Mehr als acht Milliarden Euro plant Bundesfinanzminister Schäuble 2016 für den Flüchtlingsbereich ein. In dieser Woche soll sein Haushalt verabschiedet werden. Die Opposition befürchtet, dass das Geld für die Integration nicht reicht.
Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation stehen den Integrationskursen und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Jahr 2016 deutlich mehr Geld zur Verfügung. Insgesamt hat der Haushaltsausschuss 7,5 Milliarden Euro beschlossen.
Die Volkshochschulen fordern mehr Geld für Integrationskurse. Die Leherer müssten besser honoriert werden, damit sie den Kursen nicht weglaufen. Sonst werde es zu Engpässen kommen angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation.
Wie oft werden uns Kredite per E-Mail angeboten? Vor allem neu eingewanderte Menschen können schnell in die Hände von unseriösen Kreditgebern geraten - aus Mangel an Erfahrung oder Sprachkenntnissen. Wie man am besten selektiert, zeigen Checklisten im Internet.
Deutschland ist verpflichtet, besonders schutzbedürftigen Personen bestimmte Mindeststandards zu garantieren. Das tut es aber nicht - wegen der Kosten. Sami Omar weiß, dass das ein Schuss nach hinten ist – er schreibt aus Erfahrung. Von Sami Omar
Die Debatte um die Kosten für die Versorgung von Flüchtlingen geht weiter. Nun hat sich SPD-Chef Sigmar Gabriel für eine Entlastung der Kommunen ausgesprochen. Dem stehen aber Innen- und Finanzministerium skeptisch gegenüber.
Weltweit senden Migraninnen die gleiche Menge an Geld in ihre Heimatstaaten wie Männer. Frauen zeigen sich aber sozialer. Sie senden zwar insgesamt eher geringere Beträge, dafür überweisen sie regelmäßiger und über längere Zeiträume Geld.
Deutschland zwingt Moscheen, sich bei der finanziellen Unterstützung an andere Staaten zu wenden. Das macht sie abhängig und ist Wasser in die Mühlen von Islamkritikern, wie die jüngsten Homophobie-Diskussionen an der Berliner Şehitlik-Moschee zeigen. Von Armin Langer
Nach einem gemeinsamen Treffen haben nun auch die Koalitionsparteien den Ländern und Kommunen finanzielle Mittel zur Unterbringung von Flüchtlingen zugesagt. Doch finanzielle Mittel alleine werden nicht ausreichen, um die soziale und wirtschaftliche Integration zu fördern, kritisert ProAsyl.
Zuletzt forderten die Integrationsbeauftragten der Länder von der Bundesregierung ein erhöhtes Engagement bei der Unterbringung von Flüchtlinge. Auch in Form von finanzieller Unterstützung. Jetzt zieht die SPD nach und will den Städten und Kommunen mit mehr Geld aus dem Bundeshaushalt helfen.