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Wenn ich mir die Hauptschulen in Ballungszentren anschaue, sehe ich es als zentralen bildungspolitischen Auftrag für diese Schulart, dass sie […] Schülern ein niederschwelliges Bildungsangebot macht […]. Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Präsident der Kultusministerkonferenz Ludwig Spaenle (CSU), taz, 20. Januar 2010

Türkische Presse Türkei

28.03.2011 – Gül, Syrien, Libyen, Türkei Forum, Landtagswahl, Japan

Die Themen des Tages sind: Gül veröffentlicht seine Fotos auf Twitter; Davutoğlu im Gespräch mit seinem syrischen Gegenpart; Bağış nimmt am Türkei Forum teil; Türkei prägt das Libyen-Komitee; Atomkraftwerk Fukushima; Impfstoff gegen radioaktive Strahlung; Landtagswahlen in Rheinland Pfalz und Baden Württemberg; Lawinenunglück in der Schweiz

VONBYEGM, TRT

DATUM28. März 2011

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RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara und der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

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Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Gül veröffentlicht seine Fotos auf Twitter
Staatspräsident Abdullah Gül hat seine Afrika Reise abgeschlossen. Gül veröffentlichte nach seiner Rückkehr auf der Internetseite Twitter seine persönlichen Fotos, die während seiner Afrika Reise gemacht wurden. Auf den Bildern ist Gül weit entfernt von Förmlichkeit zu sehen.

Auf einem der Fotos unterhält sich Staatsminister Gül mit einem Fischer und ist barfuss. Auf einem anderen Foto hingegen sieht man wie Gül am Strand von Libreville einen Spaziergang macht.
Staatspräsident Abdullah Güls Afrika-Reise war die erste Visite aus der Türkei in Ghana auf Staatspräsidentenebene.

Arınç: „Newroz-Feierlichkeiten nNächstes Jahr in der Türkei“
Staatsminister Bülent Arınç, der auf eine Einladung hin an der 2. Newroz-Feierlichkeit in Iran teilnahm, bot dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmedinejad an, die Newroz-Feierlichkeiten nächstes Jahr in der Türkei zu veranstalten. Der iranische Präsident, habe sich von diesem Angebot geehrt gefühlt und würde später eine Entscheidung darüber fällen, so Arınç.

Davutoğlu im Gespräch mit seinem syrischen Gegenpart
Außenminister Ahmet Davutoğlu hat, nach dem Gespräch des syrischen Staatspräsidenten Baschir al Assad mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan, mit seinem Gegenpart Walid al-Muallim, Gespräche über Reformen in Syrien geführt. In dem Gespräch zwischen den beiden Amtskollegen soll es vorrangig um die weitergehenden Schritte im Zuge der Reformen in Syrien gegangen sein. Davutoğlu, der von seinem Gegenpart die rasche Umsetzung der Reformen verlangt haben soll, solle zudem ihre Unterstützung auf dem Weg der Reformen zugesichert und der Berücksichtigung der legitimen Wünsche und der Begehren des Volkes unterstrichen haben.

Libyen-Konferenz in London
Die Außenminister von mehr als 35 Nationen treffen voraussichtlich morgen in London zusammen, um über die Lage in Libyen und die Zukunft des Landes zu sprechen. Die Konferenz wolle die politische Zukunft Libyens ausloten.

An der geplanten Konferenz in London wird auch die Türkei teilnehmen. Auf der Konferenz wird die Türkei von Außenminister Ahmet Davutoğlu vertreten.

Das türkische Parlament genehmigte einen Einsatz der Marine zur Kontrolle des Waffenembargos gegen Libyen. Die Abgeordneten hätten dem Vorhaben in einer nichtöffentlichen Sitzung mehrheitlich zugestimmt. Damit wird sich die Türkei mit fünf Marineschiffen und einem U-Boot an der Durchsetzung des vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Embargos beteiligen. Die Einheiten sollen Schiffe auf dem Weg in libysche Häfen kontrollieren, sofern sie verdächtig sind.

Bağış nimmt am Türkei Forum teil
EU-Verhandlungsführer Egemen Bağış, der an dem EU-Forum über die „Türkei, Null Probleme“ in Brüssel teilnahm sagte: „Auf der einen Seite versuchen wir den nordafrikanischen und Nahost-Staaten mit Ratschlägen zu einem demokratischen Rechtsstaat zur Seite zu stehen und auf der anderen Seite versuchen wir wiederum, in dem wir selber auf diesem Weg fortschreiten diesen Staaten mit guten Beispielen voranzugehen.“

Staatsorden für Minister Günay
Die österreichische Botschaft hat dem türkischen Minister für Kultur und Tourismus, Ertuğrul Günay einen Staatsorden, wegen seinen verdiensten im Bereich der Fortbildung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern überreicht.

Die Botschafterin Österreichs Heidemaria Gürer sagte in ihrer Rede auf der Veranstaltung “Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Günay, der uns bei den Grabungen in Efes sehr behilflich war. Wir haben dank seiner Hilfe die Probleme, auf die wir bei unseren Grabungen gestoßen sind, überwinden können.

Günay, der seinen Staatsorden entgegen nahm sagte “ Ich betrachte diesen Orden als ein Zeichen der innigen Freundschaft Österreichs. Ich nehmen diese Auszeichnung im Namen meines Volkes an.“

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Luftangriffe auf Libyen
Vatan schreibt über die Luftangriffe auf Libyen. Im Detail berichtet das Blatt, vor der Übernahme des Oberbefehls durch die NATO, würden die Luftoperationen der alliierten Mächte dauern. Durch die intensive Bombardierung seien die Gaddafi-Truppen zurückgezogen. Die Aufständischen hätten zunächst die Stadt Adschdabiya und gestern die Städte Brega, Bin Cevad und Ras Lanuf eingenommen.

Türkei prägt das Libyen-Komitee
„Türkei prägt das Libyen-Komitee“ heißt eine Schlagzeile von Sabah. Darin heißt es, dass auf der Londoner Konferenz, die mit der Initiative Ankaras ins Leben gerufen werde, auch die Arabische Welt teilnehmen wird. Beim Treffen in London werde die internationale Gemeinschaft erstmals für humanitäre Hilfen und Schutz von Zivilen zusammen kommen. An der Konferenz seien über 60 Länder eingeladen worden. Wenn auch die Teilnehmerzahl nicht konkret feststehe, werde laut Zeitungsbericht die Arabische Union und Arabische Liga zum ersten Mal für denselben Zweck mit den westlichen Ländern zusammen kommen.

Türkei, Nullproblem und EU
Radikal berichtet über eine von einer US-Denkfabrik in Brüssel veranstalteten Konferenz unter dem Motto, „Türkei, Nullproblem und EU“ An dem Treffen in Brüssel habe auch Staatsminister und Chefunterhändler Egemen Bagis teilgenommen. In seiner Rede habe Bagis beim Thema Zypern auf die ungerechte Haltung der EU-Staaten gegenüber der Türkischen Republik Nordzypern hingewiesen sowie über Freizügigkeit und Isolation gesprochen.

Atomkraftwerk Fukushima
Milliyet informiert ihre Leser über die Entwicklungen im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima. Laut Zeitungsbericht sei zunächst ein 10 Millionenfach höherer Wert gemessen als der normale Strahlungswert. Jedoch sei dies später korrigiert und erklärt worden, dass es sich um ein falsches Messergebnis handele. Die Firma, habe sich für das falsche Messergebnis entschuldigt.

Impfstoff gegen radioaktive Strahlung
Yeni Şafak schreibt unter der Schlagzeile, „Impfstoff gegen radioaktive Strahlung“, dass russische Wissenschaftler einen Impfstoff entwickelt haben, der vor radioaktiver Strahlung schütze. Der vom russischen Wissenschaftszentrum und der NASA gemeinsam entwickelte Impfstoff habe die Wirkungen der Verstrahlung auf den Menschen beseitigt. Laut Zeitungsmeldung könne der Impfstoff auch bei den Menschen eingesetzt werden, die an den Rettungsarbeiten in Fukushima teilgenommen hätten.

Landtagswahlen in Rheinland Pfalz und Baden Württemberg
Haber Türk berichtet über die Landtagswahlen in den deutschen Bundesländern Rheinland Pfalz und Baden Württemberg. 11 Millionen Wähler in beiden Bundesländern seien durch die nach dem AKW Unfall in Japan angeheizte Atomdebatte über die Schließung der Atommeiler beeinflusst worden. Im Detail berichtet das Blatt, dass die Partei der deutschen Bundeskanzlerin herbe Stimmverluste hinnehmen musste. Von den Wahlen hätten mit einem Wahlergebnis von 24 Prozent in Baden Württemberg die Grünen profitiert.

Lawinenunglück in der Schweiz
Hürriyet meldet über das Lawinenunglück in der Schweiz. 11 Bergsteiger seien auf dem 3.730 Meter hohen Velant Berg von einer heruntergekommenen Lawine erfasst worden. Beim Unglück seien laut Zeitungsbericht vier Bergsteiger getötet und fünf weitere verletzt worden. Trotz lang anhaltender Rettungsaktion habe man eine vermisste Bergsteigerin nicht finden können.

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