Die Zahl rechtsextremer Vorfälle an Sachsens Schulen hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Sie nahm um knapp 60 Prozent zu. Von einer Schärfung der Strafverfolgung hält die Justizministerin nichts. Sie setzt auf Erziehung – irgendwie.
Eine aktuelle Studie stellt dem islamischen Religionsunterricht an nordrhein-westfälischen Schulen kein gutes Zeugnis aus. Nur sechs von Hundert Schülern nehmen daran teil. Auch die Qualität lässt zu Wünschen übrig.
Trotz Schulpflicht müssen Kinder ohne deutschen Pass in Sachsen oft lange auf einen Schulplatz warten – aktuell sind es Hunderte. Der Minister verweist auf vermeintlich anhaltenden „Migrationsdruck“. Grüne und Linke kritisieren.
Die bayerische AfD will Einbürgerung exklusiv nur für Reiche – und Asylsuchende abends einsperren. Dazu: private Abschiebefirmen, deutsche Abschiebepolizei aka Trump-ICE und separate Schulwege für Kinder mit Sprachförderbedarf.
Rund 16.800 Kinder in Hessen besuchen verpflichtende Deutsch-Vorlaufkurse. Das Lernprogramm soll den Start in die Grundschule erleichtern. Warum dies nach Ansicht des Kultusministeriums gut gelingt – und was Kritiker sagen.
Zwei Wochen weniger Sommerferien: Österreich verpflichtet Schüler mit Deutschproblemen zur Sommerschule – wer nicht kommt, dem drohen Geldstrafen. Parallel plant die Regierung auch Sanktionen gegen Erwachsene, die Werte- oder Sprachkurse abbrechen.
Fast ein Drittel der deutschen Schülerinnen und Schüler hat ausländische Wurzeln. Der Deutsche Lehrerverband und die Gewerkschaft GEW fordern höhere Investitionen in Schulen und frühkindliche Bildung. Von Susanne Rochholz und Jürgen Prause
Gewalt an einer Cottbuser Grundschule bringt Politik und Verwaltung unter Druck – doch Brandenburg reagiert nicht nur mit schulischen Maßnahmen, sondern auch mit einem harten migrationspolitischen Signal. Es gibt Kritik.
Eine Schülerin möchte ein Schülerpraktikum bei einem AfD-Abgeordneten machen. Ihre Schulleitung lehnt das ab, die Schülerin legt Beschwerde ein. Jetzt hat das OVG Berlin-Brandenburg entschieden: Die Schule hat recht.
70 Jahre nach dem ersten Anwerbeabkommen zieht Migrationsforscher Karl-Heinz Meier-Braun eine ernüchternde Bilanz: Deutschland wurde Einwanderungsland wider Willen – und wiederholt bis heute alte Fehler in Integrationspolitik und Migrationsdebatte. Warum es dennoch für ein „3+“ reicht.