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Migration und Integration in Deutschland

Viele wollen sich aber nicht entscheiden. Da schlagen zwei Seelen in ihrer Brust. Lassen wir doch beide Herzen schlagen! Wir brauchen die jungen Leute.

Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) über die doppelte Staatsbürgerschaft, Neujahrsempfang am 17. Januar 2010

TV-Tipps des Tages

02.06.2011 – Christi Himmelfahrt, Integration, Wulff, Jugendliche, Ausländer,

Die TV-Tipps des Tages sind: Evangelischer Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt; Wie viel Integration braucht die Demokratie? Diskussionsveranstaltung vom 33. Evangelischen Kirchentag – aus Dresden; Stolperstein

VONÜmit Küçük

DATUM2. Juni 2011

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Evangelischer Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt
Wenn zu Christi Himmelfahrt die Glocken der Dresdner Kreuzkirche zu einem festlichen Gottesdienst läuten, werden sicher nicht nur Dresdner Christen in das Gotteshaus strömen. Denn in diesem Jahr ist die sächsische Landeshauptstadt Gastgeberin des 33. Deutschen evangelischen Kirchentags. Und so werden sächsische Protestanten gemeinsam mit zahlreichen Besuchern aus ganz Deutschland und dem Ausland Gottesdienst feiern. Gestaltet wird er vom weltbekannten Dresdner Kreuzchor unter seinem Kantor Roderich Kreile. Die Predigt halten Pfarrer Joachim Zirkler und Superintendent Peter Meis. (10:00-11:00 • Das Erste (ARD))

Wie viel Integration braucht die Demokratie?
Kultur (Übertragung – Gesellschaft allgemein) – Diskussionsveranstaltung vom 33. Evangelischen Kirchentag – aus Dresden.

Gast: Bundespräsident Christian Wulff. Wie bereits in den letzten Jahren überträgt das ZDF live eine Diskussionsveranstaltung vom Evangelischen Kirchentag, der in diesem Jahr unter dem Motto steht „… da wird auch dein Herz sein.“ Nicht erst seit der Diskussion um Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ ist das Thema „Integration“ auf der gesellschaftspolitischen Tagesordnung der Bundesrepublik. „Wie viel Integration braucht Deutschland?“ lautet der Titel der Diskussion mit dem Bundespräsidenten. Christian Wulff hat die erste türkisch-stämmige Deutsche Aygül Özkan zur Ministerin in Niedersachen gemacht und in seiner Antrittsrede als Bundespräsident das Thema Integration in den Mittelpunkt gerückt.

Mit dem Bundespräsidenten werden diskutieren: Betül Durmaz, Lehrerin und Autorin, Gelsenkirchen; Grigoti Lagodinsky, stellvertretende Vorsitzender Jüdische Gemeinde Kassel; Sineb El Masrar, Herausgeberin und Chefredakteurin Frauenmagazin Gazelle, Berlin; Professor Dr. Armin Nassehi, Soziologe, München; Aylin Selcuk, DeuKische Generation e.V., Berlin; Moderiert wird die Sendung von Markus Lanz. (11:00-12:05 • ZDF)

Stolperstein
Tintenfisch – ein integratives Musikprojekt – Max ist ein Phänomen. Virtuos wirbelt er am Schlagzeug, hält den Takt wie ein lebendes Metronom. Er ist Autist und spielt in der 15-köpfigen Band „Tintenfisch“, einer Formation aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit geistiger Behinderung.

Gemeinsam spielen sie mit erfahrenen Musikern aus Süddeutschland. Der künstlerische Zusammenschluss der Musiker mit und ohne Behinderung erfolgte im Jahr 2004 im Rahmen eines Integrationsprojektes der Lebenshilfe Donau-Rieß. Gelebte Integration auf der Basis von Musik als verbindendes und stärkendes Element: Dieser pädagogische Ansatz liegt den Verantwortlichen an der Hermann-Keßler-Schule in Möttingen bei Nördlingen am Herzen.

Jenny und Stefan sind ebenfalls aktive Musiker in der Tintenfisch-Band. Die 18-jährige, geistig behinderte Jenny ist Flötistin und Stefan, 26 Jahre alt, begeistert die Zuhörer mit seinem taktgenauen Spiel als Percussionist. Stefan leidet unter dem Down-Syndrom.

Max, der begnadete Schlagzeuger, gewährt Einblicke in sein komplexes Seelenleben. Seine Gedanken und Emotionen fasst er dabei sogar in Worte. Das ist deshalb möglich, weil bei ihm eine Sonderform des Autismus vorliegt: das so genannte Asperger- Syndrom. So öffnet sich Max gelegentlich und spricht, so dass der Zuhörer auch erfährt, welchen Stellenwert die Musik in seinem Leben einnimmt. (11:00-11:30 • BR)

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