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TV-Tipps des Tages

30.04.2011 – Türkei, Russland, Integration, Juden, Flüchtlinge, Sankt Petersburg

Die TV-Tipps des Tages sind: Glückliche Reise; alpha-Campus; Fremd und doch vertraut – Wie Integration gelingt; Vivo; „Le Sacre du Printemps“ aus St. Petersburg

VONÜmit Küçük

DATUM30. April 2011

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Glückliche Reise
In der Türkei sind Busse ein billiges, weit verbreitetes und damit landesweit das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel. Was in Amerika das Flugzeug und in Europa die Eisenbahn ist, das ist in der Türkei der Überlandbus.

So fährt derjenige, der die Türkei jenseits touristischer Klischees kennenlernen will, mit dem Bus. Die Fahrt mit dem Verkehrsmittel der „kleinen Leute“ erlaubt Nahaufnahmen türkischer Realität, wie sie sonst selten zu sehen sind. (07:30-08:15 • PHOENIX)

alpha-Campus
Universitäten in der Ukraine und in Russland. Studieren an Dnipro und Newa Campus Europa. (12:15-12:45 • BR-alpha)

Fremd und doch vertraut – Wie Integration gelingt
Integration durch Sport. (13:15-13:45 • BR-alpha)

Vivo
Magazin (Gesellschaft) – In Berlin befindet sich die größte jüdische Gemeinde in Deutschland, dort existiert eine angesagte jüdische Club- und Kunstszene. In der Hauptstadt lebt die weitaus größte Gruppe von Juden russischer Herkunft – mit eigener Kultur und eigenen Feier- und Gedenktagen. Sie begeht beispielsweise den 8. Mai, den Tag der deutschen Kapitulation im Zweiten Weltkrieg, nicht als „Tag der Befreiung“, sondern, wie in Russland üblich, als „Tag des Sieges“. Zumal einige ihrer Veteranen seinerzeit noch selbst in der Roten Armee gekämpft haben. Aber auch junge Juden aus Israel, den USA und vielen anderen Ländern zieht es wieder in die deutsche Hauptstadt. Moderator Gregor Steinbrenner ist unterwegs in Berlin. Er trifft Juden unterschiedlicher Herkunft und beleuchtet, wie jüdisches Leben heute in Deutschland aussieht (17:30-18:00 • 3sat)

„Le Sacre du Printemps“ aus St. Petersburg
Das Mariinsky-Ensemble führt unter der Leitung von Valery Gergiev in Sankt Petersburg das Ballett „Le Sacre du Printemps“ von Igor Strawinsky auf.

„Le Sacre du Printemps“ hat keine Handlung im herkömmlichen Sinne. Das Ballett zeigt „Bilder aus dem heidnischen Russland“ und beschreibt, wie eine auserwählte Jungfrau in einem Ritual dem Frühlingsgott zur Sommersonnenwende geopfert wird. Die Tänze steigern sich in den beiden Bildern „Anbetung der Erde“ und „Das Opfer“ ekstatisch bis hin zur Opferszene.

Die Uraufführung im Pariser Théâtre des Champs-Élysées am 29. Mai 1913 löste einen Skandal aus. Das Publikum war von der primitiven Gewalt des Stücks schockiert. Die radikale Ablehnung führte dazu, dass das Stück nach acht Vorführungen abgesetzt wurde.

Dem unermüdlichen Einsatz der Tanzhistorikerin Millicent Hodson ist es zu verdanken, dass Nijinskys Orginialchoreografie rekonstituiert werden konnte. Nach 15-jährigen Recherchen gelang es Hodson mit Hilfe von Nijinskys damaliger Assistentin Marie Rambert, die „Frühlingsweihe“ am 30. September 1987 mit dem Joffrey-Ballett in Los Angeles in Nijinskys Fassung wieder aufleben zu lassen. Igor Strawinsky vertieft in seiner „Frühlingsweihe“ die Elemente Rhythmus und Harmonie, mit denen er bereits in seinen vorangegangenen Balletten, „Der Feuervogel“ und „Petruschka“, experimentiert hatte. (06:00-06:45 • arte)

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