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Migration und Integration in Deutschland

Es waren vor allem die übrig gebliebenen einheimischen Geringqualifizierten, die die Gastarbeiter als ungeliebte Konkurrenten empfanden.

Stefan Luft, Staat und Migration, 2009

TV-Tipps des Tages

17.06.2011 – Kultur, RAF, Afghanistan, Osama bin Ladens, EKD, Käßmann

Die TV-Tipps des Tages sind: alpha-Forum: Gespräch – Werner Reuß im Gespräch mit Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus; Kölner Treff

VONÜmit Küçük

DATUM17. Juni 2011

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alpha-Forum
Gespräch – Werner Reuß im Gespräch mit Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus.

Zum 50. Geburtstag von Ludwig Spaenle – Ludwig Spaenle ist seit 1994 Mitglied des Bayerischen Landtags. Im Oktober 2008 wurde er zum Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus ernannt.

Im alpha-Forum nimmt er Stellung zum achtjährigen Gymnasium und erläutert die Weiterentwicklung der Hauptschule als einer allgemeinbildenden mittleren Schule. Spaenle macht sich stark für „Integration und schulische Bildung“, muss jedoch einräumen, dass der Bildungserfolg nach wie vor stark von der sozialen Herkunft abhängt. (13:15-13:45 • BR-alpha)

Kölner Treff
Zu Gast sind u.a. Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands, der Schauspieler Rufus Beck, die Moderatorin Shary Reeves, der Komiker Alfons sowie Corinna Ponto, Tochter des ermordeten Bankiers Jürgen Ponto, und Julia Albrecht, Schwester der RAF-Terroristin Susanne Albrecht.

Nikolaus Schneider – Als Margot Käßmann zurücktrat, wurde er ihr Nachfolger: Nikolaus Schneider, gebürtiger Duisburger und zugleich Präses der evangelischen Kirche im Rheinland. Vielfach hat der Ratsvorsitzende der EKD schon seine Stimme erhoben, zuletzt etwa in der Afghanistan-Debatte oder beim Tod Osama bin Ladens. Privat hatte der oberste Repräsentant der evangelischen Kirche vor einigen Jahren Schlimmstes durchzustehen. 2005 starb die jüngste seiner drei Töchter an Leukämie. Gemeinsam mit seiner Frau hat er ihren Tod in einem Buch verarbeitet.

Rufus Beck – Der Schauspieler ist an großen Theatern wie den Münchner Kammerspielen und dem Berliner Ensemble aufgetreten. Er hat in Kinofilmen wie „Der bewegte Mann“ und „Der Räuber Hotzenplotz“ mitgewirkt. Auch für das Fernsehen stand er oftmals vor der Kamera. Nicht zu vergessen seine Arbeit als Sprecher, die ihm viele Preise eingetragen hat. Unter anderem Harry Potter hat der gebürtige Heidelberger seine Stimme geliehen. Dieter Wedel hat Rufus Beck nun für die Nibelungenfestspiele nach Worms geholt. Dort ist er ab 25. Juni im Stück „Die Geschichte des Joseph Süß Oppenheimer genannt Jud Süß“ in der Titelrolle zu sehen.

Shary Reeves – Als Moderatorin der Kinder-Magazinsendung „Wissen macht Ah!“ kennt man sie. Die Sendung, die „Klugscheißen salonfähig macht“, wird in verschiedenen Programmen der ARD ausgestrahlt. Die Tochter eines Philosophie-Professors und einer Krankenschwester hatte auch als Schauspielerin einige Auftritte, zum Beispiel gehörte sie zwei Jahre lang zur Stammbesetzung der ARD-Soap „Marienhof“. Außerdem kickt Shary Reeves in der Bundesliga der Frauen – nicht zufällig hat man sie daher zur diesjährigen Botschafterin der Frauen-Fußball-WM ernannt. In einem Buch bricht Shary Reeves jetzt auch eine Lanze für den Frauenfußball und ihre Protagonistinnen.

Alfons – Ein Mann mit oranger Trainingsjacke, der mit seinem Puschelmikrofon, dem Zettelwust an seinem Klemmbrett und mit der deutschen Sprache kämpft? Das kann nur Alfons sein. Gern stellt er vor laufender Kamera Passanten Fragen wie „Wer ist fauler – ein Ausländer oder ein Arbeitsloser?“ oder „Leben Sie lieber in einer Demokratie oder einer Diktatur?“. Und damit hat der Komiker so viel Erfolg, dass man ihm flugs die Show „Alfons und Gäste“ auf den Leib schneiderte. Und die Comedy-Reihe „Puschel TV“. Neue Folgen sind ab 20. Juni im Ersten zu sehen.

Julia Albrecht und Corinna Ponto – Am 30. Juli 1977 wurde Jürgen Ponto, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, von RAF-Terroristen ermordet. Corinna Ponto ist die Tochter des Opfers, Julia Albrecht die Schwester von Susanne Albrecht, die zum Killer-Kommando gehörte. Beide Familien waren vor der Tat eng miteinander befreundet, nach der Tat brach der Kontakt ab. Dreißig Jahre später wagten Julia Albrecht und Corinna Ponto per Brief den erneuten Brückenschlag, tauschten sich aus über die Geschichte der RAF, über Schuld und Versöhnung. Der Briefwechsel ist nun als Buch erschienen. „Patentöchter“ heißt es. (21:45-23:10 • WDR)

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