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Migration und Integration in Deutschland

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Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Anlässlich „50 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen“, 28.03.11, Hannover

Deutsche Presse

25.10.2010 – Ausländer, Integration, Holocaust, Wikileaks, Türkei

Die Themen des Tages sind: CDU verschärft Ausländerpolitik; Studie über Auswärtiges Amt; Cholera fordert erste Opfer in Haitis Hauptstadt; Bürgerbegehren gegen Türkei-Beitritt; Wikileaks-Veröffentlichung verärgert Amerika

VONÜmit Kücük

DATUM25. Oktober 2010

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RESSORTDeutsche Presse

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Integration und Migration
Die CDU schlägt in der Ausländerpolitik eine schärfere Gangart ein und prüft härtere Sanktionen gegen sogenannte Integrationsverweigerer. Außerdem: Die Arbeitsministerin will die Zuwanderung von Fachkräften gemeinsam mit Wirtschaft und Gewerkschaften regeln.

Studie über Auswärtiges Amt
Eine unter Rot-Grün beauftragte Kommission hat recherchiert, dass das Auswärtige Amt viel stärker am Holocaust beteiligt war als bisher bekannt und räumt mit einer Legende nach 1945 auf.

Deutschland
Der vor zwei Jahren verstorbene österreichische Rechtspopulist Jörg Haider ist bei einer seiner umstrittenen Reisen zu Saddam Hussein in den Irak einem Medienbericht zufolge vom Bundesnachrichtendienst (BND) finanziert worden.

Ausland
Die Cholera in Haiti hat nun auch in der Hauptstadt Port-au-Prince Todesopfer gefordert. Die Vereinten Nationen (UN) erklärten Port-au-Prince zu einem „neuen Ansteckungsgebiet“, wenngleich die fünf bestätigten Fälle isoliert behandelt werden.

Militärdokumente zum Irakkrieg
Die Veröffentlichung von 400.000 geheimen Dokumenten über Menschenrechtsverletzungen in irakischen Gefängnissen durch Wikileaks kommt für den amtierenden Ministerpräsidenten Maliki zur Unzeit.

Türkei
Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) und mehrere andere europäische Rechtsparteien wollen sich für ein europaweites Bürgerbegehren gegen einen EU-Beitritt der Türkei einsetzen.

Nachtrag vom 24.10.2010

http://www.faz.net/s/RubB8A1F85C9BA549618318CE82246337B9/Doc~E8BEFFDFE47F74ABBB576EEB144EB257E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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3 Kommentare
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  1. Mpulan sagt:

    Vorab sollte doch erst einmal geklärt werden ob genügend freie Plätze vorhanden sind um überhaupt eine Integration durchführbar ist.

  2. Eins muss doch allen klar sein, Lösungen für ein Problem kann man nur im Dialog finden. Starre Positionen haben noch keinen Konflikt gelöst.

  3. Pragmatikerin sagt:

    @M. Verkühlen

    “ ein Problem kann man nur im Dialog finden.“

    S t i m m t ! Haben Sie hier aber mal einen Dialog gelesen? Ich nicht! Ich habe z.B. über das Thema „Extrawürste der Türken“ hier geschrieben, ein einzelner Mitschreiber hat versucht, einen Dialog mit mir zu führen. Die türkische Community schreit unisono auf, wenn es „in den Kram passt“, Tatsachen werden einfach „überlesen“.

    Sie können also hier schreiben was Sie wollen, es ist als wenn Sie gegen eine Wand rennen. Daher schreibe ich auch nichts über das Thema „Rechtsradikale“. Gerade von Migranten und hier speziell von Türken, wird nur das herausgepickt, was ihnen nutzt. Ein Deutschtürke, der den Zentralrat der Muslime vetritt (wieviele 100 Anhänger hat der eigentlich von der Gesamtzahl 3,5 Mio. Türken) und ein Mister Kolat spielen sich mal wieder auf und fordern, fordern, fordern. Man kann es nicht mehr lesen und hören.

    Warum verlassen nicht alle Deutschland, die sich hier nicht sicher und gut aufgehoben fühlen. Es würde sehr vieles erleichtern.

    Pragmatikerin

    P.S. Warum sollte sich unsere Regierung jedesmal öffentlich äussern, wenn hier – z.B. Morde von Rechtsradikalen – ausgeführt werden? Herr Erdogan käme nicht zum „regieren“ in der Türkei, sollte er immer kriminelle Taten seiner Landsleute in Deutschland, Europa und in der sonstigen Welt kommentieren und verurteilen!!!!!!



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