Erneut zeigen sich Deutschland und Europa schockiert über den Tod weiterer Flüchtlinge vor Lampedusa. Doch wie glaubwürdig ist unsere Anteilnahme? Sind Flüchtlinge nicht notwendige Folge unseres eigenen Tuns? Ein Zweiteiler von Prof. Schiffer-Nasserie Von Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie
Auch wenn die meisten Menschen der Welt die Sprache des Friedens sprechen, ist der Frieden längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Terror, Kriege weltweit, jede neu produzierte Waffe machen ihm Konkurrenz, stehen ihm im Weg. Von Vykinta Ajami
Seit sich Islamisten aus Deutschland der ISIS anschließen, stehen Medien und Politiker Kopf hierzulande. Dabei ist das Phänomen weder neu noch einmalig, wie ein Blick in die Ukraine oder in die jüngere Geschichte zeigt. Von Anja Seuthe
Wenn Syrer ihre Familien aus dem Krieg retten wollen, sind illegale Wege meist unausweichlich. Diese Menschen werden in Deutschland bisweilen wie Schleuser behandelt und kriminalisiert. Autor Stefan Buchen hat diese Fälle recherchiert. Drei Fragen an ihn über sein Buch und das Versagen des Rechtsstaates. Von Elisa Rheinheimer-Chabbi
Die Bundesregierung packt nun endlich zielstrebig und entschlossen das Problem mit dem Zustrom von Asylsuchenden in Deutschland an und schlägt mit einer Klappe gleich drei Fliegen, berichtet V-Mann Felten. Von Werner Felten
Seit der Eskalation des Gazakonfliktes wird in Deutschland eine Debatte über Antisemitismus geführt - meist über Jugendliche mit arabischem, türkischem oder persischem Hintergrund. Die wiederum sind es leid, auf der Anklagebank zu sitzen und reden „i,Slam“. Von Sybille Biermann
Der Krieg in Gaza geht mir sehr nahe. Meine Eltern haben die Auswirkungen des Korea-Krieges (1950 – 1953) miterlebt. Über 2,5 Millionen Menschen starben oder wurden schwer verwundet, im sogenannten vergessenen Krieg. Von Martin Hyun
Deutschland soll die humanitäre Hilfe im Nordirak ausweiten. Immer häufiger wird auch die Forderung laut, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Umstritten sind auch die geplanten Waffenlieferungen an Kurden. Opposition kritisiert widersprüchliches Verhalten.
In der Islamdebatte wird immer wieder betont, der Islam sei eine Art Zeitmaschine ins Mittelalter. Dort verorten Deutsche beispielsweise auch den Judenhass, im Neudeutsch „Antisemitismus“. Obwohl er dort natürlich nicht hingehört. Schließlich führte der Judenhass der Deutschen erst in der Mitte des letzten Jahrhunderts zum Holocaust. Von Anja Seuthe