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Migration und Integration in Deutschland

Das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese. Der ist drei Jahre hier – als Wirtschaftsflüchtling. Den kriegen wir nie wieder los

Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär, PresseClub Regensburg, 15.9.2016

Ludwigshafen

„Wir sagen JA zur Einbürgerung“

Die Zahl der Einbürgerungen in Ludwigshafen ist seit 2000 deutlich gesunken. Das geht aus den Statistiken der Stadtverwaltung hervor. Im Jahre 2007 sind 935 Ausländer eingebürgert worden. Im darauf folgenden Jahr betrug die Zahl nur noch 656. Das Land Rheinland-Pfalz startet deshalb eine Kampagne, um die Hürden bei Migranten abzubauen.

Nach Meinungen der Experten sind die Einführung des Einbürgerungstests und das Verlangen eines Sprachzertifikats seit Herbst 2008 verantwortlich für den Rückgang. Auch seien die langen Wartezeiten zwischen dem Einbürgerungsantrag und der Einbürgerung eine weitere Hürde. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten will, muss nämlich nachweisen, dass er sich und seine Familie selbstständig finanzieren kann. Wird ein einbürgerungswilliger Ausländer in der Zwischenzeit aber arbeitslos, dann wird sein Antrag zurückgestellt bis er wieder einen vernünftigen Job hat. Die Stadt befürchtet, dass dieser Trend im Jahr 2009 anhält. Dabei habe die Satdt Ludwigshafen rund fünfzig Anträge abgelehnt oder sie wurden von den Antragstellern zurückgenommen. Die Gründe dafür seien in der Regel neben Vorstrafen verfassungsrechtliche Bedenken und „mangelnde Mitwirkung“.

Die Sprecherin des Ministeriums für Arbeit und Soziales, Doris Peckhaus, sagte, „Der Bundesgesetzgeber hat Hürden geschaffen, die die Leute vor einer Einbürgerung zurückschrecken lässt.“ Die Landesregierung Rheinland-Pfalz steuere dem Abwärtstrend jetzt aber entgegen. Am 2. Juli ist schon eine Landesweite Einbürgerungskampagne gestartet: „Wir sagen JA zur Einbürgerung“.

Die Kampagne stammt aus der Feder der Sozialministerin Malu Dreyer in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration, Maria Weber; unterstützt wird sie von Innenminister Karl Peter Bruch, der für das Staatsangehörigkeitswesen zuständig ist. Ziel ist es, die Vorteile der Einbürgerung herauszustellen und die einbürgerungswilligen Ausländerinnen und Ausländer beim Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit zu unterstützen. Außerdem weist sie auf die Beratungs- und Informationsangebote in Rheinland-Pfalz hin, besonders im Hinblick auf die geänderten Voraussetzungen zur Einbürgerung.

„Die gleichberechtigte Teilhabe der Migrantinnen und Migranten in allen Bereichen des gesellschaftspolitischen Lebens ist das vorrangige Ziel der rheinland-pfälzischen Integrationspolitik. Die Kampagne eignet sich hervorragend, diesem Ziel ein gutes Stück näher zu kommen, denn wer sich einbürgern lässt und die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt, hat alle Möglichkeiten der politischen Teilhabe sowohl in Deutschland wie in der Europäischen Union“, sagte Ministerin Dreyer zum Auftakt der Kampagne. Die Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration unterstrich, dass Rheinland-Pfalz in der Vergangenheit immer wieder für die Einbürgerung geworben, regelmäßig Informationsmaterialien erstellt und bereits 1997 eine Einbürgerungskampagne durchgeführt habe.

Die Einbürgerung stelle für Migrantinnen und Migranten sowohl in rechtlicher Hinsicht, aber besonders für ihre persönliche Lebensplanung ein bedeutendes Ereignis dar. „Daher ist es besonders wichtig, Informationen nicht einfach nur zur Abfrage bereit zu halten, sondern die Menschen eindeutig einzuladen, sich mit dem Thema Einbürgerung zu befassen“, so Innenminister Karl Peter Bruch.

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24 Kommentare
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  1. delice sagt:

    Türkei wächst zu einer regionalen Macht heran

    Laut der neuesten Ausgabe der THE ECONOMIST, entwickelt sich die Türkei zu einer neuen Macht. The Economist unterstreicht dies mit dem Titel „Träume von den Vätern“

    Quelle: http://www.turkishpress.de/content/t%C3%BCrkei-w%C3%A4chst-zu-einer-regionalen-macht-heran14096

  2. Sanne sagt:

    „Wer die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten will, muss nämlich nachweisen, dass er sich und seine Familie selbstständig finanzieren kann.“

    Wie diskriminierend! Wie rassistisch! Sowas von Einwanderern zu verlangen! Wie können wir Deutschen nur!!!! Ein eigenverantwortliches Leben zu führen, das kann man doch nicht von den armen Türken verlangen! Wir brauchen gaaaanz gaaanz viele unqualifizierte, leistungsverweigernde Türken, am besten ohne Job und ohne unsere Sprache zu sprechen und wenns geht sollen sie noch unseren säkularen Staat ablehnen. Aber macht euch keine Sorgen, Hauptsache, die RELIGIONSFREIHEIT wird vorbehaltslos gewährt und es gibt ja auch noch 5 Millionen andere Türken, mit denen man in eine der 1001 Moscheen gehen kann (aber nur Frauen mit Frauen und Männer mit Männern, wie sichs gehört).

  3. delice sagt:

    Eigentlich wollte ich dieser Art von markigen Sprüchen aus dem Wege gehen, weil sie im Grunde wenig zu einer Lösung und schon gar nichts zum Verständnis füreinander beitragen kann. Es sind ohnehin nur Verrisse und Versatzstücke von sehr kruden bis rassistischen Gedankengängen, die wirklich ohne Niveau versuchen eine gewisse Ironie herbeizuzaubern.

    Die Reduzierung einer Religion auf nur einige wenige herbeigeredete bzw. angedichtete Verwirrungen, wie z.B. auf die strikte Geschlechtertrennung von Mann und Frau, das die Frau im Islam immer unterdrückt sei und dergleichen.

    Wie kann ein Staat eigentlich säkular sein, wenn immer noch ein Kreuz in jedem Klassenzimmer in jeder Schule aufgehängt wird?

    Ich denke, wenn man im Glashaus sitzt, sollte man schon gar nicht mit Steinen werfen.

    Es gibt im Übrigen auch Konfessions-Schulen, wo Jungen und Mädchen völlig getrennt sind, und wo Schulen entweder nur Mädchen und Jungen aufgenommen werden! Gefängnisse z.B. sind auch überall in der Welt nach dem Geschlecht getrennt. Warum wohl nur?

    Das Christentum wird oft nur noch mit dem freien Protestantismus gesehen, wo Frauen angeblich mehr dann Rechte hätten; und auch Aufgaben in ihrer Kirche übernehmen könnten.

    Nur weniges sei gesagt, dass es eben nicht so ist – die Lebenswirklichkeit! Denn immer noch gibt es z.B. das Zölibat in der katholischen Kirche, und es gibt immer noch keine Priesterinnen, auch im Vatikan nicht! Das Frauenbild ist sehr feindlich, wenn man den katholischen Glauben ernst nehmen würde. Denn nichts ist so, wie es sich die Menschen in Europa und im Besonderen in Deutschland das stets – in der irrigen Annahme – sich gerne vorstellen wollen!

    In der islamischen Geschichte gibt es, weder einen 30jährigen Krieg, der beinahe ganz Europa ausgelöscht hätte, weil auch die Inquisition vorher ein Stück Vorarbeit dazu geleistet hatte, neben der Pest und anderer Plagen. Das alles und vieles mehr, kann man aber leider nicht mit einem Lippenbekenntnis, und mit einer lockeren Entschuldigung als Pabst wegmachen!

    Außerdem erkennt der Pabst die ganze lutherische Bewegung und ihre Verzweigungen – bis heute – nicht als religiöse Gemeinschaft an! Um es auf den Punkt zu bringen, sind sie für ihn eigentlich nur Anti-Christen! Er erkennt da eher die Muslime gleichwertig, als seine verlorenen Seelen an Luther!

    Immer wieder wird auch der Schwimmunterricht den Muslimen vorgehalten.

    Nun es gibt auch Menschen, die eben andere Schamgefühle und Schamgrenzen haben, die mit der Westlichen Dekadenz nicht übereinstimmen mag.

    Warum will man das hier einfach nicht verstehen und begreifen wollen?

    Im Strafgesetzbuch (StGB) gibt es da den § 183 StGB, der der Freizügigkeit in der Öffentlichkeit eine Grenze setzt, die so genannte „Exhibitionistische Handlungen“ in der Öffentlichkeit sogar unter Strafe stellt. Nun ein Tanga oder ein enges und auch kleines Bikini-chen wird auch in der Öffentlichkeit am Strand und im Freibad gerne präsentiert, also auch im Schwimmbad. Das kleine Stofffetzchen, was da noch übriggeblieben ist, soll nun also die Grenz der Scham in Deutschland sein. Eine fragwürdige bis frivole Grenze für manch einen Geschmack, um so nicht doch noch ein Opfer des § 183 StGB zu werden.

    Nun dieser Art von Genauigkeit und fragwürdiger Grenzziehung scheint mir persönlich so ähnlich obskur zu sein, wie im Märchen von „Des Kaisers (oder Königs) neuen Kleiden“.

    Wir müssen uns eben dann die Personen wohl nur noch züchtig gekleidete Frauensbilder vorstellen.

    Wenn das nur die Werbe-Branche wüsste, was sich da die männlichen Verbraucher sich da vorstellen, dass ihr täglicher Sex-Appeal glanzlos versagt, zusammen mit ihren neuesten Produkten, uns gar nicht also berührt und unsere Kaufentscheidung auch nicht im Geringsten beeinflusst!

    Noch frustrierender muss es dann aber bei den Besuchern eines FKK-Strandes sein, denn so gesehen gibt es ja eigentlich auch da gar keine „Spanner“ mehr, die sie beobachten! Denn nach dieser fortgesetzten Geisteshaltung, übersetzen wir derartige Leibesbefreiungen in unseren Gehirnen, und die der Voyeure etwas ganz anderes daraus, viel unschuldiger. Denn die sehen da weder sichtbare Geschlechtsorgane noch eine pure nackte Haut. Sie stellen sich nämlich immer zu, bei dieser Betrachtung der FKK-Besucher, nur als angezogen vor, und vielleicht auch in Verbindung mit der neuesten Pariser Haute-Couture!

    Das aber fällt den meisten Muslimen eben viel schwerer. Sie können leider immer nur die Nackte Wahrheit sehen – eben die entblößte Haut der jungen Dame, die Phantasie geht eben mit ihnen nicht so leicht durch! Deshalb lehnen sie die Darbietung der nackten Haut ab! Die Fleischbeschauung soll in der Öffentlichkeit nicht stattfinden, sondern, wenn überhaupt nur in den vier Wänden der eigenen Wohnung!

    Warum will man das einfach nicht verstehen?

  4. Boli sagt:

    Das aber fällt den meisten Muslimen eben viel schwerer. Sie können leider immer nur die Nackte Wahrheit sehen – eben die entblößte Haut der jungen Dame, die Phantasie geht eben mit ihnen nicht so leicht durch!

    Wie bitte Delice? Lies Dir mal auf folgender Homepage unter „Menschen und Begnungen“ den oberen Absatz durch. Da wird einem schlecht. Keuschheit, Selbstbeherrschung und Respekt vor anderen scheint für diese Spezies ein Fremdwort zu sein! Und solches geschieht hauptsächlich in muslimischen Ländern.
    http://tunesien.naturspaziergang.de/TU-Start.htm

    Nun es gibt auch Menschen, die eben andere Schamgefühle und Schamgrenzen haben, die mit der Westlichen Dekadenz nicht übereinstimmen mag.

    Die Europäer stehen im Gegensatz zu vielen Muslimen zu ihren Schwächen und Fehlern. Allerdings wenn Dich die westliche Dekadenz anwidert kann ich Dir nur raten nach Saudi Arabien zu ziehen. „Da gibt es keine Dekadenz“. Ironie off. Und man landet nur für 3 Monate im Gefängnis wenn man sich öffentlich küsst.

    Und Du sagst das in der katholischen Kirche einiges im Argen ist. Das stimmt wohl, deswegen gehe ich auch zu den griechisch-orthodoxen. Da dürfen die Priester heiraten (wenn auch nur einmal). Und wegen weiblicher Priester. Nun, kennst Du viele weibliche Imame?

    Das aber fällt den meisten Muslimen eben viel schwerer.

    Das hast Du gut erkannt. Frage: Was fällt so einigen Muslimen an der europäischen Kultur und Lebensweise überhaupt leicht?
    http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Tuerkei-Rechtsextremismus;art123,2846756

    Nun ein Tanga oder ein enges und auch kleines Bikinichen wird auch in der Öffentlichkeit am Strand und im Freibad gerne präsentiert, also auch im Schwimmbad.

    Richtig! Das tut man am Strand, im Freibad oder im Schwimmbad. Hast Du schon mal so jemanden in einem Einkaufszentrum einer Großstadt umherlaufen sehen? Wenn ihr Muslime das nicht begreift das es hier um den Ort der Handlung geht ist euch kaum noch zu helfen. Und das ihr euch darüber sogar aufregt, das es im Schwimmbad eben so ist, ist euer Problem und zeigt das ihr null Respekt vor der Kultur anderer Menschen und Nationen habt. Wenn es euch nicht passt geht bitte in ein Land wo eure ach so hoch gepriesene Sittlichkeit traurige Wirklichkeit ist (und es hintenrum auch nicht anders läuft als bei uns).

    Delice! Genau diese Dinge sind die Fakten die uns (und hier meine ich Deutsche und andere Migranten) von den Muslimen trennen. Es passt einfach nicht zusammen. Absolut inkompatibel. Und die die damit kein Problem mehr haben sind faktisch gar keine Muslime mehr da sie alles tun was ein Muslim eben nicht darf.

    Und wie der Vorfall im Topkapi Palast wieder gezeigt hat sind gerade die Türken ein zutiefst gespaltenes Volk das nach fast 90 Jahren seiner Staatsgründung immer noch nicht weiß was es will. Wenn Atatürk nicht diese faschistischen bzw. rechtsradikalen Anteile in seinen Aussagen gehabt hätte, könnte man ihn wirklich als reformerisches Vorbild sehen. Was meinst Du denn wieso er die lateinische Schrift eingeführt hat usw. . Er wollte, das das türkische Volk europäischer wird. Leider ist er viel zu früh gestorben um das Werk zu vollenden.

    Und weil Du China usw. bezüglich wirtschaftlicher Beziehungen mit der Türkei erwähnt hattest. Nun da muß die Türkei aber wirklich vorsichtig bei der Wahl ihrer Worte sein wenn es um die Uiguren geht. Weil da verstehen die Chinesen keinen Spaß. Die nehmen die Uiguren komplett auseinander wenn es ihnen Spaß macht und zwar völlig unabhängig davon ob ihr mit den Uiguren verwandt seid oder nicht. Im übrigen ist die Altaigegend doch die alte türkische Heimat.

  5. Schneter sagt:

    „Delice! Genau diese Dinge sind die Fakten die uns (und hier meine ich Deutsche und andere Migranten) von den Muslimen trennen. Es passt einfach nicht zusammen. Absolut inkompatibel. Und die die damit kein Problem mehr haben sind faktisch gar keine Muslime mehr da sie alles tun was ein Muslim eben nicht darf.“

    Wahre Worte, Boli. Delice ist eine von den turkomohammedanischen Migranten, die niemals nach Europa passen werden. Sie schwärmt von der Türkei als Großmacht und verabscheut unsere westlich-dekadente Kultur. Dennoch ist sie hier und wird nicht gehen… warum denn eigentlich nicht?

  6. ibo sagt:

    also Nonnen mögen auch nicht nackte Haut und sind verschleiert oder irre ich mich?
    sollen die auch Europa verlassen? Oder haben die zufällig die richtige Religion?

    Mann/Frau kann doch hier auch leben ohne nackte Haut zu mögen.

    Was muss denn überhaupt kompatibel sein? Ist die Haut ein so wichtiger Punkt?

    Ihr seit einfach zum totlachen…

  7. Schneter sagt:

    „also Nonnen mögen auch nicht nackte Haut und sind verschleiert oder irre ich mich?“

    Dieses Argument hört man ja oft. Wenn Sie jetzt Nonnen mit normalen Bürgerninnen vergleichen wollen, ist das Ihre Sache. Ich finde, dass die Ordenstracht einer Nonne, die im Dienste der Kirche steht, nicht mit dem Gewand von Normalbürgern verglichen werden kann. Ich denke, niemand würde was dagegen haben, wenn es einen weiblichen Imam gibt, der von Kopf bis Fuß verschleiert ist.

    Allerdings schwärmen Nonnen nicht von der Türkei als Großmacht und verabscheuen unsere westliche Kultur und Lebensstil. Nonnen essen übrigens auch Schweinefleisch 🙂 Und sie haben keine Kinder und machen sich nachts nicht sexy für Ihren Ehemann. Nonnen und gewöhliche Muslimas sind doch wohl was völlig anderes.

  8. Sanne sagt:

    @selice:
    Du denkst ich vereinfache? Das glaube ich nicht. Zudem sind Verallgemeinerungen nicht unvermeindlich, wenn es um Massenphänomene geht. Ich habe mich ausführlichst über diesen Themenbereich informiert. Du brauchst mich auch nicht mit subjektiven und realitätsverdrängenden Ansichten über irgendetwas aufzuklären, ich verzichte dankend, denn ich mache mir meine eigenen Gedanken. Und deine Romane von Kommentaren sind mir sowieso zu lang, um sie zu lesen. Ich gehe auch nicht davon aus, dass er neue Informationen für mich enthält.

    Dass Leute wie du lieber auf Ihrer eigenen Kultur, in der sie wie die Made im Speck leben können, ohne irgendetwas nützliches zum gemeinsamen Zusammenleben beizutragen, herumhacken, als offensichtlichen Dingen ins Auge zu sehen, ist mir klar. Und auch wenn du es nicht Glauben willst:
    In meinem Klassenzimmer hing niemals ein beschissenes Kreuz. Meine Mutter ist gar katholisch und „erlaubt“ mir dennoch, „wie ein Mann“ zu leben, und wenn ich will, kann ich alles machen, was ich will, auch nackt auf der Gasse tanzen. Religion interessiert mich höchstens aus soziologischer/historischer Sicht, das nennt man „negative Religionsfreiheit“.

    Aber hey, da du ja hier der Rechtsexperte bist und es allen erklären kannst, überleg doch mal, warum der Islam als Kirche aus juristischer Sicht wohl niemals als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt werden wird, im Gegensatz zu Christen- und Judentum. Da findest du neuen Stoff für leidenschaftliche Anti-Diskriminierungsvorträge. Ich kann dir auch empfehlen, in ein muslimsches Land deiner Wahl auszuwandern, dort ein Jahr lang zu leben und dann noch einmal darüber nachzudenken, was nun heutzutage schlimmer ist: deutscher Katholizismus oder der Islam.

    .

  9. Sanne sagt:

    Da mir die nichtendenwollende Aussichtlosigkeit weiterer Diskussionen bewusst ist, werde ich von weiteren Kommentaren absehen.

  10. Schneter sagt:

    „Da mir die nichtendenwollende Aussichtlosigkeit weiterer Diskussionen bewusst ist, werde ich von weiteren Kommentaren absehen.“

    Ja, das ist wohl das einzig Richtige. Es ist sinnlos. Zeitvergeudung. Es wird niemals, niemals eine Integration von Muslimen in Europa geben wie es sie mit Christen bzw. anderen Religionen gibt. Der Dialog ist gescheitert, die Integration ist gescheitert, ziehen wir endlich unsere Schlüsse.


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