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Migration und Integration in Deutschland

Wir haben in dieser Woche gerade einige Gesetze verabschiedet – zum Beispiel gegen die Scheinehe. Und wir wollen damit deutlich machen, dass wir solche Zwangsverheiratungen zum Beispiel nicht billigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Video-Podcast der Bundeskanzlerin #35/10 vom 30.10.2010

Auswanderung Hochqualifizierter

Bildungs- und Berufsbiografien erfolgreicher Transmigranten

Viele Migranten denken über einen Umzug in das Land ihrer Vorfahren nach, in dem ihre Fertigkeiten ihnen eher eine Karriere ermöglichen. Sie wandern teilweise nicht „zurück“, sondern „aus“, denn die meisten sind in Deutschland geboren oder haben den Großteil ihres Lebens in Deutschland verbracht.

VONHartmut M. Griese, Isabel Sievers

Hartmut M. Griese: Dr. phil. habil., geb. 1944; Professor für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover; Institut für Soziologie und Sozialpsychologie.

Isabel Sievers: Dr. phil., geb. 1976; Koordinatorin des interdisziplinären Arbeits- und Forschungsbereichs Interkulturelle Pädagogik (Interpäd) an der Leibniz Universität Hannover.

DATUM7. Dezember 2010

KOMMENTARE4

RESSORTAktuell, Meinung

QUELLE Erstveröffentlichung: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)

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Gesellschafts- und migrationspolitische Konsequenzen
Migration wird weiterhin einen starken Einfluss auf die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft haben, und Transmigranten werden zukünftig, vor allem unter akademischen und qualifizierten Ausgebildeten, zunehmen. Auch unsere Ergebnisse zeigen, dass es einerseits weltwirtschaftliche Veränderungen, Globalisierung und die sich anpassende Organisation international agierender Unternehmen sind, die sich auf Migrationsverhalten von Bildungserfolgreichen auswirken, andererseits ist es aber auch die Art und Weise, wie eine Gesellschaft mit ihren Mitgliedern und in diesem Fall ihren hochqualifizierten Mitgliedern „mit Migrationshintergrund“ umgeht. Wenn diese sich nicht ausreichend anerkannt sehen, kann dies ebenfalls zu einer (vorübergehenden) Auswanderung führen. Experten rechnen sogar mit einer anhaltenden Fluktuation unter den Zugewanderten. Mitverantwortlich hierfür ist, dass die Attraktivität Deutschlands für besser qualifizierte Neuzuwanderer geringer ist als in vergleichbaren Staaten. Angesichts dessen sollten Politik und Wirtschaft ihre Praktiken in Bezug auf Anwerbung und Einwanderung überdenken.

Mit der Transmigration treten die bisher vorherrschenden Fragestellungen um das Thema Integration in den Hintergrund. Denn wenn Migration zum „Normalfall“ der Geschichte – nicht nur in Deutschland – geworden ist, wenn Transmigration in bestimmten Sektoren eine unausbleibliche Folge wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Globalisierung ist, wenn „ungenutzte Potenziale“ in Deutschland bei vielen Migranten konstatiert werden, dann müssen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um der gesellschaftlichen und ökonomischen Realität Rechnung zu tragen. Das sind nicht nur erleichterte Einreisebedingungen für Hochqualifizierte und die Anerkennung ihrer Diplome und Zertifikate, sondern vor allem die rechtlichen Bedingungen für bereits im Land lebende Migranten, die sich qualifizieren. Die erleichterte Einbürgerung von lange Jahre in Deutschland lebenden Migranten via doppelter Staatsbürgerschaft wäre ein Weg, (Hoch-)Qualifizierte im Lande zu halten. Zwar führt „nicht allein die Hinnahme der doppelten Staatsbürgerschaft zu gesellschaftlicher Inklusion“, dennoch dürfte sie „der Entwicklung einer allgemeinen Einwanderungsmentalität (dienen), die sich durch die Akzeptanz gemischt-kultureller Identitäten und einen grundsätzlichen Inklusionswillen auszeichnet“.1 Viele Probleme und Barrieren hinsichtlich der ökonomisch erforderlichen und politisch geforderten Zuwachsrate an „Humankapital“2 könnten durch gezielte „(Früh-)Förderung“ im Bildungssystem und administrative „Anerkennung“ (auch „symbolische“) der Abschlüsse auf dem Arbeitsmarkt und im Berufsleben gelöst werden. Im eigenen Interesse müsste in Deutschland politisch-juristisch gegen eine „Dequalifizierung“ durch unterqualifizierte Arbeit von qualifizierten Migranten vorgegangen werden.

Konsequenzen für die erziehungs- und sozialwissenschaftliche Diskussion
Die Frage nach bildungspolitischen und pädagogischen Konsequenzen stellt sich umso nachdrücklicher, weil die oben präsentierte Studie auf die Generierung von Kriterien und Inhaltsaspekten zur Überwindung von Bildungsbenachteiligungen und gesellschaftlichen Partizipationsdefiziten für die große Zahl von Migranten gerichtet und nicht einer Eliteforschung zuzuordnen ist. Bei der Auseinandersetzung mit der Bildungssituation von Schülern „mit Migrationshintergrund“ herrscht beispielsweise immer noch ein relativ traditionelles Modell von Migration vor. Dieses ist mit der Unterstellung verbunden, dass es sich in der Regel um einen unidirektionalen Prozess handelt: „Auswanderung – Einwanderung – Integration am neuen Lebensort nach ein oder zwei ‚Generationen'“.3 Diese Form der Migration bleibt hinter der Komplexität des tatsächlichen Migrationsgeschehens zurück. Voraussetzung für eine Auseinandersetzung mit neuen Migrationsphänomenen ist insbesondere eine kritische Reflexion der sozial- und erziehungswissenschaftlichen Theoriediskussion um „Migration und Bildung“ mit dem Ziel, kulturalistische und ethnozentrische Defizit- und Problemperspektiven zu überschreiten. Ein statischer, national orientierter Migrations- und Kulturbegriff muss aufgegeben werden und die Orientierung am Individuum als handelndes Subjekt an Bedeutung gewinnen.

Ein weiterer zu diskutierender Aspekt sind die mehrsprachigen Kompetenzen bildungserfolgreicher Transmigranten. Welche Auswirkungen hat Transmigration zukünftig auf die Diskussion um die Förderung von Mehrsprachigkeit beziehungsweise die sogenannte Zweisprachigkeitsdebatte, wie sie aktuell unter anderem in Deutschland geführt wird? Ingrid Gogolin und Ludgar Pries konnten zeigen, dass der Bereich der sprachlichen Lebensgestaltung zu den ersten Feldern gehörte, in denen aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive das Konzept der Transmigration beachtet wurde.4 Ausschlaggebend hierfür seien die Beobachtungen und Erkenntnisse, dass die Vitalität von Herkunftssprachen von Migranten auch in den nachfolgenden Generationen nicht nachlässt. Verschiedene Studien ergaben, dass Herkunftssprache und Mehrheitssprache keineswegs in einer konkurrierenden Beziehung gesehen wurden.5 Die bisherigen dichotomen Kategorien von Sprachpraxis „Deutsch oder Sprache der Familie“, „Deutschland oder Herkunftsland“ entsprechen nicht mehr der Komplexität der aktuellen Praktiken. Forschungsergebnisse wie die oben genannten stützen die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung von Migrationstypen für die Erziehungs- und Sprachwissenschaft.

Exkurs: Das Konstrukt „Menschen mit Migrationshintergrund“
In der politisch-medial-öffentlichen sowie in der wissenschaftlichen und pädagogischen Diskussion hat sich seit einigen Jahren der Terminus „Menschen mit Migrationshintergrund“ etabliert und wird in der Regel diskussions- und kritiklos als (optimale) Bezeichnung für eine bestimmte Menschengruppe in unserer Gesellschaft verwendet, konkret für all diejenigen, die nach 1950 eingewandert oder Kinder von Eltern sind, von denen mindestens eine oder einer im Ausland geboren ist. Dieser statistisch durchaus sinnvolle, aber nur scheinbar wertfreie Begriff hat jedoch seine Tücken, auf die im Sinne einer steten Verbesserung der Terminologie für eine immer adäquatere Beschreibung, Erklärung und Verstehen der sozialen Wirklichkeit hingewiesen werden muss. Der Begriff schreibt den problematischen Dualismus im Alltags- und wohl auch Wissenschaftsverständnis („Wir und die Anderen“, „Einheimische und Ausländer“) fest, indem er die Bevölkerung wiederum in zwei unterschiedliche und voneinander abweichende Gruppen teilt, wobei jede auch noch so gut gemeinte Abgrenzung immer auch eine Form von Ausgrenzung impliziert. Wenn man bedenkt, dass „neue Begriffe (immer) der Ordnung des Sozialen“ dienen und gesellschaftliche Wirklichkeit mit konstruieren, dann liegt im Konstrukt „Menschen mit Migrationshintergrund“ durchaus ein Terminus vor, der auch angesichts des realen Wandels der Gesellschaft immer auch den Wandel des Bewusstseins der Bevölkerung beeinflusst.6

Angesichts der Heterogenität und Differenziertheit der Migrationsprozesse und der Migranten verbietet es sich, diese Gruppen mit einem Terminus beschreiben beziehungsweise benennen zu wollen. „Migrationshintergrund“ ist mit Blick auf die Vielfalt und Komplexität der Merkmale eines Menschen nur ein Attribut von vielen; es reduziert individuelle Komplexität und Einmaligkeit in wissenschaftlich inadäquater und politisch-moralisch unverantwortlicher Weise. Wir haben es mit äußerst differenzierten Einwanderungsgruppen zu unterschiedlichen Zeiten, mit gänzlich verschiedenen Motivlagen, Interessen und biographisch-familiären Erfahrungen sowie (ökonomischer, kultureller und sozialer) Kapitalausstattungen zu tun, wovon über die Hälfte dieser „Menschen mit Migrationshintergrund“ die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat. „Das größte Risiko“, so Franz Hamburger, „für Kinder und Jugendliche ‚mit Migrationshintergrund‘ ist, als solche identifiziert zu werden. Sie werden dabei als verschieden, ‚anders‘ wahrgenommen, einer Kategorie zugeordnet und zukünftig nur noch – oder: vor allem – als Angehörige dieser Kategorie behandelt“.7 Dieses Typisieren entspricht genau dem, was in der Soziologie Stigmatisierung genannt wird, eine „Vorenthaltung des Subjektstatus“. Es spricht vieles dafür, zukünftig auf das Attribut „m. MH“ – zumindest in der wissenschaftlichen Analyse und Diskussion – zu verzichten und statt dessen, im Sinne des intersectionality approach,8 stets die Vielzahl der relevanten Merkmale (class/Milieu – race/Ethnie – Gender – Religion – Region – Generation etc.) sowie in der Bildungsdebatte vor allem die Kapitalausstattung der Individuen und ihrer (Herkunfts-)Familien zu bedenken und zu reflektieren.

Es ist deutlich geworden, dass zukünftig junge Menschen mit hochqualifizierten akademischen Kompetenzen und Ressourcen in Gesellschaften und Wirtschaftssystemen wie Deutschland vermehrt benötigt werden, und dass ein großes Potenzial dafür in den Kindern und Enkelkindern der Einwanderer zu finden ist – allerdings nur, wenn unsere Gesellschaft sich ihnen gegenüber öffnet und ihnen gleiche Bildungschancen offeriert. Dass dies möglich ist, wenn auch oft gegen Widerstände (pädagogische Vorurteile, personale und institutionelle Diskriminierungen), aber vor allem auf der Basis von (individuellen) Förderungen durch signifikante Andere wie Eltern, Lehrkräfte, Bezugspersonen und Vorbilder („Lasso-Effekt“), zeigt unsere Studie zu bildungserfolgreichen Transmigrantinnen und Transmigranten. Transmigration ist das Ergebnis einer veränderten Lebenswirklichkeit für eine wachsende Zahl von jungen Menschen, insbesondere von hochqualifizierten bildungserfolgreichen Migrantinnen und Migranten.

  1. Daniel Naujoks, Die doppelte Staatsbürgerschaft, in: focus Migration, (2009) 14, S. 8. []
  2. Der Terminus avancierte gar zum „Unwort des Jahres“, da er Menschen auf ihre Verwertbarkeit und Arbeitskraft reduziert. []
  3. Ingrid Gogolin/Ludger Pries, Stichwort: Transmigration und Bildung, Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, (2004) 1. []
  4. Vgl. ebd., S. 13. []
  5. Vgl. z.B. Sara Fürstenau/Ingrid Gogolin/Kutlay Yamur (Hrsg.), Mehrsprachigkeit in Hamburg. Ergebnisse einer Sprachenerhebung an den Grundschulen in Hamburg, Münster et al. 2003. []
  6. Vgl. Franz Hamburger, Differenzierung der Migration, in: Migration und Soziale Arbeit, (2008) 2, S. 92-100, hier: S. 92. []
  7. Ebd., S. 99. []
  8. Vgl. Nina Degele/Gabriele Winkler, Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten, Bielefeld 2009. []
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4 Kommentare
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  1. Hop Singh sagt:

    Die zurückkehrenden Türken haben mehr als recht, ihre Arbeitskraft und Loyalität ihrer Heimat zurückzugeben.
    Die Türkei musste 2 Generationen lang auf die Schaffenskraft und Kreativität ihrer Bürger verzichten, die in Deutschland entweder ihnen unangemessene Arbeiten ausführen oder gar von staatlichen Leistungen leben mussten.
    Das ist nun vorbei. Der türkische Staat gibt ihnen Lohn und Brot, das ausländerfremde Deutschland, immer ungeliebt, heute verachtet, muß Talent und Hingabe an die Urheimat dieser Schaffenskräftigen abgeben, die, die nach Hause kommen, finden wieder die Kultur vor, die ihnen Deutschland verwehrt hat, in der Heymat des Islam. Und viele weitere Hunderttausend werden dem undankbaren Deutschland den Rücken kehren

  2. Friendofthesun sagt:

    Ist doch kein Wunder, dass die zurück gehen. Ich würde auch zurückgehen an ihrer Stelle. Was soll ich in einem Land, dass permanent auf meiner Religion rumhaut. Auf meine Herkunft. Mich permanent auffordert, mich zu „integrieren“. Aber wenn ich eine Bewerbung schreibe, weiß ich nie genau, lehnen die mich nun ab, weil ich Türke, Muslim oder sonstwas „Fremdes“ oder weil ich tatsächlich nicht qualifiziert genug bin. Erst wenn wirklich niemand Qualifiziertes aus dem Ausland mehr kommen will und wenn die qualifizierten „Ausländer“ hier alle abgehauen sind, erst dann werden so manche „Deutsche“ und so manche Politiker aller Parteien, vorweg aber die WIndhunde bei der SPD, mit etwas Glück anfangen, darüber nachzudenken, ob es vielleicht ein Fehler war, Thilo Sarrazin als tollen Hecht abzufeiern…

  3. Ghostrider sagt:

    @Hop Singh
    @Friendofthesun

    Ich kann mich da nur anschließen. Ziehen wir mal eine Bilanz. Viele deutsche Akademiker und Fachkräfte bekommen z.Zt. sehr gute Jobangebote aus dem Ausland, wandern also aus und kehren Deutschland dem Rücken.

    Viele Deutsche mit Migrationshintergrund haben in Deutschland studiert und verfügen über die notwendigen beruflichen Qualifikationen und haben massive Schwierigkeiten in Deutschland einen adäquaten Job zu finden, weil sie aufgrund ihrer Religion oder Hautfarbe „nicht teamfähig“ sind. Also Achtung, Mobbinggefahr!

    Andere Migranten haben in ihrer Heimat studiert, doch ihre Qualifikationen wird in Deutschland paradoxer Weise nicht anerkannt.

    http://www.sueddeutsche.de/karriere/auswanderung-deutsch-tuerkischer-akademiker-und-der-verlierer-ist-deutschland-1.1014005

    Daher kann ich nur zu gut verstehen, dass studierte Migranten in Deutschland die Nase voll haben von Integrationsdebatten und Fremdenfeindlichkeiten aller Art und Deutschland ebenso den Rücken kehren und ins Ausland oder Heimatland auswandern.

    Mit einem zunehmenden Akademiker und Fachkräftemangel könnte sich Deutschland wahrhaftig in Zukunft abschreiben.

    Im Klartext: „Wer rassistisch motiviert Deutschland, Deutschland über alles schreit, darf sich nicht wundern, wenn er eines Tages im Bahnhof auf seine Koffer sitzt und sinnlos auf einen Zug wartet, der vor Jahren schon abgefahren ist.“

    Ghostrider

    Rassismus ist die extremste Form von Intoleranz!

  4. […] in Richtung Türkei verlassen. Maßgeblich ist auch deren Benachteiligung am Arbeitsmarkt und das Gefühl, in Deutschland nicht willkommen zu sein. Studien belegen, dass türkische Bewerber sich deutlich häufiger auf eine Stelle bewerben […]



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