sonderzug aus Istanbul nach München haben Migranten und Politiker an die vor 50 Jahren begonnene Einwanderung von Türken nach Deutschland erinnert.

Aktivisten haben das CDU-Kreisbüro in der Innenstadt besetzt. Die 30 Aktivisten offenbar kurdischer Abstammung forderten mehr deutsche Unterstützung für die Erdbebenopfer in der Türkei, aber auch politische Hilfe bei der Freilassung eines Kurden-Führers.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit spricht über seinen künftigen Koalitionspartner CDU, die Stadtautobahn und die Vorwürfe der Grünen.

Zapfenstreich für 31 Standorte der Bundeswehr. Doch manche Gemeinden begreifen die Schließungen nicht als Verlust, sondern als Chance zur Weiterentwicklung.

Knapp sieben Wochen nach ihrer Festnahme sind zwei Terrorverdächtige in Berlin aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ihnen wurde zur Last gelegt, mithilfe von Kühlpads den Bau einer Bombe geplant zu haben.

Der Innensenator nimmt offenbar seinen Hut. Auf einer internen Versammlung hat Ehrhart Körting sich bei seinen Mitarbeitern für die zehnjährige Zusammenarbeit bedankt.

Niemals zuvor lebten so viele Menschen auf der Erde. Nach UN-Berechnungen könnten zwei Drittel von ihnen bald unter Wassermangel leiden.

Die Gaddafi-Großfamilie will vor den Internationalen Strafgerichtshof ziehen. Sie werfen der Nato vor, dass die „absichtliche Tötung“ Muammar el Gaddafis ein Kriegsverbrechen sei.

Wegen der schleppenden Versorgung der Erdbebenopfer haben türkische Behörden Unterstützung aus dem Ausland angefordert – selbst Israel soll helfen.

Die Zahl der Erdbebentoten in der Osttürkei ist auf 459 gestiegen. Doch immer noch gibt es Hoffnung. Am Morgen wurde eine 27jährige Überlebende aus den Trümmern geborgen.

Nach dem Erdbeben in der osttürkischen Provinz Van will die türkische Regierung nun doch ausländische Helfer in das Katastrophengebiet lassen.

Integration und Migration

50 Jahre Anwerbeabkommen

Polizei beendet Kurdenprotest bei der CDU

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Betreiber von Neonazi-Portal müssen ins Gefängnis

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