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Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg, Trauergottesdienst nach dem Terroranschlag im norwegischen Oslo und Utoya, 2011

NRW

Familienzentren auch in Muttersprache

Familien mit Zuwanderungsgeschichte erhalten jetzt erstmalig Informationen zu den Familienzentren auch in ihrer Muttersprache. „In Nordrhein-Westfalen leben viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Deshalb organisieren die Familienzentren auch viele Angebote, die passgenau auf Zuwandererfamilien ausgerichtet sind. Ein Faltblatt auf Englisch, Türkisch und Russisch informiert jetzt über die verschiedenen Angebote der Familienzentren“, sagte Familienminister Armin Laschet.

Gut drei Jahre nach Beginn des Landesprogramms sind bereits rund 1.750 Familienzentren in Nordrhein-Westfalen verwirklicht. Dabei wurde von Anfang an die Förderung von speziellen Angeboten für Zuwandererfamilien als auch die Förderung von interkulturellen Aktivitäten als Querschnittsaufgabe in den Familienzentren berücksichtigt und umgesetzt. So gibt es zum Beispiel Eltern-Cafés zum Erfahrungsaustausch, werden verschiedene traditionelle Feste gemeinsam gefeiert und interkulturelle Babytreffs, Kleinkindgruppen und Mutter-Kind-Gruppen veranstaltet. Neben Sprachförderangebote für Kinder gehören auch Deutschkurse für Mütter sowie für Väter zur Angebotspalette der Familienzentren.

Minister Laschet: „In den Regionen, in denen der Anteil der Kinder mit Zuwanderungsgeschichte besonders hoch ist, gehören interkulturelle Veranstaltungen und Deutschkurse bereits zum Standardangebot der Familienzentren. Damit können wir Familienzentren als Orte der interkulturellen Verständigung sehen. In vielen Einrichtungen arbeiten darüber hinaus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die selbst eine Zuwanderungs-geschichte haben. Familienminister Laschet: „Mit den Familienzentren schaffen wir ein niedrigschwelliges Angebot, um gerade auch Eltern mit Zuwanderungsgeschichte anzusprechen und ihnen alltagsnahe Hilfestellung anzubieten.“

Weitere Informationen zu den Familienzentren gibt es unter www.familienzentrum.nrw.de. Dort steht auch das neue Informationsfaltblatt in vier Sprachen zur Verfügung.

Die neuen Informationsangebote sollen die Familien mit Zuwanderungsgeschichte auf die Familienzentren und die Leistungen aufmerksam machen und ihnen den Zugang erleichtern. In Kürze wird auch eine Übersetzung der Internetseite der Familienzentren in Nordrhein-Westfalen in Englisch, Türkisch und Russisch geschaltet werden.

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