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Migration und Integration in Deutschland

Die Wirtschaft entschied über die Anzahl der angeworbenen Gastarbeiter wie über deren Verteilung innerhalb der Bundesrepublik.

Ursula Mehrländer, Ausländerpolitik im Konflikt, 1978
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Auswanderung Hochqualifizierter

Bildungs- und Berufsbiografien erfolgreicher Transmigranten

Viele Migranten denken über einen Umzug in das Land ihrer Vorfahren nach, in dem ihre Fertigkeiten ihnen eher eine Karriere ermöglichen. Sie wandern teilweise nicht „zurück“, sondern „aus“, denn die meisten sind in Deutschland geboren oder haben den Großteil ihres Lebens in Deutschland verbracht.

VONHartmut M. Griese, Isabel Sievers

Hartmut M. Griese: Dr. phil. habil., geb. 1944; Professor für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover; Institut für Soziologie und Sozialpsychologie.

Isabel Sievers: Dr. phil., geb. 1976; Koordinatorin des interdisziplinären Arbeits- und Forschungsbereichs Interkulturelle Pädagogik (Interpäd) an der Leibniz Universität Hannover.

DATUM7. Dezember 2010

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RESSORTAktuell, Meinung

QUELLE Erstveröffentlichung: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)

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„Ich werde es Euch zeigen!“
Der Defizitorientierung bisheriger Forschungsansätze entsprechend, finden sich zahlreiche Ansätze und Untersuchungen zur Erklärung von Schulmisserfolg, die sich häufig auf sozialisatorische Faktoren stützen. Sie weisen auf Zusammenhänge zwischen schulischen Lern- oder Leistungsschwierigkeiten und einem sozio-ökonomischen und sozio-kulturell benachteiligenden Milieu hin.1 Aber diese Erklärungsansätze reichen bei der hier untersuchten Gruppe kaum aus, um ihren „Erfolg“ zu erklären, denn sie können nicht auf ein bildungsnahes Elternhaus zurückgreifen. Bei unserer explorativen Untersuchung konnte es allerdings auch nicht um die Feststellung objektiv gegebener Ressourcen für Bildungserfolg gehen, sondern nur darum, welche für einen Aufstieg förderlichen Bedingungen aus den Aussagen unserer Probanden rekonstruiert werden können.

Der Bildungsweg der Befragten ist in der Regel nicht geradlinig verlaufen. Es handelt sich häufig um „verschlungene Bildungspfade“2 über verschiedenste Schulformen oder den zweiten Bildungsweg bis hin zum Studium oder zur Promotion. Bei diesen Probanden gab es häufig ein ausschlaggebendes Ereignis oder aber eine Schlüsselperson („Signifikante Andere“), welche die Probanden als Grund für ihren schulischen und akademischen Erfolg benennen. Diese können sein: ein Schulkamerad, eine Nachbarin oder ein Familienmitglied, das sie besonders unterstützt und motiviert hat. Oftmals haben aber auch Lehrkräfte die Bildungskarriere maßgeblich beeinflusst – positiv wie negativ: „Es gab in der Schule diesen einen Lehrer (…), und er hat mich in seinem Rahmen doch gefördert. Er schenkte mir Bücher, oder lieh mir Bücher aus, mit diesen Büchern habe ich nicht nur deutsch gelernt, sondern auch Bildung erfahren.“3

Es wurde aber auch deutlich, dass Lehrkräfte ihnen häufig weniger zugetraut haben und die Jugendlichen gegen deren Empfehlungen höhere Schulen besucht haben: „(…) auch wenn es so Kleinigkeiten gab, wo der Lehrer mir dann gesagt hat, möchtest du dir vielleicht eine andere Schule überlegen, möchtest du wirklich doch nicht etwas anderes machen (…). Und da hab ich gesagt, nein ich versuch es einfach!“ „Ich habe viel Zeit verloren, dank der Vorurteile.“ „Wir hatten eine Lehrerin, die meinte: „Ja, Herr A., warum sollen die Kinder denn studieren nach dem Gymnasium? Sie werden die Kinder doch sowieso irgendwie zurückziehen, das Mädchen wird heiraten, und der Sohn geht in die Türkei zurück.“

Bildungserfolgreiche Migranten haben sich hoch gekämpft. Nicht selten hat sie ihr Ehrgeiz, aber auch Trotz angetrieben, nach dem Motto: Ich werde es Euch zeigen! Auffällig ist insgesamt, dass auch wenn die primäre (familiäre) Sozialisation bei allen Probanden eher im türkischen (sprachlich-kulturellen) Kontext statt fand, die sekundäre und tertiäre Sozialisation (Schule und Universität) demgegenüber dominant war, was Kognition, Abstraktion und Reflexion, also soziale beziehungsweise professionelle Kompetenzen, betrifft. In sprachlich-kognitiver Hinsicht und in Bezug auf die Wissenschaftssprache und akademisches Denken überwiegen auch noch heute nach der Auswanderung in die Türkei deutsche Sprachkompetenzen gegenüber türkischen. Häufig können sie diese in ihren Arbeitsfeldern in der Türkei positiv nutzen.

Auswanderungsmotive und -gründe
Befragt nach dem Motiv, Deutschland zu verlassen, vermischen sich bei den Befragten rationale Überlegungen mit eher emotionalen Gründen. Unter die rationalen Aspekte fallen ökonomische Gründe beziehungsweise die Aussicht auf eine bessere Stelle oder bessere oder schnellere Aufstiegschancen in dem Zielland. So war die berufliche Perspektive in Deutschland – teilweise trotz Promotion – bei einzelnen Personen ungewiss. Hinzu kamen attraktive Stellenangebote in der Türkei. Stärker emotional geprägt sind Erläuterungen, die sich auf eine geringe Anerkennung ihrer Person und ihrer Kompetenzen in der deutschen Gesellschaft beziehen: „Ja es gab natürlich mehrere Gründe, zum einen (…), dass ich in Deutschland (…) auf längere Zeit hin doch immer der Fremde bleiben werde. Also die Anerkennung war nicht da, sie war unter Gleichen natürlich da, aber nicht in der Gesellschaft, also ich wollte einfach 100-prozentige Anerkennung.“ Andere Probanden schildern das Gefühl folgendermaßen: „Der ewige Ausländerstatus türkischer Migranten belastete mich sehr. Auch in Istanbul blieb ich Ausländerin, jedoch mit einem höheren Status als in Deutschland.“ „Ich habe immer gesagt, ich möchte als ein Staatsbürger erster Klasse leben, (…) das heißt ich möchte theoretisch auch Staatspräsident des Landes werden können. In der Türkei kann ich das, in Deutschland nicht. (…) Ich wollte jemand sein, der zur Elite gehört. In Deutschland ist das schwer zur Elite zu gehören, in der Türkei ist das nicht so.“

Die Beispiele zeigen, wie wichtig es den Befragten ist, dass ihre „Rückkehr“ nicht als Versagen ihres Migrationsprojektes gedeutet wird. Sie haben heute in der Türkei gute berufliche Positionen, in denen sie häufig ihre besonderen interkulturellen Kompetenzen einsetzen können (wie in internationalen Unternehmen oder Institutionen, aber auch im universitären Bereich). Einzelne Probanden können sich aber durchaus vorstellen, wieder (für ein paar Jahre) nach Deutschland zu kommen, vorausgesetzt, dass sie (beruflich) voll anerkannt werden.

Die bildungserfolgreichen Migranten wurden damit konfrontiert, dass sie anders sind. Trotz Abitur und akademischen Status fühlen sie sich „exkludiert“, „nicht zugehörig“, also subjektiv nicht „integriert“. Das Hauptproblem im Themenkontext „Anerkennung“4 scheint das „öffentliche Bewusstsein“ zu sein. Nicht zuletzt entscheiden sich Fragen der „Exklusion“ oder „Inklusion“ beziehungsweise des „Dazugehörens“ (so haben wir 2007 „Integration“ kurz definiert) von Einwanderern durch den Bewusstseinsstand der Mehrheitsgesellschaft beziehungsweise über das (Nicht-)Vorhandensein einer „Willkommenskultur“ im Einwanderungsland.

Besonderheiten bildungserfolgreicher Transmigranten
Bei den bildungserfolgreichen Transmigranten ließen sich sogenannte transnationale Sozialräume5 feststellen, die über die jeweiligen Länder- oder Kulturgrenzen hinweg entstehen und aus vielfältigen Beziehungen und Vernetzungen (familiärer, sozialer, organisationaler oder ökonomischer Art) zwischen den Ländern bestehen, so wie es Ludgar Pries auch für Transmigranten im nordamerikanischen Raum feststellen konnte. Ihre Verankerung in mehreren Gesellschaften beeinflusst ihre Gruppenzugehörigkeit, ihre Selbstverortung und die Form der Kommunikation. Entscheidend für die Mobilität und Lebensweise dieser bildungserfolgreichen Transmigranten ist insbesondere ihre Stellung im Beruf. Sie definieren sich selbst eher über soziale als über kulturelle Dimensionen ihrer Persönlichkeit (Profession und Beruf beziehungsweise Mitglied der scientific community). Mit anderen Worten: Die soziale Rolle dominiert eindeutig über die (bi- oder trans-)kulturelle Rolle.

Diese bildungserfolgreichen Transmigranten stellen bisher gebräuchliche Grundlagen der Migrationssoziologie infrage. Ihre Biografien, Lebensprojekte und Einstellungen entsprechen weder einer Vorbereitung auf eine endgültige Rückkehr noch der Forderung einer vollständigen Assimilation in die Gesellschaft. Wir haben es also innerhalb dieser neuen Perspektive mit „sozialen Lagen jenseits und diesseits nationalstaatlicher Rahmungen, in ‚Zwischenräumen‘ und/oder in einer ‚gleichzeitigen‘ Zugehörigkeit zweier (oder mehrerer) Räume“ zu tun. Also mit Menschen, die „bi-national oder regional, in grenzüberschreitenden sozialen Räumen, Arbeitsmärkten und Organisationen, oder in der Weltgesellschaft“ agieren.6

Konzeptionelle Konsequenzen
Mit der „transnationalen Perspektive“ gelangen innovative Aspekte und neue Fragen in die Migrationsforschung: Gibt es eine transnationale Elite, die quasi raum- und regionübergreifend (inter)agiert, hochqualifizierte Transmigranten, die nationalstaatlich nicht zu verorten sind und deren Identität entsprechend transnational und transkulturell hybrid ist? Bildet diese neue Elite eine Art globale entgrenzte „Parallelgesellschaft“ und eine neue „Kultur der geographischen Mobilität“, oder fördert das Internet Transnationalisierungs- und Globalisierungsprozesse auch in Richtung der Bevölkerung insgesamt, vor allem der aktiven jungen Menschen? Wie können derlei transnationale und kulturübergreifende Migrations- und Mobilitätsprozesse theoretisch-analytisch erfasst und innerhalb der Interaktionen zwischen nationalen Räumen und innerhalb von transnationalen Räumen analysiert werden? Ulrich Beck postuliert in diesem Zusammenhang eine „kosmopolitische Soziologie“, einen „kosmopolitischen Blick“, der „die Prämissen und Dualismen einer nationalstaatlichen Soziologie – wie national und international, Wir und die Anderen – (…) reflektiert und auf diese Weise einen neuen soziologischen Blick (…) [beispielsweise auf Prozesse der Migration, Anm.d.V.] gewinnt“.7 Diese neue Perspektive wirft einen Blick nach außen auf globale, internationale oder transkulturelle Prozesse und Organisationen, nach innen allein auf das (einzigartige) Individuum. „Wenn es richtig ist, dass sich in der Zweiten Moderne die Grenzen verwischen und vermischen, dann ist der Typus des ‚hochqualifizierten Transmigranten‘ die Verkörperung der sich vermischenden Grenzen zwischen Nationen und Staaten“ und kann zu einer „Avantgarde einer transnationalen Mobilität“ werden, die eine „kosmopolitische Existenzform“ erprobt.8

  1. Vgl. Isabel Sievers, Individuelle Wahrnehmung, nationale Denkmuster. Einstellungen deutscher und französischer Lehrkräfte zu Heterogenität im Unterricht, Frankfurt/M. 2009. []
  2. Vgl. Erika Schulze/Eva-Maria Soja, Verschlungene Bildungspfade, in: Georg Auernheimer (Hrsg.), Schieflagen im Bildungssystem, Wiesbaden 2006. []
  3. Zit. nach: I. Sievers/H.M. Griese/R. Schulte (Anm. 1), S. 92. Auch die folgenden Zitate finden sich in dieser Studie. []
  4. Siehe hierzu auch den Exkurs: Das Konzept „Anerkennung“ – der Kampf um Anerkennung, in I. Sievers/H. M. Griese/R. Schulte (Anm. 1). []
  5. Vgl. L. Pries (Anm. 9). []
  6. Ludger Pries, Transnationalisierung und soziale Ungleichheit, in: Peter Berger/Anja Weiß (Hrsg.), Transnationalisierung sozialer Ungleichheit, Wiesbaden 2008, S. 8. []
  7. Ulrich Beck, Risikogesellschaft und die Transnationalisierung sozialer Ungleichheiten, in: P. Berger/ A. Weiß (Anm. 15), S. 19. []
  8. Ebd., S. 32, modifiziert. []
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4 Kommentare
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  1. Hop Singh sagt:

    Die zurückkehrenden Türken haben mehr als recht, ihre Arbeitskraft und Loyalität ihrer Heimat zurückzugeben.
    Die Türkei musste 2 Generationen lang auf die Schaffenskraft und Kreativität ihrer Bürger verzichten, die in Deutschland entweder ihnen unangemessene Arbeiten ausführen oder gar von staatlichen Leistungen leben mussten.
    Das ist nun vorbei. Der türkische Staat gibt ihnen Lohn und Brot, das ausländerfremde Deutschland, immer ungeliebt, heute verachtet, muß Talent und Hingabe an die Urheimat dieser Schaffenskräftigen abgeben, die, die nach Hause kommen, finden wieder die Kultur vor, die ihnen Deutschland verwehrt hat, in der Heymat des Islam. Und viele weitere Hunderttausend werden dem undankbaren Deutschland den Rücken kehren

  2. Friendofthesun sagt:

    Ist doch kein Wunder, dass die zurück gehen. Ich würde auch zurückgehen an ihrer Stelle. Was soll ich in einem Land, dass permanent auf meiner Religion rumhaut. Auf meine Herkunft. Mich permanent auffordert, mich zu „integrieren“. Aber wenn ich eine Bewerbung schreibe, weiß ich nie genau, lehnen die mich nun ab, weil ich Türke, Muslim oder sonstwas „Fremdes“ oder weil ich tatsächlich nicht qualifiziert genug bin. Erst wenn wirklich niemand Qualifiziertes aus dem Ausland mehr kommen will und wenn die qualifizierten „Ausländer“ hier alle abgehauen sind, erst dann werden so manche „Deutsche“ und so manche Politiker aller Parteien, vorweg aber die WIndhunde bei der SPD, mit etwas Glück anfangen, darüber nachzudenken, ob es vielleicht ein Fehler war, Thilo Sarrazin als tollen Hecht abzufeiern…

  3. Ghostrider sagt:

    @Hop Singh
    @Friendofthesun

    Ich kann mich da nur anschließen. Ziehen wir mal eine Bilanz. Viele deutsche Akademiker und Fachkräfte bekommen z.Zt. sehr gute Jobangebote aus dem Ausland, wandern also aus und kehren Deutschland dem Rücken.

    Viele Deutsche mit Migrationshintergrund haben in Deutschland studiert und verfügen über die notwendigen beruflichen Qualifikationen und haben massive Schwierigkeiten in Deutschland einen adäquaten Job zu finden, weil sie aufgrund ihrer Religion oder Hautfarbe „nicht teamfähig“ sind. Also Achtung, Mobbinggefahr!

    Andere Migranten haben in ihrer Heimat studiert, doch ihre Qualifikationen wird in Deutschland paradoxer Weise nicht anerkannt.

    http://www.sueddeutsche.de/karriere/auswanderung-deutsch-tuerkischer-akademiker-und-der-verlierer-ist-deutschland-1.1014005

    Daher kann ich nur zu gut verstehen, dass studierte Migranten in Deutschland die Nase voll haben von Integrationsdebatten und Fremdenfeindlichkeiten aller Art und Deutschland ebenso den Rücken kehren und ins Ausland oder Heimatland auswandern.

    Mit einem zunehmenden Akademiker und Fachkräftemangel könnte sich Deutschland wahrhaftig in Zukunft abschreiben.

    Im Klartext: „Wer rassistisch motiviert Deutschland, Deutschland über alles schreit, darf sich nicht wundern, wenn er eines Tages im Bahnhof auf seine Koffer sitzt und sinnlos auf einen Zug wartet, der vor Jahren schon abgefahren ist.“

    Ghostrider

    Rassismus ist die extremste Form von Intoleranz!

  4. […] in Richtung Türkei verlassen. Maßgeblich ist auch deren Benachteiligung am Arbeitsmarkt und das Gefühl, in Deutschland nicht willkommen zu sein. Studien belegen, dass türkische Bewerber sich deutlich häufiger auf eine Stelle bewerben […]



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